Primal Fear - 16.6. (Before The Devil Knows You're Dead)



Stil (Spielzeit): Power Metal (60:48)
Label/Vertrieb (VÖ): Frontiers Records/Soulfood (22.05.09)
Bewertung: 8/10
Homepage: http://www.primalfear.de
PRIMAL FEAR haben bislang nur gute Alben abgeliefert, sich meiner Meinung nach aber zuletzt zu sehr in die JUDAS PRIEST-Ecke gesetzt. „Seven Seals" machte da wieder eine kleine Ausnahme, das meiner Meinung nach beste Werk heißt aber nach wie vor „Jaws Of Death", bei dem schon alleine der Killertrack „Final Embrace" ein Grund zum Kaufen ist. Jetzt gibt es mit „16.6 (Before The Devil Knows You're Dead" wieder neues Material, das alle Headbanger zufrieden stellen muss!

Typische PRIMAL FEAR-Brecher wie das stampfende „Six Times Dead (16.6.)", „Under The Radar" oder „Killbound" würden sich auch auf den vorherigen Alben gut machen, es gibt aber auch kleine Neuerungen. „No Smoke Without Fire" klintgt leicht dramatisch, und auch der Titeltrack macht mit seiner epischen Note eine verdammt gute Figur. Weiterhin ist das abschließende „Hands Of Time" mit der bisher reifsten Gesangsleistung von Ralf Scheepers eine ungewöhnliche, schöne Ballade, die genau so für Überraschung sorgt wie das sehr moderne „Soar" und der Höhepunkt von „16.6. (Before The Devil Knows You're Dead)", der Opener „Riding The Eagle", in dem PRIMAL FEAR die perfekte Verbindung zwischen traditionellem Stahl und alten HELLOWEEN gefunden haben.
Gegen Ende des Albums haben sich leider auch ein, zwei nicht ganz so starke Nummern eingeschlichen, aber über den größten Teil des Albums sind die Songs gewohnt hochklassiger PRIMAL FEAR-Stoff mit einem glänzenden Ralf Scheepers am Mikro. Zur hohen Qualität des Albums passt auch die wuchtige Produktion.

Jedem PRIMAl FEAR-Fan sollte „16.6. (Before The Devil Knows You're Dead)" richtig gut ins Ohr gehen. Neben der Standard-CD wird auch noch eine Limited Edition mit zwei Bonustracks angeboten. Einen kritikpunkt gibt es aber doch: die Songtitel sind ein wenig verwirrend, denn zwischen den immer wieder aufgegriffenen 16.6.-Themen auseinander zu halten, fällt manchmal echt schwer...