Artikelübersicht zu konzertkapitalismus
Konzerte als Köder: Wie die großen Veranstalter das Musikbusiness auffressen
Live Nation hat erneut imposante Quartals- und Jahreszahlen präsentiert: Milliardenumsätze, zig Millionen Konzertbesucher, ein gesunder Konzerngewinn. Superlative sind Teil ihrer Kommunikation und Ausdruck einer Branche, die sich nach den pandemiebedingten Einbrüchen wieder zum globalen Giganten aufgeschwungen hat. Doch das Konzert ist nicht das Produkt – es ist der Einstieg in ein System, das an jeder Station kassiert. Und das hat Konsequenzen für alle, die Livemusik lieben.
Rock und Metal sind live stärker denn je!
Eine Nachricht ließ so manchen Metalhead aufhorchen: Live Nation, der weltweit größte Veranstalter für Konzerte und Festivals, hat bestätigt, dass Rock und Metal 2025 so beliebt wie lange nicht mehr sind. In einem Bericht vom 29. Juli ließ das Unternehmen verlauten: „Hard Rock and Heavy Metal are dominating the 2025 live music landscape“.
Eigentlich wäre das schon die ganze News gewesen – wir freuen uns kurz, klopfen uns auf die Schulter und kaufen das nächste Konzertticket. Doch ich hatte das Bedürfnis, dem ganzen etwas nachzugehen.