Musik Blog

Review-Specials, Verlosungen und Rock'n'Roll Lifestyle

Im Redaktionsblog findest du Review-Specials und wir schreiben hier über Themen, die uns am Herzen liegen. Meistens geht's dabei um Musik oder das Musikbiz, wir streifen aber auch andere Bereiche der Popkultur. Zudem finden hier regelmäßig Verlosungen statt – ebenfalls ein guter Grund, öfter mal vorbeizuschauen.


Ramm-Stasi


Böse Zungen könnten behaupten, von einer Band mit DDR Hintergrund wäre so ein Verhalten nicht einmal verwunderlich, denn was sich RAMMSTEIN, bzw. ihr Management und ihre Plattenfirma momentan erlauben, erinnert in Sachen Informationsoffenheit tatsächlich etwas an schlechte alte Zeiten im heutigen Osten unserer Republik. Aber der Reihe nach:

THE CASTING OUT im Logo zu Hamburg

thecastingout-logo-hamburg

Wenn bei mir um die Ecke ein altgedienter Redakteur dieses Mags die Gitarre rausholt, um für den Ex-BOYSETSFIRE-Sänger die Crowd aufzuwärmen, dann bin ich selbstverständlich am Start.

Ausgepoppt

Es ist erst einige Tage her, daß die Popkomm, die große deutsche Messe der Musikindustrie, für dieses Jahr abgesagt wurde. Die Lage der Branche wäre schwierig, lässt man verlauten, und das Interesse der großen Aussteller in diesem Jahr zu gering. Und irgendwie wird der schwarze Peter wieder dem Kunden zugeschoben, der einfach nicht genug kaufen will oder Musik gleich illegal herunter lädt. Das zeigt vor allem eines: Die Musikindustrie ist immer noch weit davon entfernt, sich mit ihren eigenen Fehler aus Vergangenheit und Gegenwart zu beschäftigen und sucht lieber außerhalb der eigenen Kreise Schuldige, statt Lösungen.

Die Zeichen der Zeit




Alles neu macht der Mai. In diesem Fall hat sich unser Chefredakteur Chris knapp eine Woche verspätet, als er Anfang Juni den neuen Schriftzug für unser Magazin vorstellte. Und wie die meisten Fans der BurnYourEars relevanten Genres sind auch wir Redakteure erzkonservativ, doch waren die Reaktionen zunächst naturgemäß eher verhalten. Dabei ist das neue Logo nicht der erste Outfitwechsel seit Bestehen des Mags.

Lieber die FALCONS unter`m Dach, als taub und ohne Hände

BYE goes Block und damit goes ich Richtung erster Versuch.
Ich hatte eigentlich mal vor, eine Art „Story" über diverse Erlebnisse mit Bands zu machen, aber auch ich habe (vermutlich TV - und internetinduziert) immer weniger Aufmerksamkeitsspanne und so kommt mir die Blogform eigentlich ganz recht: Rock N Roll in Häppchenform.

Elch in Sicht


Nachdem ich das Festival seit fuenf Jahren auf dem Wunschzettel hatte, habe ich es jetzt endlich geschafft. Vier Tage Sweden Rock Festival liegen hinter mir und bevor ich mich in den naechsten Tagen an den Bericht setze kann ich jetzt schon saegn, dass das SRF in meinen Augen das schoenste und bestorganisierte Festival ist, dass ich bisher erlebt habe.
Angefangen bei den sehr lockeren Regeln, Campingstuehle sind auf dem Gelaende ebenso kein Problem wie jede Art von Kamera, ueber die fast schon ruehrende Sorge der Veranstalter, die kostenlose Ohrenschuetzer fuer Kinder ebenso bereit stellt wie sie die ersten Reihen bei den Konzerten mit Wasser versorgen laesst, bis zu den Besuchern, die fast ohne Ausnahme unglaublich familiaer miteinander umgehen...ich habe mich seit Jahren auf keinem Festival mehr so wohl gefuehlt. Dazu ein Programm, an dem sich kaum ein europaeisches und sicher kein deutsches Festival in diesem Jahr messen kann. 

Der einzige Elch, den ich gesehen habe, lag allerdings gewokt zwischen zwei Broetchenhaelften. 

Mastodon oder von der Unlust, „Crack The Skye“ in Worte zu fassen

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Meine erste Begegnung mit Mastodon geht zurück ins Jahr 2003. Ich schrieb damals fast sämtliche Metal-Rezensionen für das Online-Fanzine Mainstage und bekam zu diesem Zweck einen Labelsampler aus dem Hause Relapse Records in die Hände.

Abschied auf Raten

Wer nicht unbedingt das Pech hatte, durch Nu-Metal oder Metalcore an härtere Gitarrenmusik herangeführt zu werden, wird irgendeine Beziehung zu den großen Bands der 70er und 80er Jahre haben. Auch wenn sich die Rock- und Metalszene mittlerweile in unzählige Sub-Genres aufgespaltet hat, sind immer noch Bands wie AC/DC, METALLICA, MOTÖHEAD, LED ZEPPELIN oder mit Abstrichen KISS, SLAYER, SAXON etc. die Konsensbands, die von jedem irgendwie gehört werden. Aber die werden halt auch nicht jünger.

Gedanken zur deutschen Festivalszene die Zweite - Wie peinlich ist zu peinlich?

Die deutsche Festivalszene hat in den letzten Jahren einige Änderungen erlebt. Festivals, wie zum Beispiel das Earthshaker Open Air, sind von der Landkarte verschwunden, andere sind dazu kommen. Eines davon geht von einer Band aus, die am Aufblähen bis die Blase platzte und dem anschließenden Verschwinden des Earthshakers nicht ganz unbeteiligt gewesen ist. Die Rede ist natürlich von MANOWAR und ihrem Magic Circle Festival.

Poppen?!

Zugegeben, der Titel ist ziemlich plakativ. Hier geht's aber nicht um schweinischen Inhalt,  sondern um eine Sparte, die Verfechter des wahren, harten Stahls als Skandal ansehen: Popmusik. Denn neben mehr oder weniger verspieltem, hartem und melodischem Metal und Rock gibt es auch noch Bands und Künstler(innen) aus dem Pop-Segment, die wirklich gut sind. Das kann natürlich jeder anders sehen, ich jedenfalls stehe auf dem Standpunkt: Was mir gefällt, gefällt mir - egal, ob das Metalbands oder Künstler sind, die gar nichts mit verstärkten Gitarren am Hut haben.
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