The Ghost Inside - Rise From The Ashes: Live At The Shrine Tipp

The Ghost Inside - Rise From The Ashes: Live At The Shrine
    Metalcore

    Label: Epitaph
    VÖ: 18.01.2022
    Bewertung:keine

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„Los Angeles, we‘re back!“ – mit diesen Worten eröffnete THE GHOST INSIDE-Sänger Jonathan Vigil 2019 die große Comeback-Show des Quintetts auf dem Parkplatz vor dem legendären The Shrine in Los Angeles. 1.333 Tage nach dem fatalen Autounfall, der nicht nur zwei Menschen das Leben, sondern auch TGI-Drummer Andrew Tkaczyk ein Bein kostete und Vigil selbst das Rückgrat brach, standen die US-Amerikaner endlich wieder auf einer Bühne. Epitaph Records würdigt die mit 8.000 Zuschauern ausverkaufte Show nun endlich auch mit einem physischen Release.

Dabei ist es völlig egal, ob man sich als Fans nun gleich die volle audiovisuelle Erfahrung von "Rise From The Ashes: Live At The Shrine“ als BluRay zulegt oder sich doch lieber auf das rein akustische Vergnügen einer CD oder LP beschränkt – die Comeback-Show der Amerikaner zählt zweifelsohne auf jedem Medium zu den bewegendsten Live-Mitschnitten der letzten Jahre. Vom "Dear Youth“-Opener "Avalanche“ weg dringt der Triumph über den knapp entronnenen Tod sowie die spürbare Erleichterung, ob der Möglichkeit doch noch einmal auf der Bühne stehen zu können, in jeder Minute aus den Lautsprechern.

Ein emotionales wie perfektes Comeback

Wuchtig, aber dennoch detailverliebt und differenziert abgemischt, ist es vor dem Hintergrund der dramatischen Bandgeschichte ein Genuss, THE GHOST INSIDE endlich wieder live erleben zu können – und sei es nur aus der Konserve. Und dabei wird einiges geboten: So groovt und mosht sich das Quintett durch insgesamt 19 Stücke aus den ersten vier Alben – das selbstbetitelte "The Ghost Inside“ erschien erst 2020 –, ohne auch nur einen Moment der Spielfreude vermissen zu lassen. 

So ist "Rise From The Ashes: Live At The Shrine“ ein audiovisuelles Zeitdokument, welches zumindest in die Regale aller Anhänger:innen von THE GHOST INSIDE gehört. Aber auch für Metalcore-Fans, die sich noch nie mit den Amerikanern aus Kalifornien beschäftigt haben, könnte das Release eine gelungene Investition darstellen – mit 19 Songs aus vier Alben gleicht die VÖ einer querschnittartigen Best-Of-Compilation und hinterlässt als solche einen prima Eindruck.

Tracklist

  1. Intro
  2. Avalanche
  3. Unspoken
  4. The Great Unknown
  5. Dear Youth (Day 52)
  6. Out of Control
  7. Outlive
  8. Greater Distance
  9. Between the Lines
  10. Phoenix Flame
  11. Thirty Three
  12. Mercy
  13. Shiner
  14. Dark Horse
  15. The Other Half
  16. Chrono
  17. Move Me
  18. White Light
  19. Faith or Forgiveness
  20. Engine 45