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Artikel - CD Archiv Kazimir - Keine Zeit Für Starallüren

Kazimir - Keine Zeit Für Starallüren

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CD-Review

Geschrieben von: Kai   
Montag, den 10. März 2008 um 14:44 Uhr


Stil (Spielzeit): Indi / Rock / Pop (41:45)
Label/Vertrieb (VÖ): Snoopzone / New Music Distribution (2008)
Bewertung: 6 / 10
Link: http://www.kazimir-band.de/
http://www.myspace.com/kazimirband

Das KAZIMIR aus dem Norden der Republik kommen, hört und merkt man ihnen an. Dafür bedarf es nicht mal nur der Lyrics. Wenn ich mir die Bio durchlese, kriege ich schon so ein KETTCAR/TOMTE-Gefühl.
Aber mit diesen Vergleichen werde ich ihnen nicht wirklich gerecht, denn der junge Vierer aus Hamburg und Kiel klingt eigentlich wesentlich mehr nach einer englischen THE-Band, als nach Befindlichkeitspop. Naja gut, eine große Portion Pop ist schon in ihrer Version des Alternative-Rocks. Und so geht auch längst nicht jeder Song direkt nach vorne. Manchmal steht hier wirklich die Melancholie im Vordergrund und dann passen die oben genannten Vergleiche doch wieder etwas besser. Und somit gibt es hier also ein bunte Mischung aus den allseits bekannten Vertretern des deutsprachigen Alternative-Rock/Pop der letzten Jahre.
Ich persönlich habe mehrere Anläufe gebraucht um das Debüt-Album von KAZIMIR (ein Album und eine EP wurden vorher unter dem Namen RIPCHORD veröffentlicht) zu mögen, denn vor allem der Sound ist echte Geschmackssache. Mir gefallen nämlich Retrosounds meist eher weniger und so schreckte mich „Keine Zeit Für Starallüren!“ mit seinem nahezu Lo-Fi-Sound ganz schön ab. Vor allem die Drums sind in meinen Ohren ganz grausam geraten – aber ich weiß ja, dass es da ja eine Szene gibt, die das sehr anders sieht. Und für eben diese ist die Musik von KAZIMIR nun mal auch gemacht. Und bei der richtigen Zielgruppe werden sie vermutlich recht positiv aufgenommen, was zum einem an ihren Texten, dem Wechsel zwischen Lebensbejahend und Deprimiert und der Abwechslung zwischen rockigen und nachdenklichen Songs liegt.
Nicht wirklich mein Stiefel – ich höre da lieber oben genannte Bands oder MUFF POTTER etc (vor allem weil ich nichts für die THE-Bands übrig habe), aber wenn ich darüber und über den Sound hinweg sehe, legen die vier Nordlichter ein an und für sich anständiges Album vor.
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