Heiko
Ich bin Heiko Becker, gebürtiger Schleswig-Holsteiner und seit vielen Jahren in Berlin zu Hause. Meine musikalische Herkunft liegt im Grunge und der „angezerrten Gitarrenmusik“ der frühen 90er – Bands wie Nirvana, Guns N’ Roses, AC/DC, Pearl Jam, Foo Fighters, Machine Head, Pantera, Slayer, Metallica, Paradise Lost und Sick Of It All gehören zu meinen prägendsten Lieblingsbands. Aber auch Rap, Hip-Hop und Songwriter begeistern mich, solange die Musik handgemacht ist und bei mir Emotionen weckt.
Viele Jahre war ich als normaler Besucher auf Festivals wie Roskilde, Wacken Open Air, Hurricane Festival und Dynamo Open Air unterwegs. Seit 2024 darf ich endlich als akkreditierter Fotograf dabei sein und tolle Bilder von diesen besonderen Momenten machen.
Musik für mich ist immer eine emotionale Erfahrung – egal ob im Publikum oder hinter der Kamera, Hauptsache, sie berührt und bleibt im Gedächtnis.
Wenn die australische Prog-Instanz KARNIVOOL nach Berlin lädt, ist eine loyale Fanbase gewiss. Am 21. April war das Huxleys Neue Welt zwar nicht restlos ausverkauft – der abgehängte Oberrang und die entspannte Platzwahl im Parkett zeugten davon –, doch die Anwesenden kamen mit einer Hingabe, die den Raum füllte.
Am 18. April wurde die Uber Eats Music Hall zum Schauplatz einer metallischen Geschichtsstunde. Dass die Venue fast ausverkauft war, ist angesichts der Konkurrenz besonders bemerkenswert: Parallel ließen MACHINE HEAD in der Columbiahalle die Wände beben – ein Termin-Clash, der das Berliner Metal-Publikum spaltete, aber in der Music Hall für eine besonders loyale und energetische Kulisse sorgte.
Wenn die kanadische Death-Metal-Walze KATAKLYSM zur "Freedom Or Death"-Tour lädt, ist der Festsaal Kreuzberg der logische Anlaufpunkt für alles, was in Berlin Rang und Namen in der Extrem-Szene hat. Am 20. März war die Venue fast bis auf den letzten Platz gefüllt und die Luft brannte schon, bevor der Hauptact überhaupt die Bühne betrat.
Es gibt Bands, bei denen es erst beim zweiten oder dritten Anlauf „Klick" macht. THE HIRSCH EFFEKT gehören definitiv in diese Kategorie. Wer sie früher als zu sperrig abgetan hat, kommt spätestens jetzt an ihrem neuen Werk „Der Brauch" nicht mehr vorbei – ein Album, das mit seiner düsteren Atmosphäre, der fetten Produktion und den komplexen Songstrukturen schon jetzt den Titel „Album des Jahres" beansprucht.
24.02.2026 – Das Metropol in Berlin war nicht nur restlos ausverkauft – es war ein Schmelztiegel. Wer IGORRR bucht, bekommt das Versprechen von totalem musikalischem Chaos, geliefert in einer Präzision, die fast schon beängstigend ist. Rund 80 Minuten dauerte die Reise durch das Gehirn von Gautier Serre, und am Ende blieb ein Publikum zurück, das so durchgeschwitzt war, dass „Standing Ovations" gar nicht nötig waren: Wer noch stand, tat dies ohnehin nur noch aus purer Adrenalin-Trägheit.
11.02.2026 – Wenn das SO36 bereits vor dem eigentlichen Tourstart ausverkauft meldet, muss eine Zusatzshow her. So geschah es an diesem Abend, als DIE NERVEN den inoffiziellen, aber umso intensiveren Tourauftakt in Berlin feierten, da der reguläre Termin am Folgetag schon lange keine Tickets mehr bot.
