Alternative Metal Reviews

Alterna Metal Rezensionen, Meinungen und Kritiken


Trapt - s/t

Trapt album

„Trapt" (Warner Music) hat in den USA bereits Gold eingefahren, jetzt visiert das Album der gleichnamigen Band auch bei uns die CD-Player an. Oder sollte ich besser sagen, die Charts?


Pun - Perseverance

Review

Yeah, das ist ein schönes Wiederhören! Im letzten Jahr hatte ich das Vergnügen, mit Pun aus Düsseldorf eine Bühne zu teilen – schon damals gefiel mir die Band, die live routiniert und druckvoll rüberkam. Mit „Perseverance" hat der Vierer nun sein viertes Demo am Start, fünf Songs sind vertreten.


V.A. - Hörsturz Vol. 5

Review

Dass die "Hörsturz"-Reihe (Sony) nicht die schlechteste unter den Serien-Compilations ist, dürfte sich bereits herumgesprochen haben. Volume 5 macht da keine Ausnahme und bietet 40 Tracks für Ohr und Beine.


Fate - Rock

Review

Mit Nu Metal aus deutschen Landen habe ich bisher eher negative Erfahrungen gemacht. Kopieren, Klauen, uninspiriertes Nachriffen – viel mehr war selten drin, der Titel für die peinlichsten Newcomer hingegen nicht weit. Welch freudige Überraschung, als ich die Klänge von Fates zweitem Album „Rock" hörte. Diese Band versucht, dem Stallgeruch ein wenig eigenes Aroma beizumengen. Das Experiment war erfolgreich, das Ergebnis gestaltet sich in der Kombination weitgehend eigen, schön melancholisch und sehr melodiös.


Seng-Fu - Wake Up, Celebrate

Review

"Bis an die Kniekehlen heruntergestimmte Gitarren, fette Grooves und vor allem die völlig abgedrehten Darbietungen von Shouter ZAP stehen Limp Bizkit und Korn auch wirklich keinen Zentimeter nach". Für dieses Zitat aus der WAZ zur CD "Wake Up, Celebrate" (Eigenproduktion, www.seng-fu.com) gehört der Schreiberling ausgepeitscht und mit Seng-Fu nicht unter acht Stunden bestraft. Ganz so schlimm kommt es nicht, aber Lob ist – zumal wenn man keine Ahnung hat – eben einfacher als durchdachte Kritik, die versucht, der Band wirklich gerecht zu werden.


Alchemist - Austral Alien

Review

Alchemist sind keine Unbekannten, haben bereits vier Alben aufgenommen und besitzen in ihrem Heimatland Australien festen Status. Das könnte ihnen nun auch außerhalb ihres Kontinents gelingen, zumal ihr neuestes Werk "Austral Alien" (Relapse Records) eine interessante Mischung aus Metal und sphärisch-progressivem Cyberspace-Rock liefert.


The More I See - Don`t Look Now... I`m Living

Review

The More I See heißt die Band, dabei müsste sie vielmehr heißen „The More I Hear ...", denn je mehr ich davon höre, desto besser gefällt mir das Album „Don`t Look Now... I`m Living" (Modern Noise). Obwohl es sich hierbei lediglich um eine 5-Track-EP handelt, reichen die rund 16 Minuten Spielzeit aus, um den vier Jungs aus England ein gutes Händchen für schön melodischen Metal-/Hardcorepunk bescheinigen zu können.


Voivod - s/t

voivod voivod st

Voivod werden geliebt für ihren höchst eigenständigen, avantgardistischen, sperrigen Thrash-Noise-Sound. Einst im Punk begründet, landet die Band nach mittlerweile rund 20 Jahren Bandgeschichte abseits der später beschrittenen Metalpfade mehr im Rock- als im Spacethrash der letzten beiden Alben „Negatron" und „Phobos".


L.inc - Emotional Cookies

Review

Blubber, plock, knarz, dröhn – L.inc (Locos Incorporated) sind in da house! Jedoch bestehen Zweifel, ob der Hausmeister die vier Jungs nicht wieder auf die Straße schickt. Nach mehrmaligem Durchlauf des Albums „Emotional Cookies" (Twilight) stellt sich zumindest die Frage, ob es die Musik in der Form nicht schon hundertmal besser, origineller und spannender gibt.


Crosscut - Nonesizefitsall

Review

Der Frühling kommt, die Headbanger schlagen aus ... so zumindest der Eindruck bei „Nonesizefitsall" (BMG), dem Zweitling der fünf Jungs von Crosscut aus dem Ruhrgebiet. Aus den Boxen knallt eine amtliche Melange aus Hardcore, Thrashmetal, Crossover und modernem Metalstuff.


Such A Surge - Rotlicht

Review

Such A Surge war noch nie eine Band, die sich musikalisch großartig wiederholt. Jedes Album der über zehnjährigen Bandgeschichte hat seinen eigenen Charakter und muss für sich erschlossen werden. Wobei das Hauptaugenmerk neben der Musik immer auch auf den Texten lag, die stets eine Aussage transportierten und den Fokus kritisch und distanziert auf Gesellschaft, inneren Kampf und den Umgang mit intensiven Gefühlen richtete. „Rotlicht" (Sony) macht da keine Ausnahme, und um es gleich vorweg zu nehmen: Es ist das bisher vielleicht beste, weil straighteste Album der fünf Braunschweiger.


Crazy Town - Darkhorse

Review


Wer von Crazy Town andere Musik erwartet als Hip-Hop-Metal-Pop, der wird enttäuscht sein. Fans des ersten Albums der Band mit den zwei Frontmännern hingegen werden wunderbar mit den Songs von "Darkhorse" (Sony) leben können.

Seite 5 von 5