Death Metal Reviews

Death Metal Rezensionen, Meinungen und Kritiken


Compressor - Oblivion (EP)

Compressor - Oblivion (EP)
    Death/Thrash Metal

    Label: Eigenproduktion
    VÖ: 05.05.2018

    Bewertung:7/10

Nach der beachtenswerten 2017er-EP „Inferno“, legen die Hildesheimer Death/Thrasher COMPRESSOR nun noch ein selbstproduziertes Kurzwerk nach. Mittlerweile werden die Burschen durch Hellmut, welcher auch bei CASUS in Lohn und Brot steht, an der Klampfe unterstützt und dieser Wechsel tut der Band offensichtlich gut. Denn COMPRESSOR präsentieren sich auf „Oblivion“ deutlich strukturierter, aber auch kompromissloser.


Eroded - Necropath

Eroded - Necropath
    Deathmetal

    Label: FDA Records
    VÖ: 27.07.2018

    Bewertung:6/10

ERODED sind ein Deathmetal-Trio aus Italien und nicht zu verwechseln mit dem Elektroprojekt des HEAVEN SHALL BURN Gitarristen Alexander Dietz. Das Trio gibt es bereits seit 2003, hat aber bisher nur zwei Demos und das Debüt „Engravings Of A Gruesome Epitaph“ veröffentlicht. Ihr Debüt ist bereits knapp sechs Jahre alt, da wird es auch mal langsam wieder Zeit, etwas zu veröffentlichen.


Valyria - Into The Dying Of Time (EP)

Valyria - Into The Dying Of Time (EP)
    Melodic Death Power Metal

    Label: Eigenproduktion
    VÖ: 18.05.2018

    Bewertung:5/10

Als BYE-Redakteur musste der Autor schon den abenteuerlichsten Genre-Mischmasch über sich ergehen lassen. Bekanntlich reicht die Kreativität des Genres der schweren Töne inzwischen von Pirate-Metal bis Porngrind, sodass für jeden Fetischisten reichlich Material zur Verfügung steht. Melodic-Death-Power-Metal ist dem hiesigen Schreiberling aber bis heute nicht untergekommen, womit die Musik der kanadischen Band VALYRIA wohl unter persönlichem Neuland zu verordnen ist. Nach ausgiebigem Hören wird allerdings klar: Die Welt ist noch nicht bereit für growlende Einhornreiter.


Suotana - Land Of The Ending Time

Suotana - Land Of The Ending Time
    Blackened Death Metal, Melodic Death Metal

    Label: Reaper Entertainment / Soulfood
    VÖ: 25.05.2018

    Bewertung:6/10

Draußen herrschen sommerliche 25 Grad und dennoch ist meine verschwitzte Wenigkeit umgeben vom eisigen Winter. SUOTANAs zweites Album „Land Of The Ending Time“ dröhnt aus den Boxen, während mich die wunderschöne Schneelandschaft auf dem Cover anlacht – was für eine Ironie.


Amorphis - Queen Of Time Tipp

Amorphis - Queen Of Time
    Metal / Melodic Death Metal

    Label: Nuclear Blast
    VÖ: 18.05.2018

    Bewertung:9/10

Kaum eine Band klingt über 28 Jahre nach ihrer Gründung noch so frisch wie AMORPHIS. Seit dem Beginn der Joutsen-Ära 2005 erleben die Finnen ihren zweiten Frühling und liefern zuverlässig wie kein anderer immer weitere Meilensteine der Bandgeschichte ab. Wer sich im Netz durch die Reviews der letzten sechs Alben klickt, reibt sich verwundert die Augen, bei all den Höchstwertungen, die auf den Suchenden einprasseln. Mit "Queen Of Time“, dem Nachfolger des kommerziell hoch erfolgreichen "Under The Red Cloud“, schieben die Finnen die Messlatte nun noch einmal ein Stück höher. Wie hätte es auch anders sein können?


Pungent Stench - Smut Kingdom Tipp

Pungent Stench - Smut Kingdom
    Deathmetal

    Label: Dissonance Productions
    VÖ: 27.4.2018

    Bewertung:9/10

Als ich das erste Mal von einer neuen Veröffentlichung von PUNGENT STENCH hörte, habe ich mich gefreut, wie ein kleiner Schneekönig. Wer würde sich nicht über eine Reunion der österreichischen Sickos freuen? Leider bleibt es jedoch weiterhin nur bei einem Reunion-Gerücht, nicht mehr und nicht weniger. Aber ein neues Album erscheint anno 2018 wirklich.


Necrophobic – Mark of the Necrogram Tipp

Necrophobic – Mark of the Necrogram
    Death Metal

    Label: Century Media Records
    VÖ: 23.02.2018

    Bewertung:9/10

Fast ein halbes Jahrzehnt war es ruhig geworden um das schwedische Death Metal Urgestein NECROPHOBIC. Nach dem von einigen internen Turbulenzen begleiteten letzten Album "Womb of Lilithu" hatte sich die Band einer selbstverordneten Erfrischungskur unterzogen: Zum einen kehrte Ex-Vocalist Anders Strokirk zurück, dessen Stimme zuletzt auf dem 1993 erschienenen "The Nocturnal Silence" zu hören gewesen war. Zum anderen gaben auch die ehemaligen Gitarristen Sebastian Ramstedt und Johan Bergebäck ihr Comeback und schlossen sich Drummer und Gründungsmitglied Joakim Sterner und Bassist Alex Friberg an. Das Ergebnis: Ein höllisches Todesblei-Vergnügen und einige Stücke mit Hit-Potenzial.


Apathy Noir - Black Soil

Apathy Noir - Black Soil
    Doom/Death Metal

    Label: Eigenproduktion
    VÖ: 31.1.2018

    Bewertung:7/10

Im schwedischen Untergrund tut sich bereits seit zwölf Jahren etwas, von dem ich erst jetzt Kenntnis bekomme. APATHY NOIR ist das Soloprojekt von Viktor Jonas, der mit „Black Soil“ sein sechstes Album veröffentlicht. Ursprünglich in einer Black Metal-Band namens NATTSTRYPE aktiv, hat sich Jonas hier eine Spielwiese für doomigen Death Metal britischer Schule geschaffen.


Bloodred Hourglass - Heal Tipp

Bloodred Hourglass - Heal
    Melodic Death Metal

    Label: Rough Trade
    VÖ: 26.01.2018

    Bewertung:9/10

„Melodic Death Metal aus Finnland“ ist wohl ein Label für sich – es wird dich nie enttäuschen. Und woran auch immer es liegen mag, Finnen beherrschen die Kunst, Magie zu versprühen. Ob es die teilweise fünfstündige Tageslänge dort oben im kalten Norden ist, die die Menschen in ihren Häusern musikalisch kreativ werden lässt und den inneren Wikinger weckt, der den Kompositionen einen epischen Hauch verleiht?


Lorna Shore - Flesh Coffin Tipp

Lorna Shore - Flesh Coffin
    Deathcore

    Label: Cooking Vinyl / Sony Music
    VÖ: 26.01.2018

    Bewertung:8/10

Wenn du auf dem Heimweg bist, Kopfhörer aufhast und das neue Album „Flesh Coffin“ von LORNA SHORE hörst, an einer Gruppe Grundschulkinder vorbeiläufst und genau in dem Moment das dringende Bedürfnis verspürst, zu headbangen, ein Kind zu epischer Musik zu vermöbeln oder einfach nur den Kids den Bösen Blick zuzuwerfen, dann ist das die Bestätigung, dass LORNA SHORE mit ihrem zweiten Album verdammt gute Arbeit geleistet haben. Natürlich sage ich stattdessen nur freundlich „Hallo“ und lache innerlich über die Situation.


Decaying – To Cross The Line

Decaying – To Cross The Line
    Deathmetal

    Label: FDA Records
    VÖ: 19.01.2018

    Bewertung:8/10

2018 beginnt mit viel Todesblei aus dem Hause FDA Records. Am 19.1.18 erscheinen drei neue Werke von REVOLTING, MASSIVE ASSAULT und DECAYING. Um die finnische Band DECAYING und ihr neues Werk „To Cross The Line“ geht es in dieser Rezension.


Revolting – Monolith Of Madness

Revolting – Monolith Of Madness
    Deathmetal

    Label: FDA Records
    VÖ: 19.01.2018

    Bewertung:8/10

2018 beginnt mit viel Todesblei aus dem Hause FDA Records. Am 19.1.18 erscheinen drei neue Werke von DECAYING, MASSIVE ASSAULT und REVOLTING. Um die dritten im Bunde, die Schweden REVOLTING, soll es in diesem Review gehen.


Massive Assault – Mortar

Massive Assault – Mortar
    Deathmetal

    Label: FDA Records
    VÖ: 19.01.2018

    Bewertung:8/10

2018 beginnt mit viel Todesblei aus dem Hause FDA Records. Am 19.1.18 erscheinen drei neue Werke von REVOLTING, DECAYING und MASSIVE ASSAULT. Um die Holländer MASSIVE ASSAULT und ihr neues Werk „Mortar“ geht es in dieser Rezension.


Endseeker - Flesh Hammer Prophecy Tipp

Endseeker - Flesh Hammer Prophecy
    Death Metal

    Label: FDA Records
    VÖ: 20. Oktober 2017

    Bewertung:10/10

Wenn sich ein BOLT THROWER-Cover auf dem Debüt einer Band nahtlos einfügt, hat die wohl alles richtig gemacht. ENDSEEKER müssen sich wahrlich nicht vor den Granden ihres Genres verstecken. Die Hamburger haben mit „Flesh Hammer Prophecy“ ein gnadenloses Oldschool-Death-Metal-Brett geschaffen.


Discreation – End Of Days

Discreation – End Of Days
    Deathmetal

    Label: FDA Records
    VÖ: 29.09.2017

    Bewertung:8/10

Einigen Lesern dürften DISCREATION trotz ihrer bisher erschienenen vier Longplayer und drei EPs immer noch nicht so viel sagen. Und falls doch, würde man die hessische Band immer noch dem deutschen Underground zuordnen. Kann man machen.


Arroganz - Primitiv

Arroganz - Primitiv
    Death/Black Metal

    Label: FDA Records
    VÖ: 29.09.2017

    Bewertung:8/10

Knappe drei Jahre nach ihrem letzten Werk „Tod und Freude“ veröffentlichen die deutschen Black/Deather ARROGANZ jetzt ihr neues Werk „Primitiv“. Und eigentlich spricht der Titel des Albums für sich.


The Great Hollow - Remnants Of Being

The Great Hollow - Remnants Of Being
    Progressives Death Metal

    Label: self-production
    VÖ: 01.09.2017

    Bewertung:6/10

Bei recht neuen Bands, von denen man bislang aufgrund des Unbekanntheitsgrades noch nie etwas gehört hat, merkt man sofort, ob erfahrene Musiker dahinterstecken. Entweder liegt es daran, dass das Gesamtpaket für absolute Anfänger zu stimmig und schon nahezu perfekt ist, oder man merkt es an der Fülle an Ideen, die sowohl in den einzelnen Liedern stecken, wie auch im gesamten Album.


Croword - The Great Beyond

Croword - The Great Beyond
    Melodic Death Metal

    Label: Frog Queen Music
    VÖ: 16.06.2017

    Bewertung:6/10

Die 2012 in der Steiermark gegründete Melodic-Death-Metalband CROWORD brachte letztes Jahr die erste EP „Manifest Of Mortal Sickness“ heraus, jetzt gibt es das Debüt „The Great Beyond“ zu hören, welches den einen oder anderen Melodic-Death-Fan an gewisse andere Vertreter erinnern wird.


Sleepers' Guilt - Kilesa Tipp

Sleepers' Guilt - Kilesa
    Melodic Death Metal

    Label:
    VÖ: 27.02.2016

    Bewertung:8/10

Einer der Vorteile von Festivals ist der Input an neuer Musik. Die eine oder andere "neue" Band findet man immer. Und wenn man dann noch oft genug im Pressebereich sitzt, bekommt man auch noch das ein oder andere aufgeschwatzt. "Kilesa" von SLEEPERS' GUILT zum Beispiel.


Arch Enemy - Will To Power Tipp

Arch Enemy - Will To Power
    Melodic Death Metal

    Label: Century Media
    VÖ: 08.09.2017

    Bewertung:9/10

Jedes Jahr gibt es ein absolutes Highlight in der Metalszene. Für 2017 ist es bei mir das zehnte Studioalbum „Will To Power“ von ARCH ENEMY. Mit dem letzten Album „War Eternal“ haben sie nicht nur an Bekanntheitsgrad hinzugewonnen, sondern auch die Messlatte gewaltig hochgelegt. Bei solchen Voraussetzungen sind die Erwartungen entsprechend hoch – enttäuscht werden wir aber in keinem Fall.

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