God Forbid - Beneath The Scars Of Glory And Progression (2DVD)




Stil (Spielzeit): Metalcore/Thrash (ca. 221 min)
Label/Vertrieb (VÖ): Century Media (18.07.08)
Bewertung: 8/10
Link: http://www.godforbid1.com
Nrach mehr als zehn Jahren gemeinsamen Musizierens und vier Studioalben veröffentlichen GOD FORBID aus New Jersey, USA ihre erste DVD, die gleich zwei Scheiben mit Material der Metaller bietet und für Fans ein mehr als ordentliches Gesamtpaket, bestehend aus einem schweißtreibenden Liveauftritt und einer Dokumentation, darstellt.

Der erste Teil des Packages bietet einen vor ihrer Homebase in New Jersey aufgenommen, 70-minütigen Gig, der sehr intensiv und brachial aus den Boxen kracht. Die Fans drehen regelmäßig komplett durch und feiern ihre Helden, die fünfköpfige Band überzeugt durch einen schweißtreibenden, sehr energetischen Auftritt und zockt Songs wie „Chains Of Humanity“, „Force Fed“, „Gone Forever“, „Crucify Your Beliefs“ oder das Dimebag Darrell gewidmete „To The Fallen Hero“.
Mit ihrer effektiven Lightshow und dem drückenden Klang sowie dem mit mehreren Kameras aufgenommen Bild machen GOD FORBID so ziemlich alles richtig, was man richtig machen kann und zelebrieren ein Metalcore-/Thrash-Fest der feinsten Sorte. Schade nur, dass der Auftritt bereits nach 70 Minuten vorbei ist und der Clean- bzw. Backing-Gesang stellenweise etwas arg leise abgemischt worden ist.
Als Bonus werden alle bisher produzierten Videoclips der Band gereicht.

DVD zwei bietet neben Interviews mit den fünf Bandmitgliedern eine lange Dokumentation, in der sich die Musiker zu ihrer Karriere, Beziehungen untereinander und vielen anderen Dingen äußern. Fans erfahren hier eine ganze Menge, auch wenn das Material ziemlich umfangreich ist. Das Quintett gibt sich ziemlich sympathisch, macht zwischendurch einige Späße und sorgt so größtenteils für kurzweiliges Vergnügen.

Ein umfangreiches Paket haben GOD FORBID ihren Fans geschnürt, der Kauf lohnt sich definitiv, obwohl das Konzert ein wenig zu kurz geraten ist und ich lieber noch mehr Liveclips als die lange, aber zugegebenermaßen gut gelungene Dokumentation gesehen hätte. Aber man kann ja nicht alles haben, nicht wahr?