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Eat Unda Table/A New Hope - Follow The Asphalt (Split)

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Artikel -

CD-Review

Geschrieben von: Kai   
Dienstag, den 17. Juni 2008 um 18:11 Uhr

 

 

 

 


Stil (Spielzeit): MetalCore / Screamo / Hardcore (47:56)

Label/Vertrieb (VÖ): Big Deal (Mai 2008)

Bewertung: 6,5 / 10

Link(s): http://www.anewhope.de/
http://www.myspace.com/anewhopemusic
http://www.eatundatable.de/
http://www.myspace.com/eatundatable

Zwei mal Core aus Deutschen Landen. Wer an der hiesigen Musiklandschaft interessiert ist, darf ruhig mal ein Ohr bei dieser Split-CD riskieren.

EATUNDATABLE beginnen hier den Reigen mit lupenreinen MetalCore, der gut produziert ist und mich am Anfang ein wenig an LIES BEHIND THE SMILE denken ließ. Im Laufe der sechs Songs kommen dann noch ein paar HEAVEN SHALL BURN-Verweise dazu und jede menge Parts, die man in den letzten Jahren so im MetalCore gehört hat. Neben dem relativ bescheuerten Namen haben EATUNDATABLE auch noch eine dieser heiseren, hohen Keifstimmen, die mir leider so gar nicht gefallen. Es gibt zwar auch noch ein paar Growls, aber die werden leider viel zu selten eingesetzt. So finde ich den Gesang wenig abwechslungsreich und leicht enervierend. Die Songs gehen alle in Ordnung, verbinden Metal-Riffing mit den obligatorischen Moshparts, klingen aber eben ziemlich nach Standart. Auch wenn das nichts Schlechtes ist, ist das für mich Aufgrund der Stimme dann leider doch etwas zu wenig. Netter MetalCore, der mir mit anderem Gesang definitiv mehr geben würde.

A NEW HOPE haben sich trotz ihres Samplerbeitrags bereits aufgelöst, was ich relativ schade finde, denn die Band aus Recklinghausen ist für mich definitiv der Gewinner dieser Split-CD. Zwar tummeln sie sich auch im weiten MetalCore-Feld, setzen ihre Einflüsse allerdings facettenreicher um. So gibt es viele Hardcore- und Screamoparts, welche die Songs schneller machen und ihnen einen ganz anderen Fluss geben, als ihn ihre Split-Kollegen z.B. haben. Die Vocals wissen auch wesentlich besser zu gefallen und sind variabler. Allerdings gibt es einen großen Punktabzug für den Versuch richtige cleane Refrains zu spielen – das geht dann doch noch ganz schön in die Hose und der Sänger liegt nicht mehr um haares- sondern um seitenscheitelbreite daneben (was glücklicherweise nicht zu oft probiert wird). Dafür gefallen aber die Crewvocals sehr und die Art, wie sie Hardcoreelemente in ihre Songs integrieren. A NEW HOPE heben sich deutlich vom MetalCore-Durchschnitt ab und wären vermutlich ein weiteres MySpace-Phänomen, wenn sie eine amerikanische Band wären und auf Victory oder Ferret oder was-weiß-ich gelandet wären. Schade, dass die Jungs es nicht mehr machen, denn ihr Wechsel zwischen den Genres macht richtig Spaß.

Wenn ich jetzt 5,5 Punkte für EATUNDATABLE und 7 für A NEW HOPE gebe (mehr kann ich aufgrund der verpatzen cleanen Refrains nicht geben), komme ich bei ca. 6,5 Punkten raus. Kann man also durchaus hören. Und an die Adresse von A NEW HOPE: macht mal weiter und meinetwegen mit einem anderen Star Wars-Namen…

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