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Artikel - CD Review Archiv Omnium Gatherum - The Red Shift

Omnium Gatherum - The Red Shift

Beitrag bewerten: 2 Votes | Ø 5.00

CD Review

Geschrieben von: Chrischi   
Mittwoch, den 08. Oktober 2008 um 18:33 Uhr


Stil (Spielzeit): Melodic Death Metal (48:00)
Label/Vertrieb (VÖ): Candelight Records/Soulfood (19.09.08)
Bewertung: 8,5/10
Link: http://www.omniumgatherum.org

Herrschaftszeiten, wie schafft man es bloß, solch eine starke Mischung aus unglaublich eingängigen Melodien und Aggressivität zu erschaffen wie OMNIUM GATHERUM? Das vierte Album der Finnen strotzt nur so vor genialen Gitarrenläufen, geilen Leads, tollen Soli, und wahnsinnig schönen Harmonien, während das Tempo der Songs, bratenden Riffs und der aggressive Gesang einen guten Kontrast dazu bieten.

Na gut, natürlich greift auch Sänger Jukka Pelkonen auf cleane Vocals zurück, diese erinnern allerdings eher an SENTENCED als an IN FLAMES und passen sehr gut zum durchgehend melancholisch geprägten Sound des Finnen-Fünfers.
Songs wie „Nail“, „A Shadowkey“, „No Breaking Point“, „The Redshifter“ oder „The Second Flame“ stellen eine perfekte Verbindung von Death Metal und grandiosen Melodien dar, die noch dazu mit der schon erwähnten Melancholie (typisch finnisch halt) und dem Einsatz von (wenigen) Keyboards versehen sind. Auch, wenn ich hauptsächlich von den Melodien schwärme, heißt das jedoch nicht, dass man es bei „The Red Shift“ mit einem weichgespülten Album zu tun hat. Aber es sind eben diese packenden Gitarrenharmonien und wahren Feuerwerke an Melodien, die einem schon nach der ersten Zufuhr eines beliebigen Songs im Ohr kleben bleiben, und die für mich die Stärke des vierten OMNIUM GATHERUM-Albums ausmachen. Produziert wurde die Scheibe übrigens von Altmeister Dan Swanö, der erwartungsgemäß sehr gute Arbeit geleistet hat.

Das von einem wunderschönen Cover gezierte, neueste Album der Nordlichter müsste all diejenigen versöhnen, die von IN FLAMES aktuellem Output enttäuscht wurden. Nicht, dass man die Bands ohne weiteres miteinander vergleichen kann, aber OMNIUM GATHERUM haben mit „The Red Shift“ ein wahnsinnig gutes Album geschaffen, das Härte und Melodie perfekt verbindet (was IN FLAMES vor Jahren auch schafften, bevor sie leider abgebaut haben). Hut ab!

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Kommentare (1)add comment

chris:

chris
ich geb dir recht
wie großartig ist diese platte eigentlich? höre sie gerade, nachdem sie irgendwie kurz nach release bei mir in die grabbel kam... selten wurden einflüsse von amorphis, love like blood und nevermore so vielschichtig zusammengewürfelt. progressiv, verspielt, voller zitate, wunderbar transparent aber druckvoll im sound (die bassläufe!)... rückblickend eines der besten alben 2008.
 
23. Januar 2009
Stimmen: +0

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