Doch was will euch der olle Typ mit dem fragwürdigen 80er-Humor jetzt eigentlich mitteilen? Ganz einfach: Die Schweden SAVAGE MANIA lassen die Anfänge des Thrash-Metal auf ihrem Debüt derart authentisch wiederaufleben, dass es fast schon erschreckend ist! Songstrukturen, Sound, Gesang – ständig denkt man: „Das hab´ ich doch vor Urzeiten schon mal gehört – und ich fand´s damals richtig, richtig geil!“

Ein detailliertes Auseinanderklamüsern dieses 30-minütigen Nostalgie-Overkills erübrigt sich: Gefällt euch ein Song, gefallen euch alle. Die ganze Scheibe wurde laut Band in nur zwei Tagen eingezimmert, klingt räudig wie die Hölle und ist standesgemäß verpackt in ein Cover, wie es früher wohl der halbwegs talentierte Kuttenkumpel aus der Parallelklasse gezeichnet hätte. Klar, innovativ ist das alles nicht. Aber eine knietiefe, gelungene Verbeugung vor einem Sound, den seinerzeit in dieser Qualität nur ein paar junge Krawallos aus Deutschland hinbekamen. Wobei SAVAGE MANIA Wert auf die Feststellung legen, dass auch die ersten Scheiben von Metallica, Slayer und Whiplash Spuren in ihrem Songwriting hinterlassen haben.
Wie auch immer – wenn Ihr euer Wochenende am Liebsten zu den Klängen von „Pleasure To Kill“ oder „Zombie Attack“ startet und beim Müsli-Schnippeln regelmäßig den „Mad Butcher“ vor euch hinpfeift, dann ist „Demonic Assault“ womöglich genau das Album, auf das Ihr gewartet habt. Jetzt müssen SAVAGE MANIA nur noch unter Beweis stellen, dass sie auch live ein ähnlich amtliches Brett auffahren können, wie es Mille, Gerre, Schmier und Tom Angelripper 40 Jahre zuvor bereits getan haben.
„Demonic Assault“ Tracklist:
1. Intro
2. Undead Rebirth
3. The Face Of Death
4. Master Of Hell
5. Remorse
6. Storm Of Steel
7. Death And Decay
8. Fasttrack
9. Demonic Assault
SAVAGE MANIA Line-up:
Oliver Rytkönen – Rhythmus-Gitarre & Gesang
Jesper Jönsson – Lead Gitarre
Viktor Lundberg – Bass
Viktor Suominen – Schlagzeug
