Helge

Helge

Stile:
Doom Metal, Black Metal, Post Rock, Stoner, Prog

Bands: My Dying Bride, Opeth, Nachtmystium, Saint Vitus, Genesis

E-Mail: helge[@]burnyourears[.]de


Mastodon - Cold Dark Place

Ein halbes Jahr nach dem letzten Studio-Album „Emperor Of Sand“ haben MASTODON schon wieder was Neues: Die EP „Cold Dark Place“. Ganz so neu sind die vier Stücke allerdings dann doch nicht. Drei davon sind vom 2014er-Album „Once More Round The Sun“ übrig, das vierte entstand bei den „Emperor Of Sand“-Sessions.


Khazad-Dum - Garmadh (EP)

Die einzige Überraschung an KHAZAD-DUM ist, dass es offenbar noch keine andere Black Metal-Band mit diesem Namen gibt. Die Musik der Brasilianer hingegen vereint diverse, sattsam bekannte Einflüsse der 90er Jahre.


Night - Raft Of The World

Leichte Kurskorrektur bei NIGHT: Die ersten zwei Alben der Schweden waren noch reine Huldigung der New Wave Of British Heavy Metal. Das Drittwerk „Raft Of The World“ geht in Richtung Classic Rock. Dabei beweisen NIGHT ein Händchen für Epik und Melodien, es hapert aber am Durchhaltevermögen.


Travelin Jack - Commencing Countdown

Ein Blick aufs Bandfoto macht schon klar, aus welchen Einflüssen TRAVELIN JACK ihren Honig saugen: Platausohlen à la KISS, weiße Rocker-Stiefel und DAVID BOWIE-Gedächtnis-Makeup weisen den Weg. Die Berliner schaffen es jedoch, aus altbewährten Zutaten eine durchaus eigene Mischung zu zaubern. Vergleich zum Debüt: Verändert hat sich auf „Commencing Countdown“ nichts. Aber der zweite Streich ist stärker.


"Day Of The Gusano" - ein Blick auf den neuen SLIPKNOT-Film

„Day Of The Gusano“, der neueste Output von SLIPKNOT in bewegtem Bild, lief gerade einmalig im Kino. Wir waren dabei und haben geschaut, ob sich die Anschaffung für’s Wohnzimmer lohnt – am 20. Oktober kommt „Day Of The Gusano“ in diversen Varianten auf den Markt. 


Dead Lord - In Ignorance We Trust

Drittes Album: Auch mit „In Ignorance We Trust“ werden DEAD LORD ihre recht steile Karriere fortsetzen können. Die THIN LIZZY-Huldiger haben wieder ein starkes Brett abgeliefert – trotz einiger Schwächen.


Attic - Sanctimonious

Böse Nonnen, düstere Klöster, geopferte Kinder, Satan: Geschichten mit solchen Elementen hat sich früher KING DIAMOND ausgedacht. Heute ist es die deutsche Band ATTIC, die sich mit comichaft überzeichnetem Grusel-Satanismus und ihrem zweiten Album „Sanctimonious“ zum offiziellen Nachfolger des dänischen Königs aufschwingt.


Kavrila - Blight

Der Boden, in dem das Grab für „Blight“ geschaufelt wurde, heißt Hardcore. KAVRILA stehen mit Bierflaschen in der Hand davor und werfen dreckige Erde auf den Sarg: je eine Handvoll Sludge, Doom und Crustpunk. Die Mittelfinger gehen nach oben, nach 24 Minuten ist die Show vorbei.


Prong - Zero Days

PRONG sind wie eine Badewanne mit drei Zuläufen: einen für Thrash, einen für Pop-Appeal und aus dem dritten kommt die geheime Zutat. Selbst im Vergleich zu den vorherigen zwei Alben hat Bandkopf Tommy Victor den Thrash-Hahn für „Zero Days“ bis zum Anschlag aufgerissen.


Space Witch - Arcanum

Ich hätte vermutet, dass im Doom und Sludge mittlerweile alle denkbaren Kombinationen mit dem Wort „Witch“ vergeben sind. Doch das Universum ist unendlich und so gibt es die mir bislang unbekannten SPACE WITCH, die ziemlich so klingen, wie sie heißen.


Nicotine Nerves - s.t.

Das Cover lässt mit seiner ironisch-uncoolen Schnappschuss-Optik auf öden Indie-Pop schließen. Das stimmt aber nicht: NICOTINE NERVES klingen verdammt krachig und orientieren sich eher an den ungestümen Wurzeln von Rock n Roll und Punk.


Danzig - Black Laden Crown

Nach der MISFITS-Reunion liefert Glenn Danzig jetzt neues Material seiner Soloband ab: Sieben Jahre nach dem letzten Studio-Album (die Coverscheibe „Skeletons“ nicht mitgerechnet) kommt nun „Black Laden Crown“. Sieben Jahre – warum klingt das Ding trotzdem wie ein liebloser Schnellschuss?


Valborg im Interview zum Album "Endstrand"

Das Bonner Trio VALBORG klingt auf seinem neuen Album „Endstrand“ härter, primitiver und reduzierter denn je. Wir haben mit Schlagzeuger Florian Toyka (im Bild links) über diese Entwicklung gesprochen und die womöglich missverständliche Ästhetik von „Endstrand“ diskutiert.


Klabautamann - Smaragd

Sechs Jahre sind seit dem letzten Album des Projekts KLAUBAUTAMANN vergangen. Der Black Metal des letzten Outputs „The Old Chamber“ klang verhältnismäßig orthodox. Mit „Smaragd“ geht das Duo wieder zurück zu komplexeren Stücken und noch einen Schritt weiter als auf ihrem bisherigen Vorzeigealbum „Merkur“.


Apallic - Of Fate And Sanity

Die Emdener Band APALLIC haut mit „Of Fate And Sanity“ ein beeindruckend professionelles Debüt raus. Anspruchsvoller Death Metal schwedischer Spielart, komplexe  Strukturen, stimmiges Konzept: Schon geil, was da aus dem Norden Deutschlands kommt.


Valborg - Endstrand

Haben VALBORG es mal wieder geschafft, alle Erwartungen gleichzeitig zu enttäuschen und zu erfüllen? Zumindest gelingt dem Trio aus Bonn erneut der Kniff, sich neu zu erfinden und sich doch treu zu bleiben. Und wieder legen VALBORG ein Album aus einem Guss vor. Der Titel: „Endstrand“.


Solbrud - Vemod

Atmosphäre – das wichtigste Element für fesselnden Black Metal. Zumindest für die Variante, die ohne Death Metal, symphonische Elemente oder ähnliche Unreinheiten auskommt. SOLBRUD haben sich dieser Musik verschrieben. Auf ihrem dritten Album „Vemod“ meistern die Dänen die Herausforderungen des Genres mit Bravour.


Stiff Little Fingers - No Going Back

Übelst lange sind STIFF LITTLE FINGERS schon dabei: Dieses Jahr feiert die Band aus Nordirland 40. Geburtstag. Sie gehört zu den allerersten Punkbands und hat dieses Genre nicht nur geprägt, sondern mit Größen wie SEX PISTOLS, SHAM 69 oder THE CLASH gemeinsam erfunden. Jetzt haben sie ihr Album „No Going Back“ von 2014 neu veröffentlicht.


Oceanwake - Earthen

In der letzten Zeit habe ich an Post Rock und Post Metal ein bisschen das Interesse verloren. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass in dem Genre so ziemlich alles gesagt worden und das aus ursprünglich innovativer Musik nur beständige Wiederholung von sich selbst und von anderen geworden ist. OCEANWAKE zeigen mir, dass ich falsch liege.


Saturn - Beyond Spectra

Cooles Cover! Für den retro-Spacedino müsste es Extrapunkte geben. Allerdings sollte man stutzig werden, wenn ein Review mit Lob für das Artwork beginnt.