Crossfaith – The Dream, The Space


crossfaith the dream

Stil (Spielzeit): Metalcore (30:25)
Label/Vertrieb (VÖ): Gan-Shin Rec. (27.07.2011)
Bewertung: 2/10

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Als Metalcore langweilig wurde, kam die erste Band auf die Idee, Frauengesang einzusetzen. Als die Band merkte, dass es funktioniert und sie damit Erfolg hat, folgte der Einsatz eines Keybords, welches ebenfalls Erfolg brachte. Danach folgten die fiesen 2-Step-Breakdowns. All diese Ausuferungen haben streckenweise funktioniert. Da kann man als Band schnell mal sagen: "Ach, wenn das alles funktioniert, nehmen wir einfach alles für unsere eigene Soße!"

So auch in dem Fall von CROSSFAITH und ihrem neuen Werk „The Dream, The Space“. Breakdowns paaren sich mit dem typischen Wechsel zwischen Klargesang und Growls. Aufgemischt wird das Ganze noch mit einem düsteren und teilweise melodiösen Keyboard und einigen Techno-Parts, und schon sollte es funktionieren. Tut es auch, wenn da nicht schon die zig Bands wären, die man vor CROSSFAITH gehört hat, die gleich klingen. Exotenbonus, denn es handelt sich bei CROSSFAITH um eine japanische Band, hin oder her: auf Dauer wird mir das persönlich zu eintönig. Nebenbei wird dann noch ein wenig die Visual-Kai Szene mit ins Spiel gebracht, aber auch das rettet diese Scheibe nicht wirklich.

„The Dream, The Space“ ist die perfekte nervige Beschallung für mehrere Runden Autoscooter. Das Album ist sehr gut produziert und klingt eigentlich nicht schlecht, kommt aber definitiv zu spät.