Luise
Stile: Melodic-Death-, Prog-, Folk-, Pagan Metal, Folk-, Alternative Rock
Bands: Coppelius, Avatar, Orphaned Land, Opeth, Carach Angren, Rotting Christ, Dark Tranquillity, Amorphis, Soilwork, Heilung, Jinjer, Parkway Drive
Finnland ist nach wie vor eine Hochburg des Heavy Metals, die viele Szenegrößen in den letzten 20 Jahren hervorgebracht hat. Daher überrascht es nicht wirklich, dass die Ostseerepublik die Welt kontinuierlich mit talentierten Nachwuchsbands versorgt. Für eines sind die Nordeuropäer jedoch eher weniger bekannt: schreddernde Gitarren á la ANTHRAX und mitreißende Grooves in PANTERA-Manier. LOST SOCIETY kombinieren beide Stile und verfeinern dies auf ihrem vierten Studioalbum „No Absolution“ mit einer Prise Metalcore. Ein neues finnisches Erfolgsrezept?
Was erwartet man von einer Scheibe mit dem klangvollen Titel „The Ones From Hell“ – herausgebracht von einer Band, die sich dem Blackened Death Metal zuordnet? Wahrscheinlich die Entfesselung aller dunklen Kräfte, die verfügbar sind. Nach einem Jahr kreativer Arbeit gelingt NECROWRETCH genau das auf ihrem neuen Album mit Bravour.
Jeff Waters hat es mal wieder getan. Das (quasi) Ein-Mann-Orchester, besser bekannt als ANNIHILATOR, hat sein 17. Studioalbum veröffentlicht. Und nach über 30 Jahren Bandgeschichte heißt es auch hier, dem allgemeinen Trend folgend: „Back to the roots.“ „Balistic, Sadistic“ heißt die Scheibe, die im Vergleich zu den letzten eher langsamen melodischen, groovigen Kreationen von Waters die alteingesessenen Fanherzen höher schlagen lässt.
28.01.2020, TonHalle München - Man könnte es schon fast „forces of the northern lights“ nennen, wenn zwei nordeuropäische Szenegrößen wie AMORPHIS und DIMMU BORGIR sich zusammenfinden und auf Co-Headliner Tour durch Europa gehen. Eröffnet wurde der Abend von den US-amerikanischen Blackgazern WOLVES IN THE THRONE ROOM. BYE war für euch vor Ort, um von diesem nordischen Metalspektakel zu berichten.
„Wehret den Anfängen!“, so scheint das Motto der Finnischen Cello-Metaller APOCALYPTICA seit ein paar Jahren zu lauten. Nach dem 2016 remasterten Re-Release ihres ersten Albums „Plays Metallica by Four Cellos“ und mehreren ausgedehnten Touren mit eben diesem Repertoire sind APOCALYPTICA nun zurück mit einem brandneuen Album namens „Cell-0“. Auf diesem Album besinnen sich die Musiker zurück zu der Zeit, als nur drei bis vier Celli und Perkussionsinstrumente auf ihren Alben zu hören waren. Kein Gesang, kein Text, nur die reine Musik.
20 Jahre ist es her, dass THE OLD DEAD TREE ihre erste EP mit dem Titel „The Blossom“ auf den Markt brachten. Nun beschließen sie nach 20 Jahren ihre Karriere ebenfalls mit einer EP. Mit „The End“ gedenken die drei Franzosen noch einmal ihrem alten Freund, Weggefährten und erstem Schlagzeuger Frédéric Guillemot, der sich wenige Monate nach Veröffentlichung von „The Blossom“ das Leben nahm. Die fünf Songs entstanden bereits 1999, einige Monate vor Guillemots Tod.
Pünktlich zum amerikanischen Black-Friday melden sich hierzulande die Gothic-Novel-Rocker ASP mit „Kosmonautilus“, dem vierten Teil ihres „Fremder“-Zyklus zurück und wagen sich damit hinaus in die unendlichen Weiten der Tiefsee und des Kosmos. "Kosmonautilus" schließt damit nicht nur musikalisch, sondern auch thematisch an seinen Vorgänger„zutiefst“, dem 2017 erschienen dritten Teil des Fremder-Zyklus, an.
