Panchrysia vs. Iconoclasm - The Ultimate Crescendo Of Hell (Split)




Stil (Spielzeit): (Modern) Black Metal (48:20)
Label/Vertrieb (VÖ): Shiver Records (Juni 2006)
Bewertung: 7/10
Link: http://www.panchrysia.be
http://iconoclasm.blackmetal.be

Jetzt gibt’s was auf die Mütze! Hilfe, die Belgier kommen! Wo denn? Wie denn? Was denn? Und vor allem: Wer denn? Da haben sich zwei gefunden: Es sind PANCHRYSIA und ICONOCLASM.
PANCHRYSIA ist eine seit 1998 bestehende Combo, die sich mit ihrem modernen Black Metal in der Untergrund-Szene schon einen Namen erspielt haben. Nach ihrem letzten Album „Malicious Parasite“ anno 2004 und ausführlichen Touren in den letzten zwei Jahren in ganz Europa holen die Corpsepainter erneut zum Schlag aus. Mit den gleich gesinnten Jungs von ICONOCLASM, welche beim gleichen Label untergekommen sind, zeigen uns die beiden Bands, was eine Sense ist. Im Jahre 1994 gegründet, hat ICONOCLASM heute schon einige Besetzungswechsel hinter sich – hauptsächlich am Tieftöner und dem Drumset – was jedoch musikalisch keine negativen Auswirkungen zeigt. Beide Gruppen von Kuttenträgern zogen auch schon mit Größen wie MARDUK, EMPEROR oder DARK FUNERAL in die Schlacht der ewigen Schwärze.

Die erstgenannte Truppe von Knüppelbrüdern zeigt in ihren manchmal ausgedehnteren vier Stücken Abwechslungsreichtum durch böses Niederwalzen im hohen Marschtempo, sowie annähernd groovige Passagen. Auch wenn das Schlagzeug stellenweise fast zuu elektronisch exakt klingt, so gibt es noch bei den folgenden fünf Tracks der zweiten Reinkarnation des Bösen eine Tempo-Steigerung. Hier gibt es Abrissbirnen, die man auch bei dunklen Begräbnissen findet, so dass einem der Atem stockt. Interessant zu erwähnen sind die ansatzweise cleanen Vocals im letzten Stück, welche einen ganz eigenen Flair einbringen.
Musikalisch sind PANCHRYSIA in der Nähe von DARK THRONE in Kombination mit EMPEROR oder CELTIC FROST anzusiedeln, wobei auch Wohlklänge der Art wie SATYRICON sie produzieren auftauchen. ICONOCLASM befinden sich natürlich in ähnlichen Gefilden, während ich hier noch DARK FUNERAL als soundtechnischen Hinweis hinzufügen würde. Dunkle Nacht, harte Schwärze, und das im Doppelpack!