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Monoblock - Kinderaugenblicke

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Artikel -

CD-Review

Geschrieben von: Sylvia   
Mittwoch, den 28. Februar 2007 um 19:50 Uhr
monoblockkinderaugenblicke

 

 Stil (Spielzeit): Gothic-Metal (56:06 Minuten)

Label/Vertrieb (VÖ): Radar Music/Finest Noise (19.02.07)

Bewertung: 3/10

Link(s): http://www.monoblock-gothic-metal.de

 

MONOBLOCK stammen aus dem Osten der Republik, fanden sich dort im Jahre 1998 zusammen und verschrieben sich dem Genre Gothic-Metal. Bislang nahmen die Musiker um Stefanie und Franz Steinert drei Studioalben auf und gastierten mitunter auf dem WGT in den Jahren 2004 und 2005. Mit „Kinderaugenblicke“ findet jetzt der vierte Output seinen Weg in die Plattenläden und liegt mir gerade vor.

Da der Gothic-Metal ja gerade im letzten Jahr mit LACRIMAS PROFUNDERE und ENTWINE zwei erfreuliche Überraschungen bereit hielt, wanderte die CD, zusammen mit einigen Erwartungen meinerseits, in den Player und, nur schon mal vorab gesagt, enttäuschte mich bitterlich.
Insgesamt verfügt „Kinderaugenblicke“ über 56 Minuten Spielzeit und elf Songs – inklusive des sich über drei Tracks erstreckenden Titelliedes – die allesamt mit deutschen Texten ausgestattet sind. 
Die tiefere Bedeutung dieser bleibt mir allerdings vollständig verschlossen. 
Musikalisch gesehen lassen sich MONOBLOCK bei „Kinderaugenblicke“ definitiv mit den Werken von CREMATORY zu den alten „Illusions“-Zeiten vergleichen, was Einem vor Allem durch den intensiven Keyboardeinsatz und die harten Gitarrenriffs aufgedrängt wird. Leider ist von diesen Riffs nur ansatzweise etwas zu hören, denn MONOBLOCK adaptieren leider den Keyboardeinsatz von CREMATORY und treiben ihn dermaßen auf die Spitze, dass es schon fast weh tut. Das Keyboard beherrscht „Kinderaugenblicke“ in jedem Song und lässt einem kaum Möglichkeiten, die Rhythmussektion auszumachen. 

Wem es gefällt, bitte schön. Für meinen Teil werden die stilistischen Möglichkeiten des Genres Gothic-Metals nur sehr, sehr beschränkt und einseitig genützt.
Was mich jetzt zu den Gesangspassagen bringt. Der klare, gute Gesang von Frontfrau Stefanie Steinert schafft es zumindest in manchen Teilen, der Musik von MONOBLOCK einen eigenständigen Touch zu verpassen, reißt mich aber leider auch nicht wirklich vom Hocker. 

Zur Produktion: Wie ich es bereits erwähnt habe, überwiegt bei dieser CD das Keyboard. Schlagzeug und Bass sind für meinen Geschmack zu leise, so dass bei dieser Produktion irgendwie kein, oder in manchen Teilen bloß ein geringer Drive erzeugen kann.

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