Konzertberichte und Bildergalerien von Metal & Rock Shows
Berichte und Bildergalerien zu Konzerten, Festivals, Gigs
Von intimen Club-Shows bis zu den größten Metal-Festivals Europas – hier findet ihr alle Konzertberichte und Live-Fotos von BurnYourEars. Wir waren vor Ort, haben die Atmosphäre eingefangen und berichten über die Shows, die uns bewegt haben.
Humppa, bis einer wackelt: ELÄKELÄISET kapern die Wackinger Stage
Die finnischen Großmeister der musikalischen Zweckentfremdung verwandeln Rock- und Popklassiker in rasende Tanzmusik, das Publikum in einen hüpfenden Chor und Wasserbälle in vollwertige Bandmitglieder. Ein Konzertbericht über die vielleicht kontrollierteste Form des Kontrollverlusts beim Wacken Open Air 2026.
Heavy Metal auf dem Flügel: BLACK LABEL SOCIETY walzen durchs Huxleys
Zakk Wylde und seine BLACK LABEL SOCIETY rockten am 30.07. ein restlos ausverkauftes Huxleys Neue Welt in Berlin und lieferten eine Show, die von Song zu Song intensiver wurde. Zwischen Gitarren-Pyrotechnik, emotionalen Hommagen an Ozzy Osbourne und Dimebag Darrell sowie einem furiosen Tasten-Gitarren-Duell auf dem Flügel wurde Neukölln zur Riff-Messe.
IN FLAMES live in der Maximum Uniq Açıkhava: Anarchismus und Melodic-Death-Erdbeben in Istanbul
Zwei Abende, ein Ort, kein Festival-Feeling – und doch bebt am Ende der Boden: Beim Metalfestival in der Istanbuler Maximum Uniq Açıkhava treffen EMPLOYED TO SERVE, NAPALM DEATH und IN FLAMES auf ein Publikum, das erst warm werden muss, dann aber restlos explodiert. Zwischen politischen Ansagen, Backstage-Handshakes und einer 30 Jahre alten Setlist-Perle liefert vor allem IN FLAMES den Beweis, dass Melodic Death auch im kleinen Rahmen ganze Städte erschüttern kann.
MARILLION live im Tempodrom: Ein Hauch von Magie in Berlin
Wenn man wie ich die Band seit den späten Achtzigern begleitet, geht man mit einer Mischung aus nostalgischer Gelassenheit und kritischer Erwartung zu einem MARILLION-Konzert. Am 14. Juli fand der Weg der britischen Prog-Dinos ins Berliner Tempodrom. Die Arena war an diesem lauen Sommerabend zwar nicht ganz ausverkauft, was der dichten, fast schon familiären Atmosphäre unter dem Betonrund aber absolut keinen Abbruch tat.
IMPERICON FESTIVAL 2026 – Der Bericht: Wenn das Indoor-Konzept im Sommer plötzlich aufgeht
Unerträgliche Hitze, eine großartige Community und ein Line-Up, das kaum Wünsche offenließ: Ende Juni trafen sich erneut tausende Metal-Fans zum Impericon Festival auf dem Leipziger Messegelände. Das Indoor-Konzept erwies sich in diesem Jahr als voller Erfolg und bot den perfekten Rahmen für ein Wochenende voller energiegeladener Konzerte, wilder Moshpits und unvergesslicher Festivalmomente.
FOO FIGHTERS im Berliner Olympiastadion: Die Anatomie einer Stadionrock-Machtdemonstration
Dave Grohl ist und bleibt eine der faszinierendsten Konstanten der modernen Rockgeschichte. Während weite Teile des Genres mit Nachwuchssorgen oder Identitätskrisen kämpfen, demonstrierten die FOO FIGHTERS am 1. Juli im Berliner Olympiastadion eindrucksvoll, warum sie die unangefochtene Benchmark im Arena-Segment sind.
STEEL PANTHER im Berliner Metropol: Stets bemüht im Spandex-Vakuum
Wenn die kalifornischen Satire-Metaller von STEEL PANTHER rufen, verwandelt sich die Fan-Base traditionell in ein farbenfrohes Meer aus Spandex, Animal-Prints und Haarbändern. Am 22.06. im Berliner Metropol war das stilecht gekleidete Publikum zwar hochmotiviert, blieb jedoch überschaubar: Die ehrwürdige Venue war leider nur etwas mehr als zur Hälfte gefüllt.
METALLICA im Olympiastadion: Das größte Konzert Deutschlands – und seine Grenzen
Schon am Vorabend des Konzerts gehörte die Stadt nicht mehr ganz sich selbst. Kuttenträger und METALLICA-Shirts prägten das Berliner Stadtbild wie eine stille Invasion – die Pilger waren längst angekommen, bevor die erste Note erklang. Am 30. Mai folgte dann der Beweis: Mit 95.000 Besuchern versammelte das Olympiastadion die größte Menschenmenge, die hierzulande je ein Einzelkonzert gesehen hat. Was diese Menge zu sehen bekam, war groß, teuer und brillant inszeniert – und trotzdem kein ungetrübter Triumph.