„Ihr habt vielleicht bemerkt, dass es hier in den letzten Monaten ziemlich ruhig geworden ist. Die Gründe dafür sind ebenso vielfältig wie die Herausforderungen, denen wir uns als Band in den vergangenen Monaten stellen mussten.“ Mit diesen Worten beginnt die Mitteilung, die TURBOKILL am 5. Oktober 2026 veröffentlicht haben.

Damit endet eine vielversprechende musikalische Reise, die 2017 in Annaberg-Buchholz, nahe Chemnitz, begann. Nach dem starken Debüt „Vice World“ (2019) und einer längeren Zwangspause aufgrund der Corona-Krise folgte 2024 das zweite Album „Champion“, das international hervorragende, zum Teil auch euphorische Kritiken einfahren konnte.
Die Scheibe überzeugte mit Songs, die Bands wie JUDAS PRIEST und HELLOWEEN Tribut zollten, aber dennoch auch einen eigenen Charakter aufweisen konnten. Umso unerwarteter jetzt das Aus.
Seit einiger Zeit war erkennbar, dass es innerhalb der Band sehr unterschiedliche Ansichten darüber gab, welche Richtung wir nach unserem letzten Album „Champion“ einschlagen sollten. Mit der Zeit wurde uns klar, dass wir hinsichtlich der musikalischen Vorstellungen, die jeder von uns für die Band hatte, keinen wirklichen gemeinsamen Nenner mehr finden konnten.
Am Ende ihres Statements richten sich Stephan Dietrich (Gesang), die Gitarristen Ronny Schuster und Daniel Kanzler sowie Marco „Fox“ Grünwald (Bass) und Kevin Käferstein (Drums) direkt an ihre Fans.
Wir blicken auf viele Jahre voller gemeinsamer Erlebnisse und auf die wunderbare Zeit zurück, die wir mit euch allen hatten. Wir sind all unseren Fans und Freunden zutiefst dankbar, die uns auf unserem Weg begleitet und uns über die Jahre in jeder Hinsicht unterstützt haben. Es war eine besondere Reise, die wir ohne euch niemals auf diese Weise hätten erleben können. Danke, dass ihr ein Teil davon wart. Stay loud!