Death Metal Reviews

Death Metal Rezensionen, Meinungen und Kritiken


Master - An Epiphany Of Hate

Master - An Epiphany Of Hate
    Death Metal

    Label: FDA Rekotz / Soulfood
    VÖ: 29. Januar 2016

    Bewertung:7/10

Paul Speckmann ist ein echter Veteran der Szene: Seit 33 Jahren sorgt er mit seiner Death Metal-Kapelle MASTER für angeknackste Nackenwirbel und fliegende Haare. Dass der Mann ein echter Vollblutmetaller ist, dürfte jedem klar sein, der sich auch nur ansatzweise mit dem Schaffen des Meisters auseinandergesetzt hat. So veröffentlicht er nicht nur mit seiner Hauptband regelmäßig Studioalben, sondern hat seine Finger auch bei einer ganzen Reihe anderer Alben und Nebenprojekte im Spiel (gehabt).

Soulgate - Sore Tipp

Soulgate - Sore
    Progressive Death Metal

    Label: Keins
    VÖ: Juni 2015

    Bewertung:8/10

SOULGATE sind schon ein Phänomen. Obwohl es sie bereits seit 2001 gibt, hat es die Band aus OWL bisher noch nicht zu einem Major Deal geschafft. Und das liegt definitiv nicht an der Qualität ihrer Songs, sondern wahrscheinlich am konstanten Drehen des Bandgefüges. So oft, wie die verschiedenen Positionen mit neuen oder auch alten Mitgliedern neu bestückt werden mussten, ist es leider kein Wunder, dass da bisher noch nicht mehr bei 'rumgekommen ist.


Mörbid Vomit – Doctrine Of Violence

Mörbid Vomit – Doctrine Of Violence
    Death Metal

    Label: Ranka Kustannus/Soulfood
    VÖ: 27.11.15

    Bewertung:7/10

Auch wenn MÖRBID VOMIT noch nicht lange als Band existiert, so sind die Mitglieder doch in diversen finnischen Truppen unterwegs gewesen oder noch aktiv. Mit diversen Erfahrungen im Hintergrund und einer respektablen EP vor zwei Jahren im Gepäck präsentieren die musikalischen Metzger nun ihr Debüt.


Körgull The Exterminator - Reborn From The Ashes Tipp

Körgull The Exterminator - Reborn From The Ashes
    Black/Thrash Metal

    Label: Ván Records
    VÖ: 27. November 2015

    Bewertung:9/10

2015 war ein verdammt starkes Jahr für den Metal – jedes Subgenre hat absolut bockstarke Werke hervorgebracht, von denen viele sicherlich auch noch in zehn Jahren mit vor Vorfreude zittrigen Händen auf die Plattenteller der Republik gelegt werden dürften.

Endseeker – Corrosive Revelation (EP)

Endseeker – Corrosive Revelation (EP)
    Old School Death Metal

    Label: FDA Rekotz/Soulfood
    VÖ: 13.11.15

    Bewertung:7/10

Zwiegespalten denke ich, da kommt eine neue Hamburger Death-Metal-Truppe um die Ecke, die vielleicht nur eine von vielen ist. Andererseits hat das Label FDA Rekotz einige starke Bands unter der Haube, so dass ein Test dem Gehör nicht schaden wird. Und Pustekuchen – meine Skepsis wird weggeblasen, im wahrsten Sinne des Wortes.


Owl - Aeon Cult EP

Owl - Aeon Cult EP
    Death Metal

    Label: Zeitgeister
    VÖ: 8.10.2015

    Bewertung:6/10

Das Projekt OWL hat eine interessante Entwicklung hinter sich. Der neueste Schritt: „Aeon Cult“, eine EP mit drei Stücken. Kürzer und knackiger ist OWL auf jeden Fall geworden, vor allem im Vergleich zu den überlangen Epen der ersten Veröffentlichungen. Aber zugänglicher? Auf gar keinen Fall.


Odetosun - The Dark Tunes Of Titan Tipp

Odetosun - The Dark Tunes Of Titan
    Progressive Death Metal

    Label: Eigenproduktion
    VÖ: 23.10.2015

    Bewertung:8/10

Rund zwei Jahre nach dem tollen „Gods Forgotten Orbit“ legen ODETOSUN nach: Wieder in Eigenregie, wieder großartig und wieder mit einem packenden Album, das Genregrenzen auslotet.


Erimha – Thesis Ov Warfare

Erimha – Thesis Ov Warfare
    Symphonic Black/Death Metal

    Label: Victory Records
    VÖ: 30.10.15

    Bewertung:6/10

Im Sumerischen steht ERIMHA für „Armee“. Doch Obacht, die Truppe lärmt in Kanada. Seit fünf Jahren strickt das Quartett fiese Musik, und kriegerisch-mythologische Themen bieten auch auf ihrem dritten Silberling den Stoff für symphonische, harte Klänge.


Inmate - Tree Of Life Tipp

Inmate - Tree Of Life
    Melodic Death Metal

    Label:
    VÖ: 26.08.2015

    Bewertung:9/10

Eine der ersten Bands, die ich im Zuge meiner Mitarbeit bei BurnYouEars besprechen durfte, waren INMATE und ihr selbst betiteltes Debütalbum. Das Album hat mich damals sehr beeindruckt und läuft auch noch heute hin und wieder bei mir im Player. Im Sommer haben die Jungs mit „Tree Of Life“ nachgelegt.

Placenta - XV Greatest Hits

Placenta - XV Greatest Hits
    Deathcore

    Label: Noizgate Records
    VÖ: 12.10.2015

    Bewertung:7/10

15 Jahre gibt es die Berliner Band PLACENTA mittlerweile, da kann man seinen Geburtstag prima mit einer Greatest-Hits-Scheibe feiern. Zudem wurden die Songs remastered und die Trackliste wurde um zwei weitere, bislang unveröffentlichte Titel erweitert. Die beiden Songs stammen aus der todesmetallischen Frühphase des Quintetts und hören auf die Namen "Human Abyss" und "Attention please: Official Hate".

Soijl – Endless Elysian Fields

Soijl – Endless Elysian Fields
    Doom/Death Metal

    Label: Solitude Productions
    VÖ: 21.09.15

    Bewertung:6/10

Wenn man SOIJL in Suchmaschinen eingibt, wird einem immer das „J“ weggenommen. Damit hat der ehemalige Gitarrenmann von SATURNUS und live von ISTAPP vor einigen Jahren ein noch unbekanntes Projekt geschaffen, das nun sein erstes Werk auf die Welt gebracht hat. Mit Hilfe eines Kollegen, der den Gesang übernahm, dürfen wir nun den Nordmännern in die todtraurige Ödnis folgen.


Gorod – A Maze Of Recycled Creeds Tipp

Gorod – A Maze Of Recycled Creeds
    Technical Death Metal

    Label: Listenable Records
    VÖ: 16.10.15

    Bewertung:8/10

Wie die Zeit vergeht. Schon drei Jahre ist es her, seit der letzte Frickeltod aus Frankreich mit der Sense und einem wippenden Grinsen im Gesicht an die Tür klopfte. „A Perfect Absolution“ machte riesig Spaß und so freute ich mich, als es hieß, dass die Burschen viel geschraubt und gehämmert haben in der Zwischenzeit. Und die Vorfreude wurde nicht enttäuscht.


Slugdge - Dim & Slimeridden Kingdoms Tipp

Slugdge - Dim & Slimeridden Kingdoms
    Death Metal

    Label: Unsigned
    VÖ: 22. September 2015

    Bewertung:9/10

SLUGDGE spielen, anders als ihr Name es vermuten lässt, keinen dreckigen Doom, sondern extremen Death Metal – und klingen dabei so amerikanisch, dass man nicht erraten würde, dass die Band eigentlich aus dem Vereinigten Königreich stammt.

Sanzu - Painless EP Tipp

Sanzu - Painless EP
    Death Metal

    Label: Eigenproduktion
    VÖ: Mai 2015

    Bewertung:8/10

Manchmal bekommt man Promos von Alben in die Hand, die schon vor einiger Zeit erschienen sind und die es dennoch wert sind, nachbesprochen zu werden. Das trifft auch auf die australische Band SANZU zu, denn das Quintett aus Perth kredenzt uns feinsten Death Metal.

Wolfheart – Shadow World Tipp

Wolfheart – Shadow World
    Melodic Death Metal

    Label: Spinefarm Rec./Caroline
    VÖ: 21.08.2015

    Bewertung:8/10

Da ist er wieder, der Tuomas Saukkonen. Manche kennen ihn noch von BEFORE THE DAWN, andere von BLACK SUN AEON oder weiteren Projekten. Doch diese existieren nicht mehr bzw. der Herr macht seit zwei Jahren ein neues Ding. Melodischer Death Metal soll es sein. Das erste Album wurde vielerorts hochgelobt. Nun wollen wir doch mal hören, was es mit der „Schattenwelt“ auf sich hat.


Thornesbreed – GTRD

Thornesbreed – GTRD
    Black/Death Metal

    Label: Art Of Propaganda
    VÖ: 29.06.15

    Bewertung:7/10

Tausend Jahre? Nein, sogar ein ganzes Dutzend – würde Obelix sagen – dauerte es, bis die Sachsen von THORNESBREED eine neue Scheibe aufgelegt haben. Nach der Gründung in den Neunzigern spielte die Truppe noch urigen Death Metal, der nun noch eine Nebenzutat in dem teuflischen Eintopf ist, der uns heuer auf den Teller kommt.


Skeletal Remains - Condemned To Misery Tipp

Skeletal Remains - Condemned To Misery
    Deathmetal

    Label: FDA Rekotz
    VÖ: 7.8.2015

    Bewertung:9/10

Mittlerweile ist es knapp drei Jahre her, dass SKELETAL REMAINS mit ihrem Debüt „Beyond The Flesh“ die Underground Szene aufmischten und für einige positive Feedbacks sorgten. 2015 wird demnach das Jahr sein, in dem die Band mit ihrem neuen Werk „Condemned To Misery“ den Untergrund verlassen und in der Deathmetal-Oberliga einschlagen will.


Soulline – Welcome My Sun

Soulline – Welcome My Sun
    Melodic Death Metal

    Label: Seo Records
    VÖ: 24.04.15

    Bewertung:7/10

Dass die Schweizer von SOULLINE ihr Genre kennen, sieht man daran, dass sie nach ihrem Start im Millennium und zwei Demos nun schon vier Alben zusammengeschraubt haben. Mit leichtem Core-Einschlag spielen die fünf Jungs ruppigen Melo-Death, wie er durchaus auch von Nordeuropäern kommen könnte.


Bitterness Exhumed / Optimist - Split 12"

Bitterness Exhumed / Optimist - Split 12"
    Deathmetal / Hardcore

    Label: BDHW
    VÖ: 29.05.15

    Bewertung:6/10

Nach ihrem grandiosen Debüt legen OPTIMIST hier jetzt mit einer Split-12" mit den ebenfalls deutschen BITTERNESS EXHUMED nach. Und wie man sich vorstellen kann, sind ihre Split-Partner auch nicht unbedingt im Pop anzusiedeln. So bekommt man hier die volle Ladung Deathmetal mit etwas Hardcore auf die Zwölf gedroschen. Und beides dreckig und streckenweise sehr oldschoolig.

Bhayanak Maut – Man

Bhayanak Maut – Man
    Metalcore/Deathcore/Melodic Death

    Label: Grey And Saurian/Transcending Obscurity
    VÖ: 31.10.2014

    Bewertung:7/10

Dass es in Indien einige Metalbands gibt, könnte man anhand der Einwohnerzahl vermuten, doch bis vor kurzem kam mir dieser Markt noch nicht in den Sinn. Somit ließ ich mich gerne auf BHAYANAK MAUT ein, die seit über einer Dekade ihr Unwesen treiben. Das ansprechende, düstere Cover verweist auf ein Konzeptalbum, dessen Geschichte man in einem ansehnlich gestalteten 118-Seiten-Booklet nachlesen kann.
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