Der obere Rang war zwar abgehängt, aber das hat der Stimmung unten keinen Abbruch getan – es fühlte sich dadurch sogar alles ein bisschen direkter und kompakter an.
Zwei Stunden Rock ohne viel Schnickschnack
Was man POTHEAD lassen muss: Sie liefern ab. Die Setlist am Mischpult war mit 39 Songs extrem lang. Gespielt wurde gut zwei Stunden am Stück. Der Sound im Huxleys war richtig gut eingestellt – druckvoll, aber man konnte alles sauber hören. Das Trio, bestehend aus Bradley Kok, Jeffery Moore und Robert Puls, wirkte gut eingespielt.
Stimme am Limit
Bradley Kok hat bei einigen Nummern alles gegeben und war stimmlich zwischendurch echt am Limit. Aber genau das hat den Songs irgendwie eine ehrliche Kante gegeben. Man merkt einfach, dass die Jungs seit den frühen 90ern dabei sind und genau wissen, was ihr Publikum hören will. Es gab keine riesige Show-Produktion, aber die braucht es bei dieser Band auch nicht.
Mein Fazit: Ein entspannter, aber energetischer Abend mit gutem Rock. Wer auf ehrliche Gitarrenmusik steht, war hier genau richtig. Für die Fans war es sowieso wieder das Highlight zum Jahresstart.
