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Artikel - CD Review Archiv Machine Men - Circus Of Fools

Machine Men - Circus Of Fools

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CD Review

Geschrieben von: Dirk   
Freitag, den 02. Februar 2007 um 23:51 Uhr

Stil (Spielzeit): Metal (41:49)

Label/Vertrieb (VÖ): Century Media / EMI (16.02.07)

Bewertung: 8,5/10

Link: http://www.machinemen.net

Ihr Debüt brachten die fünf jungen Finnen von MACHINE MEN bereits 2002 auf den Markt, und es brachte ihnen Plätze auf dem Billing von einigen prestigeträchtigen Festivals ein, wie zum Beispiel das Wacken Open Air, das Earthshaker Festival oder das Graspop, sowie den Posten als Anheizer für ihre Landsmänner von SONATA ARCTICA. 
Das Nachfolgewerk „Elegies“ gab ihnen erneut einen gewaltigen Schub, und der Song „Falling“ von eben dieser Scheibe stieg von 0 auf 5 in die finnischen Charts ein. 

Mit ihrem aktuellen Output „Circus Of Fools“ zeigen sich MACHINE MEN weiter gereift, was sich auf das Songwriting sowie auch die Umsetzung bezieht. Neun Songs haben Anthony (Vocals), J.-V. (Guitars), Jani (Guitars), Eero (Bass) und Jarno (Drums) eingespielt, und was beim ersten Durchlauf sofort auffällt, ist die Energie, die die Songs ausstrahlen. 
Mit verantwortlich dafür ist, neben dem äusserst gelungenen Gitarrensound Sänger Anthony, der einen Bombenjob abliefert, und den Songs mit seiner klaren, kräftigen Stimme unglaublich viel Transparenz und Power verleiht. 
Bis auf „Where I Stand“ und dem schleppenden „The Cardinal Point“, lassen einem MACHINE MEN kaum Zeit zum Luft holen. 

Auf „Circus Of Fools“ ist Vollgas angesagt, wobei alle Songs auf Grund ihrer eingängigen Melodien trotzdem sofort hängen bleiben. „No Talk Without A Giant“, der Song der als erste Single, allerdings nur für den finnischen Markt, ausgekoppelt wurde, steht stellvertretend für das komplette Album, denn hier vereinen sich die Trademarks von MACHINE MEN am allerbesten. 
Tolle Gitarrenleads, wuchtige Rhythmussektion und unglaublich energiegeladen Vocals. 
Mir haben neben diesem Song noch das sehr verträumt beginnende „Ghost Of The Seasons“, das im weiteren Verlauf aber immer mehr Fahrt aufnimmt, und durch richtig fette Riffs besticht, sowie das megaschnelle „Tyrannize“ am besten gefallen. 
Allerdings ist das keine Abwertung der restlichen Tracks, die sind nämlich alle von ähnlichem Kaliber. Aber irgendwie stechen auch mal aus neuen sehr guten Tracks zwei oder drei überragende Nummern hervor. 

Fazit: MACHINE MEN spielen ein ziemlich geniales Brett, und ihre Songs hören sich so an, wie man sich modern gespielten Metal anno 2007 vorstellt. Ich wüsste jetzt auch nicht, mit wem ich die Band vergleichen sollte, da sie neben den mehr als gelungenen Songs, ein verdammt hohes Maß an Eigenständigkeit vorweisen können. 

Metal Fans können ohne Zögern zuschlagen

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