Nach dem exklusiven Vorgeschmack im Columbia Theater am Vorabend lieferte das Quartett am Sonntag eine Show ab, die genau ins Schwarze traf: Kompakt, energetisch und mitreißend.
Vom Showcase zur großen Bühne
Der „Doppelschlag“ am Wochenende war ein cleverer Schachzug. Während das Arte-Showcase die Intimität feierte, bot die Columbiahalle den nötigen Raum für den vollen Breitwand-Sound. Die Band wirkte frisch und sichtlich motiviert, den Schwung vom Vorabend direkt in die große Halle zu transportieren.
Ein Set wie aus einem Guss
Die Setlist war eine Punktlandung. Statt sich in Experimenten zu verlieren, servierten Luke Pritchard und Co. einen perfekt kuratierten Querschnitt ihres Schaffens:
- Der fulminante Start: Mit „Sofa Song“ und „Eddie’s Gun“ wurde direkt klargestellt, dass die Band keine Anlaufzeit braucht. Der Sound war druckvoll, die Präsenz auf der Bühne absolut on point.
- Die Dynamik: In den gut 80 Minuten gab es kaum Leerlauf. Die Übergänge saßen perfekt, und die Mischung aus treibenden Nummern wie „Do You Wanna“ und atmosphärischen Momenten wie „Seaside“ sorgte für einen großartigen Spannungsbogen.
- Die Crowd-Connection: Es ist beeindruckend zu sehen, wie textsicher das Berliner Publikum auch 2026 noch ist. Dass die Halle bei „Ooh La“ und „Naive“ fast im kollektiven Gesang versank, war der verdiente Lohn für eine handwerklich makellose Performance.
Setlist (15.02.2026)
- Intro
- Sofa Song
- Always Where
- Eddie’s Gun
- Stormy Weather
- She Moves
- Bad Habit
- Westside
- Sweet Emotion
- Sunny BB
- Junk Of The Heart
- See Me Now
- Seaside
- Sway
- Shine On
- Down
- See The World
- Do You Wanna
- You Don't Love Me
- Ooh La
- Naive
