Musik Blog

Review-Specials, Verlosungen und Rock'n'Roll Lifestyle

Im Redaktionsblog findest du Review-Specials und wir schreiben hier über Themen, die uns am Herzen liegen. Meistens geht's dabei um Musik oder das Musikbiz, wir streifen aber auch andere Bereiche der Popkultur. Zudem finden hier regelmäßig Verlosungen statt – ebenfalls ein guter Grund, öfter mal vorbeizuschauen.


Gedanken zur deutschen Festivalszene die Erste – Wie groß ist zu groß


Konzerte sind einer der Mittelpunkte unserer Szenen und Festivals sind quasi Konzerte hoch Zehn. Trotz ständig steigender Preise ist das Preis-Leistungs-Verhältnis immer noch unschlagbar und das ist noch lange nicht alles. Man sammeln seine Truppe zusammen, trifft sich mit Freunden aus dem ganzen Land, wenn nicht aus halb Europa und für nicht wenige ist die Party auf dem Campingplatz genau so wichtig wie das Geschehen auf dem Gelände. Doch das stetige Anwachsen vieler Festivals hat nicht nur Vorteile. So manches gemütliche Szenetreffen ist mittlerweile zu einer Massenveranstaltung geworden.

Wieder entdeckte Jugend


Es ist Freitag Nacht und ich kann mal wieder sehr entzückt beobachten, wie Menschen ihre musikalische Herkunft einfach nicht verleugnen können.

Recht früh am Abend (Kiez-Zeit: ca. Mitternacht) kommt eine Gruppe Männer in die Metalkneipe, die ich ab und an mit meiner Arbeitskraft verschönere. Alle sehen sehr sehr normal aus. Ordentlicher Haarschnitt, Windjacken, Stoffhosen. Eher so normaler White-Collar-Durchschnitt. Nach einem sehr höflich angefragten „Könntet ihr was von AC/DC spielen?“ und den ersten zehn Bieren spielt unser DJ dann „Thunderstruck“ Und ich gucke entgeistert von meinem Gerödel auf weil sich diese unscheinbare Gruppe plötzlich zu einem wahren Metal-Mayhem wandelt.Sie schreien, luftgitarren und brüllen ihre Energie hinaus, dass die Wände wackeln. Ich kann nicht anders, ich muss mich grad mal mitfreuen. Besonders zwei der Herren zeichnen sich durch großartiges Agieren aus und rutschen kniewärts über den nicht mehr sehr sauberen Boden. Nach weiteren gefühlten 20 Songs kommt der Eine schweissüberströmt und strahlend wie ein Honigkuchenpferd an den Tresen und jappst :“ Ihr seid so genial. Und so SCHEISSE! Wir wollten schon vor einer Stunde gehen....“

Daraufhin bestellt er nochmal zehn Bier und hat eindeutig den Abend seines Lebens. Der Rest der Gruppe ging irgendwann, er kam bis frühmorgens immer wieder in den Laden und feierte glückselig weiter. Da hat jemand  seine Jugend wieder entdeckt.

Jaja. Man sollte nie Menschen nach dem Aussehen beurteilen J In diesem Sinne: eine wunderbare Märzwoche wünsche ich!

Pianopopjazzsonntag

layabout_suburbanlegend"Es ist Sonntag, ein Tag, den ich gar nicht mag..." oder wie hieß das noch bei den fetten Broten? Nachdenken, rumliegen, aus dem Fenster gucken... in den Regen draußen. Aus dem Stapel an neu eingetroffenen CDs ziehe ich Layabout, "Suburban Legend". Eine Piano-Pop Platte mit Jazz-Einschlag und Bläsern, und irgendwas treibt mich dazu, ein paar Zeilen darüber zu verlieren.

Frühling mit Testament

Erstaunlich. Das gestern noch so tiefgraue Hamburg, voller Nässe und Nebel, leuchtet heute wie frischgewaschene Gardinen. Ich finde es jedes Jahr herrlich, wie die Menschen plötzlich auftauen und sogar bei den miesepetrigsten sowas wie ein Lächeln über das Gesicht huscht, während sie auf die Ampel warten. Demnach futterten wir heute unseren wöchentlichen Lamm-Döner auch draußen in der Märzsonne.

Bei mir hat so ein Wetter immer großen Einfluss auf die Sommerplanung. Wo andere Kataloge wälzen und sich um Ferientermine mit den Kollegen prügeln, bin ich am gucken, wo welche Band spielt und wie man seine Urlaubstage am cleversten verplant.

Eine Premiere werde ich dieses Jahr haben: ich fahre endlich mal zum KIT. Das ist bereits das zwölfte und ich war ehrlich noch nie da. Tsts. Unverzeihlich. Also geht es Ende April mit meiner Infernal Sister Sylvia gen Baden-Württemberg. Ich bin sehr gespannt.

Dieses Wochenende werde ich nach ich-weiß-nicht-wievielen-Jahren mal wieder in die Alsterdorfer Sporthalle wandern. In dem Betonklotz spielen die Herrschaften Judas Priest, Megadeth und Testament. Mit letzteren bzw. Mr. Eric Peterson habe ich ein Interview, dann geht es ins Getümmel und dann in meinen Nachtjob. Argh. Aber was tut man nicht alles für die Musik…Ich bin sehr gespannt auf das Gespräch mit dem Gitarrenhelden, immerhin ist der Gute für die meiste Mucke bei den Thrashern zuständig. Wird sicher interessant!

 

Erkenntnis der Woche: Moppelköppe Galore, aber ihr werdet verlieren!


Alles richtig gemacht, Stadtaffe


peter-fox-stadtaffe... und dann war da noch dieses neue Solo-Album von Peter Fox. Nicht wirklich BurnYourEars-relevanter Stoff, aber für mich viel zu gut, um unerwähnt zu bleiben; wenn auch nur als Randnotiz.

Alte Männer auf der Bühne

Wer bei alten Männern auf der Bühne an Bands wie AC/DC oder KISS und viellleicht noch die Rolling Stones denkt, den mußt ich dieses Mal enttäuschen. Von meiner alten Lieblingsband KISS habe ich mich im Mai 2008 mit einem tollen Konzert in der Olympiahalle in München verabschiedet und das Thema wird für mich erst wieder aktuelle, wenn die Jungs das angedrohte neue Studioalbum tatsächlich wahr machen. AC/DC steht auch erst in genau drei Wochen auf dem Plan. Nein, heute geht es hier um wirklich alte Männer.

We Will Remember: Bon Scott


Nur wenige Personen genießen unter den Rock-Fans dieser Welt einen so enormen Kultstatus wie Ronald Belford Scott, gennant Bon. Mit seiner Band AC/DC revolutionierte er mit simplem und geradlinigem Rock ein Genre, in dem minutenlange Gitarrensoli dabei waren zum Standard zu werden und Keyboards immer öfter die Gitarren ersetzten. Heute vor 29 Jahren verstarb Bon Scott in London

Twisted Sister - eine unendliche Geschichte


TWISTED "FUCKING" SISTER...zumindest ein paar Hits der New Yorker Hard Rock Institution wird jeder Rocker und wohl auch so ziemlich jeder Metaller mitsingen können. Gestern wurden TWISTED SISTER für das Sweden Rock Festival 2009 bestätigt und auch, wenn ein Auftritt der verdrehten Schwestern auf meiner Liste der besten Konzerte mindestens in den Top 5 steht, ärgert es mich.

Ich werd' narrisch

Wer nicht im äußersten Süden und Westen unseres Landes lebt, bleibt von dem Grauen verschont, das Baden-Württemberg, Bayern und vor allem das Rheinland immer im Frühjahr heimsucht.
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