Geschrieben von Freitag, 31 Dezember 2010 00:00

BurnYourEars Redaktion - Jahresrückblick 2010

 Heavy new year

Die besten und die enttäuschendsten Alben, die fettesten Konzerte und die Überraschungen des Jahres – hier sind in alter Tradition unsere ganz persönlichen musikalischen Highlights 2010!
Alles Gute für Euch, bleibt uns treu! Heavy New Year!

Dirk

Beste Alben 2010:
Die nachfolgende Liste stellt von der Reihenfolge her keine Wertung dar. Aber ich weiß, dass ich bestimmt wieder einige vergessen habe, die mir dann nachträglich wieder einfallen:

MOTÖRHEAD - The Wörld Is Yours
JORN - DIO
FIREWIND - Days Of Defiance
AVANTASIA - The Wicked Symphony & Angel Of Babylon
CIRCLE II CIRCLE - Consequence Of Power
TRIOSPHERE - The Road Less Travelled
RATT - Infestation
BULLET FOR MY VALENTINE - Fever

Enttäuschendste Alben 2010:
So richtig dicke Enttäuschungen gab es 2010 für mich auch nicht wirklich, auch wenn ich mir persönlich von IRON MAIDENs "The Final Frontier" etwas mehr erwartet hätte. Selbst nach unzähligen Durchläufen zünden für mich nur maximal zwei bis drei Titel wirklich richtig gut. Der Rest ist zwar nicht schlecht, und daher auch nicht wirklich enttäuschend, aber eben nicht die Offenbarung, die so manches andere IRON MAIDEN Album in der Vergangenheit war. KAMELOT haben mich mit "Poetry For The Poisoned" auch nicht wirklich vom Hocker gehauen.

DVD(s) des Jahres 2010:
THE BIG FOUR - Sonisphere Festival / Live In Sofia
HEAVEN & HELL - Live At Wacken (30 Years Of HEAVEN & HELL)
PRIMAL FEAR - Live In The USA
MSG - The 30th Anniversary Concert Live In Tokyo
ANVIL - Die Geschichte einer Freundschaft
GARY MOORE - A Tribute To Phil Lynott / Live In Dublin (Ich weiß, ist schon älter, aber wie bereits in vielen Jahresrückblicken angekündigt, wird diese DVD wahrscheinlich noch Jahre in dieser Rubrik auftauchen. Die ist einfach nicht zu toppen.)

Song(s) des Jahres 2010:
Die JORN LANDE Version von "Sacred Heart" hat mich definitiv extrem beeindruckt und sich festgefressen. "If I Had A Wish" von KISKE/SOMERVILLE rotierte ebenfalls häufiger als der Rest in meinen Playern.

Beste Konzerte des Jahres 2010:
Die "Vibes For Philo" im Januar in Dublin, eigentlich von der Vielzahl der Bands eher ein Festival, war für mich von der Atmosphäre, der Location und der Musik DAS Konzert Highlight 2010.
CIRCLE II CIRCLE haben zusammen mit STEEL ENGRAVED in Essen im Turock ebenfalls großartig gerockt, vor allem auch deshalb, weil sie sich von den nur 80 Anwesenden nicht beeindrucken ließen und spielten, als würden mindestens 1000 Fans vor der Bühne stehen.

Schlechteste Konzerte des Jahres 2010:
Dieses Jahr kann ich mich eigentlich nicht erinnern, irgendwann mal enttäuscht von einem Konzert nach Hause gefahren zu sein.

Festival(s) des Jahres 2010:
Da es 2010 nur zu einem Festival gereicht hat, ist die Wahl nicht schwer. Aber ich denke, auch wenn es mehrere Festivals geworden wären, wäre das SWEDEN ROCK ganz weit vorne gelandet. Selbst das durchwachsenen Wetter konnte uns die gute Laune nicht verderben, und mit GARY MOORE und seiner - von der Songauswahl zugegebenermaßen etwas enttäuschenden - Hard Rock Setlist war ein absolutes Live-Highlight für mich dabei. Daneben waren aber auch noch andere Bands am Start, wie zum Beispiel die QUIREBOYS, MSG oder auch STEEL PANTHER, von denen ich so geniale Gigs im Vorfeld nicht erwartet hätte.

Interview des Jahres 2010:
Auch hier fällt die Entscheidung relativ leicht. Ich hatte selten einen so sympathischen wie auskunftsfreudigen Interviewpartner wie Ida Haukland, der Sängerin und Bassistin von TRIOSPHERE. Ich finde das immer wieder klasse, wenn Musiker sich auf ein Interview einlassen und nicht nur gelangweilt ihre 08/15 Antworten runterbeten.

Newcomer des Jahres 2010:
Gab's da welche? Mir fällt da auf Anhieb nichts Hochklassiges ein, was sich in diesem Jahr, zumindest in meinen favorisierten Musikrichtungen, aufgedrängt hätte. Wenn überhaupt hat mich das Solo-Album "A Lifetime To Kill" von GLYDER Gitarrist BAT KINANE überrascht, der sich mal komplett von seiner bluesigen und melancholischen Seite zeigte. Aber nach vier GLYDER Alben ist er nicht wirklich ein Newcomer, aber da es sein erstes Soloalbum ist, passt es vielleicht doch in dieser Rubrik.

Überraschung des Jahres 2010:
Ich hätte ACCEPT mit "Blood Of The Nations" kein so starkes Album ohne Udo zugetraut. Schön, wenn man in so einem Fall eines Besseren belehrt wird.

Persönliche Entdeckung des Jahres 2010:
Zu viele, im positiven wie im negativen Sinne, um sie hier alle aufzulisten.?

Thorsten

Beste Alben 2010: 
Das wird auch dieses Jahr wieder schwer. Es gab eine Reihe guter Alben, aber nicht viel, was wirklich dauerhaft hängengeblieben ist. Die wenigen Ausnahmen sind:
Nathan Rogers - The Gountlet (Folk, mit frischem Touch und intelligenten Texten)
The Flying Eyes - s/t (Psychedelic Rock mit authentischem 60er Feeling)

Enttäuschendste Alben 2010:
Es gab dieses Jahr kein Album, an das ich größere Erwartungen geknüpft hätte. 

DVD(s) des Jahres 2010:
Ohne besondere Wertung:
Frank Zappa - The Torture Never Stops (geniales Konzert einer Legende)
Rory Gallagher - Ghost Blues... (Dokumentation und Konzert eines vollkommen unterschätzen Musikers)
Yes - Symphonic Live (DVD) (die Prog Legende in Bestform)
Huey Lewis & The News - Live At Rockpalast (DVD) (Poprock, wie er sein soll)

Song(s) des Jahres 2010:
Heaven & Hell - Computer Gods
Savatage - City Beneath The Surface
Huey Lewis - It's Alright & Mama Said (Live und acapella)

Beste Konzerte des Jahres 2010:
Quireboys beim Sweden Rock Festival (Eine Band, die schon lange auf meiner "Möchte-ich-mal-sehen"-Liste stand)
W.A.S.P.  beim Sweden Rock

Schlechteste Konzerte des Jahres 2010:
Aerosmith und Guns N'Roses beim Sweden Rock... Vor allem an Aerosmith hatte ich wirklich hohe Erwartungen, und Axl hat sich die Stimmung durch seine Sperenzchen selbst kaputt gemacht.

Festival(s) des Jahres 2010:
Ich war dieses Jahr nur auf dem Sweden Rock, das konnte meine Erwartungen aber im Gegensatz zum Vorjahr nicht erfüllen.

Interview des Jahres 2010:
Jon Oliva
Krokus (Rock It Nr. 56)
Toni Iommi (Rock It Nr. 62 - noch nicht veröffentlicht)

Newcomer des Jahres 2010:
Ich hoffe, dass man von den Flying Eyes noch etwas hören wird.

Überraschung des Jahres 2010:
Hab  mich nicht überrascht gefühlt.

Persönliche Entdeckung des Jahres 2010:
Schön, wenn das Studium dem Ende zugeht.

Fabien

Beste Alben 2010:
1. Enslaved - Axioma Ethica Odini
2. Intronaut - Valley Of Smoke
3. Persefone - Shin-Ken
4. Sahg - Sahg III
5. Heathen - The Evolution Of Chaos

Enttäuschendste Alben 2010:
Es gab viel Schlechtes zu hören, doch nichts was Erwartungen enttäuscht hätte.

DVD(s) des Jahres 2010:
Opeth - In Live Concert At The Royal Albert Hall

Song(s) des Jahres 2010:
Was den persönlichen Ohrwurmcharakter angeht: "Downward Spiral" von Sahg.

Beste Konzerte des Jahres 2010:
Baroness in Berlin. Und noch ein paar andere.

Schlechteste Konzerte des Jahres 2010:
Nicht wirklich schlecht, aber so wenig meinem Geschmack entsprechend, dass ich rausgehen musste: Samael (im Vorprogramm von Finntroll).

Festival(s) des Jahres 2010:
Wacken, weil ich nicht da war. Friction Fest, weil ich da war.

Interview des Jahres 2010:
Bison B.C. und Neaera, weil beide Bands offen, freundlich, lustig, sympathisch waren.

Newcomer des Jahres 2010:
Kvelertak!!!

Überraschung des Jahres 2010:
Was für geile Prog-Platten dieses Jahr erschienen sind! Alter!

Persönliche Entdeckung des Jahres 2010:
Kvelertak, Persefone, Heathen und noch ein paar andere megagute Bands.

Kai

Beste Alben 2010:
Collin Moore – Leaving Home
The Menzingers – Chamberlain Waits
The Chariot – Long Live
Antitainment – Ich kannte die, da waren die noch real
This Or The Apocalypse – Haunt Whats Left
Close Your Eyes – We Will Overcome
Title Fight – The last Thing You Forget
Polar Bear Club – Chasing Hamburg
Sick Of It All – Based On A True Story
Defeater – Lost Grounds
Born To Lose – Dreams Of A Kid

Und noch sooooo viele mehr.

Enttäuschendste Alben 2010:
The Hotknives – About Time / Will einfach kein Hitalbum werden wie ihre alten Sachen
The Eyes Of A Traitor – Breathless / Gutes Album, aber wo ist das Spezielle ihrer Musik hin?
Slash – s.t / Auch ein gutes Album, aber ich erwarte vom Held meiner Jugend einfach etwas Epochales – mein Fehler...
Sondaschule – Von A bis B – einfach nur noch Mittelmaß und überhaupt nicht mehr spannend

Naja und die ganzen MySpace-Screamo-Bands, die alle gleich klingen, die Poppunkbands, die nur nach Pop klingen und die Nachwuchsbands, die noch ein wenig wachsen müssen, will ich hier gar nicht aufzählen.

DVD(s) des Jahres 2010:
Black Dahlia Murder – Ist zwar schon letztes Jahr rausgekommen, habe ich aber erst in diesem Jahr kriegen können.
Broilers – The Anti Archives – Also denen gönne ich den Erfolg von Herzen!

Song(s) des Jahres 2010:
Defeater – The Red , White and Blues
Colin Moore –Three Fat Pills
Born To Lose – Home
Terror – You're Caught
The Charriot – David De La Hoz
The Contortionist – Flourish
This Or The Apocalypse – Charmer
Bring Me The Horizon – Crucify Me

Und so viele, dass ich mich jetzt einfach nicht dran erinnern kann...

Beste Konzerte des Jahres 2010:
Eines der vielen Born To Lose Konzerte
Alexisonfire und Samiam in Dortmund
Hot Water Music – Vainstream
Captain Planet – Move Your Ass Festival
Longing For Tomorrow – Münster
Eines der vielen Say Hello To The Angels Konzerte
City Light Thief – Siegburg
Strung Out – Lindau
Polar Bear Club, Title Fight – Essen
Angel City Outcasts - Dülmen

Schlechteste Konzerte des Jahres 2010:
Sowas wird besser nicht erwähnt – sind ja dann eh meist kleinere Bands, die noch ihren Weg suchen.

Festival(s) des Jahres 2010:
War auf nicht vielen:

Vainstream
Move Your Ass

Interview des Jahres 2010:
Alle die, die ich nicht mehr gemacht habe, weil Band und ich zu betrunken in meinem Wohnzimmer gesessen haben.

Newcomer des Jahres 2010:
Title Fight – Was für eine Band!

Muss ich noch unbedingt reinhören:
La Dispute
Kvelertak

Persönliche Entdeckung des Jahres 2010:
Captain Planet
Title Fight

Robert

Beste Alben 2010:
Burning Streets - Is it In Black and White?
Street Dogs - s/t
Off With Their Heads - In Desolation
Talco - La Cretina Commedia
Neck - Come Out Fighting
The Other - New Blood
Kings Of Nuthin - Old Habbits Die Hard
Skafield - Memories in Melodies
Sick Of It All - Based On A True Story
A Day To Remember - What Seperates Me From You
Smoke Blow - The Record
Alkaline Trio - This Addiction und viele mehr

Enttäuschendste Alben 2010:
Far From Finished - Forgettable
Angel City Outcast - s/t
The Slackers - Rock`N Roll Swindle (nicht schlecht, aber langweilig)
The Flatliners - Cavalcade (kann einfach überhaupt nichts ans Debüt heranreichen)
Streetlight Manifesto - 99 Songs Of Revolution

... und einige mehr schlechte Poppunk-, Screamo- und vor allem Deutsch-Rock-Bands.

DVD(s) des Jahres 2010:
Youth Brigade - Let Me Know - The Story Of Youth Brigade & BYO
Broilers - The Anti Archives
Have Heart - 17.10.09
Dropkick Murphys - Live At Landsdowne Boston Ma
The Bones - Berlin Burnout
Flogging Molly - Live At The Greek Theatre

Song(s) des Jahres 2010:
Street Dogs - Fighter
H2O - Alles
The Creepshow - Hellbound
The Other - Back To The Cemetery

Dazu wechselnde Songs von Subwaste, Nothington, Sick Of It All und vielen mehr.

Beste Konzerte des Jahres 2010:
H2O live in Bremen, was Besseres gab es nicht.

...dann kam eine Weile nichts, aber es waren auch noch andere sehr gute Konzerte, die ich sehen durfte:

Bad Religion in Hannover mit eine echtem Best-Of-Set
U2 in Hannover in der AWD Arena
Rise Fest mit den phantastischen Ritual und Ruiner und vielen mehr
Youth Of Today in Hannover
Youth Brigade in Hannover
Boss Martians in Hannover
Nothington in Hannover
The Setup in Sarstedt
Turbo ACs in Hannover
Strength Approach und Mark My Words in Hannover, wobei im besonderen Mark My Words klasse waren
Doktor Krapula auf einer Secret Show in einem Wohnzimmer als Akustik-Show, absolut klasse
The Other auf dem Sarstedt Open AirDropkick Murphys und Sick Of It All in Hamburg

Schlechteste Konzerte des Jahres 2010:
Swingin Utters in Hannover, da hatte ich mich so drauf gefreut, und dann wirkte die Band so lustlos, mit Ausnahme des Sängers. Eine echte Enttäuschung!The Real Mc Kenzies in Hamburg - eine Band, die einen Konzertbesuch einfach nicht mehr wert ist.
NOFX auf dem Vainstream

Festival(s) des Jahres 2010:
Das Rise Fest im Hannover-Bad war das beste Festival. Coole Bands, ausverkauft und super Stimmung. Dazu Ruiner auf ihrer Abschiedstournee. Allerdings war ich sonst auch nicht auf vielen weiteren, nur noch auf dem Vainstream und dem Sarstedt Open Air.

Interview des Jahres 2010:
Youth Brigade, mit Sänger Shawn Stern
The Setup
The Other

Newcomer des Jahres 2010:
Doktor Krapula aus Kolumbien
Burning Streets
One Trax Minds
Skafield
Teenage Love Guns

Überraschung des Jahres 2010:
Die Hinrunde von Hannover 96, die beste in der Bundesliga Historie
Die Wiederauferstehung der Hannover Indians nach sehr schlechten ersten 14 Spielen in der zweiten Eishockey Bundesliga
Sodom mit ihrem neuen Album
Kreator mit der coolen Hordes Of Chaos Platte

Persönliche Entdeckung des Jahres 2010:
Doktor Krapula
The Boss Martians
Mark My Words
One Trax Minds
Burning Streets
The Kleins
A Day To Remember, die ich erst in diesem jahr für mich entdeckte und mittlerweile echt liebe.

Arne

Beste Alben 2010:
Der Weg einer Freiheit - s/t
Deftones - Diamond Eyes
Heaven Shall Burn - Invictus
Intronaut - Valley Of Smoke
War From A Harlots Mouth - MMX

Enttäuschendste Alben 2010:
As I Lay Dying - The Powerless Rise (Klang mir zu sehr wie die "Ocean Between Us")
Cataract - Killing The Eternal (Keine Weiterentwicklung)

DVD(s) des Jahres 2010:
Emil Bulls - The Feast
The Big Four

Song(s) des Jahres 2010:
General Chaos - Black Belt

Beste Konzerte des Jahres 2010:
Sunn0)) in Bielefeld
Stone Sour in Herford

Schlechteste Konzerte des Jahres 2010:
Slayer in Herford (viel zu kurz, zu statisch)

Festival(s) des Jahres 2010:
Serengeti
With Full Force

Interview des Jahres 2010:
Mit Tom Angelripper von Sodom am Telefon. Ein sau-netter Typ!

Newcomer des Jahres 2010:
General Chaos
Orbs
Periphery

Überraschung des Jahres 2010:
Khoma - The Final Storm
Die Hinrunde von Eintracht Frankfurt, die Verlobung meines Kumpels (Glückwunsch auch an dieser Stelle nochmal) 
Das iPhone ist nicht so toll, wie ich dachte (30sek Klingeltöne? Hallo?)

Persönliche Entdeckung des Jahres 2010:
Orbs - Asleep Next To Science
Periphery - s/t
Meine neuen Klassenkameraden (Grüße an meine "Spasten-Trio-Infernale-Selbsthilfegruppe")

Chris

Beste Alben 2010:
Fear Factory - Mechanize
Blind Guardian - At The Edge Of Time
Collin Moore – Leaving Home
Skunk Anansie - Wonderlustre
Undertow - Don't Pray To The Ashes

Enttäuschendste Alben 2010:
Ich wurde nicht enttäuscht, meine Favoriten haben alle abgeliefert.

DVD(s) des Jahres 2010:
Hab so richtig nur die Emil Bulls auf Konserve gesehen, die ist schon sehr nett.

Song(s) des Jahres 2010:
Radiohead - The Trickster (älter)
Herrenmagazin - Erinnern
Thin Lizzy - Cowboy Song (älter)
Urban Majik Johnson - No More Gold
Melissa Auf Der Maur & Glenn Danzig - Father's Grave
Stone Temple Pilots - Fast As I Can
Slash feat. Chris Cornel - Promise
Collin Moore - Disease
Burden - Done With Denial

Beste Konzerte des Jahres 2010:
Sepultura und Urban Majik Johnson in der Markthalle. Erinnerungen an alte Zeiten, und die Majiks aus Hamburg sind einfach superb gut drauf!

Schlechteste Konzerte des Jahres 2010:
Ich war kaum unterwegs, nix Mieses dabei.

Interview des Jahres 2010:
Undertow und Kruger waren die einzigen Interviews für mich dieses Jahr, erstgenannte liegen ganz klar vorne.

Newcomer des Jahres 2010:
Burden – kommen aus Frankfurt, klingen nach New Orleans und haben mit "A Hole In The Shell" ein selten fettes Debüt abgeliefert.

Überraschung des Jahres 2010:
Mal wieder die alten Helden: Fear Factory und Sodom setzen fette Ausrufezeichen, My Ruin klingen ausgeschlafen wie nie und Skunk Anansie sind völlig unerwartet mit einem "Boom!" wieder zurück!  Nicht zu vergessen Stone Temple Pilots, die ebenfalls überraschend wieder zusammengefunden und ein solides Rockalbum veröffentlicht haben. Auch Deftones sowie Filter punkten nach langer Zeit in ungewohnter Qualität, Harmful letztlich auch beim beim dritten Durchlauf der neuen Scheibe – 2010 war ein musikalisch gutes Jahr!

Persönliche Entdeckung des Jahres 2010:
Thin Lizzy, Radiohead, Demians, Satyricon, Ghost Brigade, Collin Moore

Jana

Beste Alben 2010:
HASTE THE DAY – Attack Of The Wolf King
AS I LAY DYING – The Powerless Rise
AVENGED SEVENFOLD – Nightmare
BRING ME THE HORIZON - There Is A Hell, Believe Me I've Seen It, There Is A Heaven, Let's Keep It A Secret
UNDEROATH - Ø (Disambiguation)
CIRCA SURVIVE – Blue Sky Noise

Enttäuschendste Alben 2010:
MY CHEMICAL ROMANCE – Danger Days, The True Lives Of The Fabulous Killjoys

DVD(s) des Jahres 2010:
AUGUST BURNS RED - Home

Song(s) des Jahres 2010:
HASTE THE DAY – The Quiet, Deadly Ticking
AS I LAY DYING – Anodyne Sea
AVENGED SEVENFOLD – Buried Alive

Beste Konzerte des Jahres 2010:
Definitiv HASTE THE DAY im Annex Wreckroom in Toronto während unserer Indian Summer USA/ Kanada Tour im Oktober 2010. Außerdem fanatastisch waren AVENGED SEVENFOLD in der Markthalle, die ich dieses Jahr das erste Mal live erleben durfte, und PARKWAY DRIVE in der Großen Freiheit 36 im Rahmen der Never Say Die Tour.

Schlechteste Konzerte des Jahres 2010:
Der unmotivierte Auftritt von EVERY TIME I DIE bei der Hell On Earth Tour in der Hamburger Markthalle.

Festival(s) des Jahres 2010:
Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal keins der großen Sommerfestivals besucht, aber von den Indoor Festivals hat mich die Imperial Never Say Die Tour am meisten umgehauen!

Interview des Jahres 2010:
Eindeutig das Interview mit Matt Greiner, dem Drummer von AUGUST BURNS RED. Er ist wirklich einer der sympathischsten Musiker, die ich bisher kennenlernen durfte.

Newcomer des Jahres 2010:
Ich bin total begeistert vom Nebenprojekt THE DAMNED THINGS von Keith Buckley von EVERY TIME I DIE. Die neue Scheibe „Ironiclast“ ist wirklich fantastisch geworden und rockt wie Sau!

Überraschung des Jahres 2010:
Ist eher die Enttäuschung des Jahres, denn im November hat meine Lieblingsband HASTE THE DAY plötzlich ihre Auflösung bekanntgegeben. Einziger Trost ist für mich, dass ich die Jungs im März 2011 auf ihrem Abschiedskonzert in Indianapolis noch einmal live erleben darf.

Persönliche Entdeckung des Jahres 2010:
Sons Of Anarchy – meine neue Lieblingsserie aus den USA.

Chrischi

Beste Alben 2010:
Blind Guardian – At The Edge Of Time
Slash – s/t
Avantasia – The Wicked Symphony & Angel Of Babylon
Triptykon – Eparistera Daimones
High On Fire – Snakes For The Divine
Heathen – Evolution Of Chaos
Motörhead – The Wörld Is Yours
Rhapsody Of Fire – The Frozen Tears Of Angels
Filter – The Trouble With Angels
Nachtymstium – Addicts: Black Meddle Part II

Und außer der Reihe:
OST – Inception (Was für ein wahnsinnig gutter Soundtrack des besten Films, den ich seit langem gesehen habe.)

Enttäuschendste Alben 2010:
IRON MAIDENs "The Final Frontier" ist zwar ein gutes Album, gemessen am Status und den vorherigen Veröffentlichungen der Briten aber ein wenig enttäuschend – vor allem die ersten zwei, drei Songs, denn danach wird das Album merklich stärker. Ansonsten gab es keine Alben, in die ich so viele Erwartungen gesteckt habe, dass ich hätte enttäuscht werden können.

DVD(s) des Jahres 2010:
Gute Musik-DVDs gab es dieses Jahr einige:

Transatlantic – The Whirld Tour (magischer Progressive Rock in Bestform)
Sodom – Lords Of Depravity Part 2 (Wahnsinns-Package aus Doku und Livematerial)
The Big Four – Live From Sofia, Bulgaria
Slipknot – (sic)nesses
Opeth – In Live Concert At The Royal Albert Hall

Und noch ein Nachzügler aus dem letzten Jahr, der nichts mit Metal zu tun hat:

P!INK – Funhouse Tour (Blu-ray; welch ein Spektakel, das zeigt, wie sehr die Frau rocken kann)

Song(s) des Jahres 2010:
Transatlantic – We All Need Some Light (in der "The Whirld Tour"-Liveversion)
Motörhead – Brotherhood Od Man
Filter – Fades Like A Photograph
Nachtmystium – Then Fires
Blind Guardian – Sacred Worlds

Beste Konzerte des Jahres 2010:
J.B.O. in der Schützenhalle in Lennestadt-Altenhundem – erst die Freude, dass eine solche Band in einem so kleinen Städtchen nur 10 Minuten von mit entfernt spielt, dann ein paar leckere Kaltgetränke, grandiose Stimmung und eine geniale Setlist, nach der jeder glücklich aus der Halle torkelte.

BLIND GUARDIAN in Düsseldorf – sehr gut aufgelegte Krefelder mit einem tollen Set

MOTÖRHEAD in Düsseldorf – Lemmy ist und bleibt ein wahres Original, MOTÖRHEAD eine der wichtigsten Bands im Rock n' Roll-Zirkus

HOLYHELL in Köln als Support von MANOWAR

Schlechteste Konzerte des Jahres 2010:
MANOWAR in Köln – völlig überteuerte Ticketpreise für ein Konzert in einem solch kleinen Rahmen, äußerst schwache Setlist mit bloß zwei wirklichen Klassikern und ein Auftritt der "Pleasure Slaves", für die ich mich so fremdgeschämt habe wie schon lange nicht mehr für irgendwas.

Festival(s) des Jahres 2010:
Auf keinem gewesen.

Interview des Jahres 2010:
Ohne Frage am Telefon mit Tobi Sammet von AVANTASIA. Ein sehr natürlicher, witziger und aufrichtiger Musiker, bei dem immer der Spaß an der Musik im Vordergrund steht.

Newcomer des Jahres 2010:
BLACK COUNTRY COMMUNION (obwohl alle Musiker gestandene Profis sind)
HASSLIEBE (trotz eher schwacher Texte eine sympathische und gute deutsche Rockband)

Überraschung des Jahres 2010:
Mike Portnoy steigt bei DREAM THEATER aus (das Schmierentheater, das folgte, sollte unkommentiert bleiben; Fakt ist, dass DT ihren treibenden Motor verloren haben und nun die Chance nutzen können, sich zu verändern – oder aber gnadenlos untergehen werden); MANOWARs Neuauflage von "Battle Hymns" ist weit besser, als befürchtet und lässt ein letztes Mal vorsichtige Hoffnung auf Besserung aufkeimen; das Rock Hard legt seinem Mag eine famose KREATOR-Live CD bei.

Persönliche Entdeckung des Jahres 2010:
HOLYHELL, die als MANOWAR-Support die Hauptband ausstechen; mal wieder TRANSATLANTIC, die nur aus einigen Instrumenten und Stimmen einen einzigen Song schillernder und farbenprächtiger gestalten können, als manche Bands es in ihrer gesamten Karriere schaffen; Two And A Half Men (Charlie rockt!); die Geilheit von Full HD.

BYE Redaktion

Wenn Du Metal, Rock, Hardcore oder Alternative hörst und Szene-Polizisten für das Letzte hältst, was Musik braucht, dann bist Du hier zu Hause.
 
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