Absolute - s/t


Review

Stil (Spielzeit): Crossover (47:40) 

Label/Vertrieb (VÖ): AFM Records/Soulfood (05.10.07)

Bewertung: Kotzover (3/10)

Link: www.absolute-online.de

Es will sich mir beim Hören von „Absolute“ nicht so richtig erschließen, für wen dieses Debüt der gleichnamigen Formation aus dem frankfurter Raum gemacht wurde. Rocker? Hip Hopper? Alles-Hörer? Mir scheint das Konzept „HipRock“ in dieser Form leider nicht ganz schlüssig. Die vierköpfige Band vom Main will alles und wird reichlich wenig bekommen, da bin ich mir sicher. 

Gleich der Opener „The Ultimate Show“ legt alle Mängel offen: Gewollt lässige 50-Cent-für-Arme-Rap-Strophe, krachender Yeah-Yeah-Rock-Refrain und Akustikgitarren-Bridge scheinen aus drei unterschiedlichen Songs ausgeschnitten und lieblos zusammengefügt zu sein. Beim zweiten Track „Don't Fight“ geht die Rechnung schon eher auf, doch auch diesmal frag ich mich, wer sich Kopfnicker-Strophe und pathetischen Rock-Refrain in einem geben kann. Danach folgt mit „Sebastian“ eine verhunzte Coverversion des STEVE-HARLEY-&-COCKNEY-REBEL-Hits aus dem Jahr 1973 gleich an dritter Stelle. Sehr ungeschickt platziert, meine Herren! 

Der Rest des Albums kränkelt am unerschöpflichen Stilmix, der alles von Hip Hop, Metal, Elektro, Punk und Country beinhaltet, und damit am Sinn dieses 47 Minuten andauernden Crossovers. Egal wieviele Genres man in seiner eigene Plattensammlung vereinigt, wer will schon fünf verschiedene Musikstile auf einer einzigen CD hören? Wir reden hier schließlich nicht von den frühen Geniestreichen von FAITH NO MORE. Einzig die stark an LINKIN PARK erinnernde Nummer „Not My Nation“ verdient es, nicht weggeskippt zu werden. 

Von mir gibt es kein Im-Beat-Nicken, sondern nur ein verständnisloses Kopfschütteln in Richtung ABSOLUTE.