Willkommen zurück!
Wenn ein Album mit einem so verheißungsvollen Titel wie "Unsafe At Any Speed" startet, sollte klar sein, welche Schlagzahl hier angepeilt wird. Zehn Songs lang gibt's hier ordentlich auf die Fresse, und das stets in gehoben flottem Tempo. Dabei wechseln die Jungs problemlos zwischen Death Metal und wüsten Grindcore-Parts hin und her, ohne auf immer wieder auch drückende, atmosphärische Momente zu verzichten. Melodische Parts und pfeilschnelle Soli geben den Songs eine wahnsinnige Dichte und Härte – alles in allem klingt das sehr abwechslungsreich.
Klargesang ist auf "Red Asphalt" natürlich wieder nicht zu finden, haha ... Dafür liefert Matt Harvey am Gesang beziehungsweise Gegrunze eine unfassbar abwechslungsreiche Arbeit. Dadurch, dass er sich die Gesangsparts teilweise mit Bassist Ross Sewage teilt, wirkt das alles nochmal um einiges abwechslungsreicher – so als wolle die Band den ganzen Nachwuchs- und Clonebands auf die harte Weise zeigen: "SO hat Deathmetal zu klingen!"
Fazit
"Red Asphalt" ist ein Konzeptalbum rund um Autos, Unfälle und Raserei auf dem Asphalt – ein fettes Brett, das EXHUMED zurückbringt mit räudigem, brutalem Deathgrind.
