Helge

Helge

Stile:
Doom Metal, Black Metal, Post Rock, Stoner, Prog

Bands: My Dying Bride, Opeth, Nachtmystium, Saint Vitus, Genesis

E-Mail: helge[@]burnyourears[.]de


Waste Of Space Orchestra im Interview: "Die Leute haben mit Ehrfurcht zur Bühne geschaut"

Das WASTE OF SPACE ORCHESTRA ist speziell für das ROADBURN FESTIVAL entstanden und besteht aus den beiden finnischen Bands ORANSSI PAZUZU und DARK BUDDHA RISING. Die einmalige Show gibt es jetzt als Studioversion, man kann also auch zu Hause mit offener Kinnlade dasitzen und staunen, was für eine finstere, intensive und progressive Achterbahn „Syntheosis“ geworden ist. Wir haben Bassist Toni Hietamäki (Stammband: ORANSSI PAZUZU) und Vokalist/Gitarrist Vesa Ajomo (Stammband: DARK BUDDHA RISING) ein paar Fragen dazu gestellt.


Gold - Why Aren't You Laughing?

GOLD bleiben dabei, nicht fassbar sein zu wollen. Viel Aufhebens um sich selbst hat die niederländische Band noch nie gemacht, stattdessen auf jedem der mit „Why Aren’t You Laughing“ jetzt schon vier Alben immer ein bisschen den musikalischen Kompass neu ausgerichtet. Das bringt wenig Ruhm ein. Die Musik ist dafür umso besser.


Waste Of Space Orchestra - Syntheosis

Die finnischen Bands ORANSSI PAZUZU und DARK BUDDHA RISING sind beide in avantgardistischen Regionen unterwegs. Sie fordern ihre Fans, indem sie heftige Mucke aus dem Bereich Black Metal, Doom und Sludge mit Drone und Psychedelia in die Weiten des Alls hinaus weiter denken. Was passiert, wenn die Bands sich zu einem Projekt zusammenschließen, konnte man auf dem ROADBURN FESTIVAL 2018 erleben.


Rotting Christ - The Heretics

Spätestens mit dem sprechend betitelten „Rituals“ haben ROTTING CHRIST ihre Nische im weiter gefassten Black Metal ausgefüllt. Drei Jahre nach diesem atmosphärisch dichten Überalbum kommen der Nachfolger „The Heretics“ und die Fragen: Führen ROTTING CHRIST die Linie fort? Können Sie das Niveau von „Rituals“ halten?


Wendigo - Wasteland Stories

Angefangen haben die Norddeutschen WENDIGO als Coverband. Ich vermute, dass sie neben Stoner Rock auch ZZ TOP im Programm hatten, denn einen Hang zu den drei Bluesbrüdern aus Texas hört man auf dem Albumdebüt „Wasteland Stories“ deutlich.


Asphodelus - Stygian Dreams

Schön, wenn Bands Zeit zur Entwicklung haben! ASPHODELUS rumpeln schon lange im Underground herum. Zu Anfang veröffentlichten die jungen Finnen Demos und EPs mit selbstgemalten Artworks (noch unter dem Namen CEMETERY FOG). Dann der Namenswechsel und ein etwas halbgares Mini-Album. Zwei Jahre später nun der erste echte Longplayer. Dieser Werdegang ist völlig oldschool – und passt somit hervorragend zur Musik.


Komodor - s.t. (EP)

Es sind nach wie vor gute Zeiten für Retro-Rock. Die Franzosen KOMODOR, die mit der gleichnamigen EP ihr erstes Lebenszeichen abgeben, wildern noch ein bisschen tiefer in der Vergangenheit als die Heerscharen an 70er-Jüngern: Den vier Songs ist auch eine gewisse Neigung zu den 60er Jahren anzumerken.


Es war Mord - Tod im Garten (EP)

Schön, wenn Punk in die Tiefe geht: ES WAR MORD sind wahrlich nicht einfach, wollen es nicht sein. Die Band aus Berlin veröffentlicht nach dem Debüt „Unter Kannibalen“ die sieben Songs lange EP „Tod im Garten“ und es bleibt dabei: Diese Musik geht runter wie sehr, sehr bittere Medizin.


Kavrila - Rituals II (EP)

Schlag auf Schlag geht es bei KAVRILA: 2016 die Debüt-EP „Rituals I“, 2017 das Album „Blight“ und jetzt die EP „Rituals II“. Schlag auf Schlag geht es auch nach wie vor in den Songs – nicht kontrolliert und taktisch wie im Boxring, eher wie bei einer kurzen, heftigen Straßenschlägerei. KAVRILA sind ihrem rauen Stil also treu geblieben.


Ølten - Ambiance

Post Metal kann ganz schön langweilig sein. Was mal als Ausbruch aus Songwriting-Konventionen begann, reproduzierte sich irgendwann selbst. Klar, CULT  OF LUNA … Aber den ganzen Haufen Bands, die genauso klingen wollten, hat man doch schnell wieder vergessen, oder? Gut, dass ØLTEN einen frischen Ansatz gefunden haben.


Groza - Unified In Void

Hui, stark: Fünfmal feinsten, finsteren Black Metal haben GROZA auf ihrem Debüt „Unified In Void“ versammelt. Und ja – wer beim Bandnamen Assoziationen hat, liegt richtig.


Organic - Carved In Flesh

Vom eröffnenden Flakgeschütz bis zum letzten Grunz – ORGANIC sind pure fucking Death Metal, the oldschool way. Nicht nur im Titel ihres Debütalbums „Carved In Flesh“ stecken Reminiszenzen an die Helden des Genres.


KELLERMENSCH und CHILDRENN - live im Headcrash, Hamburg

KELLERMENSCH – krasse Band. Hab ich zumindest gehört, außerdem so viel Gutes über die Dänen, dass ich mir mein eigenes Bild machen musste. Also auf ins Hamburger Headcrash, wo sich KELLERMENSCH auf die kleine Bühne quetschen wollen.


Royal Tusk - Tusk II

ROYAL TUSK klingen zwar sehr direkt, trotzdem ist ihre Musik schwer in ein Genre einzuordnen. Das zweite Album „Tusk II“ klingt vor allem energiegeladen. Mit dem dicken Sound und der Affinität zu catchy Melodien, die fast jeden Refrain zum Ohrwurm machen, klassifiziere ich die Mucke der Nordamerikaner einfach mal als Modern Rock.


Uncle Acid & The Deadbeats - Wasteland

UNCLE ACID & THE DEADBEATS haben ihren Sound schon vor langer Zeit gefunden. Kaum eine Band in der okkulten Retro-Ecke zieht ihren Stiefel so konsequent durch, wie die Briten: kauzig, aber mega-eingängig und mit hoher Ohrwurmdichte. Auch beim neuen Album „Wasteland“ stellt sich eigentlich nur eine Frage: Wie viele Hits der Liga „I’ll Cut You Down“ und „Melody Lane“ sind drauf?


Black As Chalk - Ouro

Das Album „Halations“ habe ich damals gerne gehört, danach habe ich BLACK AS CHALK aus den Augen verloren und einen Longplayer verpasst. Mit Nummer vier steige ich also wieder ein – und bin überrascht von „Ouro“. Die Göttinger Band hat ihren Stil weiterentwickelt und dabei den Kern erhalten können.


Mantar - The Modern Art Of Setting Ablaze

Major-Deal, massive Livepräsenz auf der ganzen Welt, Headliner-Status: Krass, was MANTAR für eine Karriere hingelegt haben. Der Aufstieg war so schnell und steil, dass die Mucker-Polizei die Patches schon längst wieder abmontiert – nicht underground genug! Aber MANTAR tun niemandem den Gefallen, auszubrennen, im Gegenteil: Mit dem dritten Album „The Modern Art Of Setting Ablaze“ zementieren sie ihren Status.


Sinsaenum - Frédéric Leclerq im Interview: "Beim zweiten Album gab es keine Regeln"

Die Death Metal-Band SINSAENUM hat ein paar große Namen am Start: Gitarrist und Hauptsongwriter Frédéric Leclerq spielt Bass bei DRAGONFORCE, Drummer Joey Jordison wurde mit SLIPKNOT weltberühmt, Gitarrist Stéphane Buriez hat mit LOUDBLAST den französischen Death Metal geprägt und Attila Csihar singt bei den berüchtigten Black Metal-Vorreitern MAYHEM. Wir haben mit Leclerq über den Begriff „Supergroup“ geplaudert – vor allem aber über das neue, starke Album „Repulsion For Humanity“.


Sinsaenum - Repulsion For Humanity

Um das erste Album von SINSAENUM habe ich einen Bogen gemacht: Angesichts des Personals – Ex-SLIPKNOT-Drummer Joey Jordison und DRAGONFORCE-Bassist Frédéric Leclerq – fürchtete ich ein technikstrotzendes Trommelfeuer ohne Feeling. „Repulsion For Humanity“, der zweite Streich der Truppe, überrascht mich überaus positiv.


Weed Demon - Astrological Passages (Re-Release)

„Looking for your new favorite album to smoke weed to?“ fragen WEED DEMON auf ihrer Facebook-Seite. Damit dürfte bärtigen Truckercap-Trägern klar sein, wohin die Reise geht. Allen Glattrasierten, die diesen Text lesen, sei gesagt: WEED DEMON spielen eine schwere Mischung aus Stoner, Doom, Sludge und Klischees.