News | CD-Reviews | CD-Tipps | DVD-Reviews | Interviews | Konzertberichte | Buchkritiken

Partner

BYE präsentiert

Betontod Tour 2012Betontod Tour 2012

Unsere Richterskala

wertung
Artikel - CD Archiv Six Feet Under - Graveyard Classics III

Six Feet Under - Graveyard Classics III

Beitrag bewerten: 1 Votes | Ø 5.00

CD-Review

Geschrieben von: chris   
Mittwoch, den 20. Januar 2010 um 13:35 Uhr
SixFeetUnderGraveyardClassi

Stil (Spielzeit): Death Metal (46:03)
Label/Vertrieb (VÖ)
: Metal Blade (15.01.10)
Bewertung:
3,5/10 
Link: www.sfu420.com

Mal ehrlich – wer braucht PRONGS „Snap Your Fingers, Snap Your Neck" oder EXCITERs „Pounding Metal" als Death-Grunz-Version? Und wo wir schon bei rhetorischen Fragen sind: Wer braucht überhaupt eine dritte Runde „Graveyard Classics" aus dem Hause SIX FEET UNDER?

Schon die erste „Graveyard"-Scheibe landete kurz nach ihrem Kauf bei ebay („TNT" von AC/DC und „California Über Alles" haben allerdings Spaß gemacht), auf Version II nahmen die Florida-Deather den kompletten AC/DC-Longplayer „Back In Black" sechs Fuß tief mit unter die Erde. Leider war die Idee da schon nicht mehr originell, das Resultat ziemlich ermüdend.

Die dritte Ladung „Graveyard Classics" rumpelt nun ebenso uninspiriert an mir vorüber wie weiland Teil eins, denn welch Überraschung: Song-Covern beschränkt sich bei SIX FEET UNDER nach wie vor auf das bloße Nachgurgeln von Klassikern, die zwar versiert aber recht leidenschaftslos runtergedengelt werden. Auf bierseligen Hallo-Lustig-Partys mag das mal ne halbe Stunde lang unterhalten, für die eigenen vier Wände ist mir das aber zu anstrengend und schlicht verschenkte Zeit.

Was bleibt, ist der fromme Wunsch, Chris Barnes möge etwas weniger kiffen und dafür mit seinen Jungs wieder gute Songs schreiben. Die letzten „Death Rituals" gaben doch durchaus Anlass zur Zufriedenheit, wobei: Erinnert sich eigentlich noch jemand an vergleichsweise goldene „Warpath" / „Haunted" / „Maximum Violence" -Zeiten? Gut, anderes Thema, aber ein viertes „Graveyard"-Album würde ich Meister Barnes und seinem Zirkel persönlich übel nehmen.

Tracklist:

1. A Dangerous Meeting (MERCYFUL FATE)
2. Metal On Metal (ANVIL)
3. The Frayed Ends Of Sanity (METALLICA)
4. At Dawn They Sleep (SLAYER)
5. Not Fragile (BACHMAN TURNER OVERDRIVE)
6. On Fire (VAN HALEN)
7. Pounding Metal (EXCITER)
8. Destroyer (TWISTED SISTER)
9. Psychotherapy (RAMONES)
10. Snap Your Fingers, Snap Your Neck (PRONG)

    Share
Kommentare (3)add comment

Günz:

Günz
...
Oh ja, ich erinnere mich... smilies/wink.gif

Time to kill, no one gets out alive... smilies/cool.gif
 
20. Januar 2010
Stimmen: +0

Thorsten:

Thorsten
...
Die Songauswahl ist dieses Mal schon recht mau, weil das Meiste schon recht harte Metal-Nummern sind. "TNT", "Smoke On The Water", "California über Alles" und mit Abstrichen "Purple Haze" waren einfach so jenseits von gut uns böse, daß es schon wieder Spaß gemacht hat.

Dann sollen sie halt Abba durch den Fleischwolf drehen, dann kann man darüber zumindest schmunzeln.
 
20. Januar 2010
Stimmen: +0

chris:

chris
...
Die Pop-to-Death-Ecke besetzen ja schon Ten Masked Men ... und das ist in der Tat deutlich unterhaltsamer als die wiederholten SFU-Bemühungen.
 
20. Januar 2010
Stimmen: -1

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

security image
Bitte hier den Spamschutz-Code aus dem 'Security Image' eintragen:


busy