High Hopes - s.t. EP

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Stil (Spielzeit):
Metalcore (18:34)
Label/Vertrieb (VÖ): This Is Core (09.1.12)
Bewertung: 6,5 / 10

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Die Briten werden mir hier als Extrem-Metal / Metalcore angepriesen. Ich denke mal, wir blieben ganz geschmeidig bei Metalcore, denn extrem sind die fünf Jungs von HIGH HOPES aus Hampshire nicht wirklich. Auch nicht zwangläufig originell. Aber trotzdem gut!

So klingen sie auf ihrer Debüt-EP nach PARKWAY DRIVE, BRING ME THE HORIZON, WHILE SHE SLEEPS und jeder Menge anderer Bands. Sie brauchen keine cleanen Vocals und keine Flitzefinger-Awards. Sie verlassen sich innerhalb dieser fünf Songs vor allem auf die Durchschlagskraft, die man mit Metalcore entfalten kann. Zwar sind sie dadurch nicht sonderlich originell, aber zumindest eine Stufe spannender als, sagen wir man, OBEY THE BRAVE.

Zwischendurch wechselt der Gesang auch mal in drohendes Sprechen und es werden auch mal ein paar Kraftausdrücke gebraucht. Die Songs bedienen sich sehr gerne an Gitarrenmelodien, walzen aber auch genau so gerne durch die Moshparts und den damit einhergehenden typischen Akkordverbindungen. Hardcore also. Leider macht das aber fast jede andere Metalcore-Band auch.

Und auch wenn ich diese EP eigentlich ganz gut finde, fällt es mir schwer, irgendetwas Individuelles daran finden zu können. Klar sind die fünf Songs gut, aber noch nicht herausstechend. Klar können sie spielen, beeindrucken aber noch nicht wirklich. Für ein Debüt ist das hier schon sehr klasse. Ich schätze mal, man wird im Falle von HIGH HOPES einfach mal warten müssen, in welche Richtung sie sich entwickeln.

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