Arroganz - Primitiv

Arroganz - Primitiv
    Death/Black Metal

    Label: FDA Records
    VÖ: 29.09.2017
    Bewertung:8/10

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Knappe drei Jahre nach ihrem letzten Werk „Tod und Freude“ veröffentlichen die deutschen Black/Deather ARROGANZ jetzt ihr neues Werk „Primitiv“. Und eigentlich spricht der Titel des Albums für sich.

Primitiv?

Könnte man denken, aber weit gefehlt. Denn so primitiv, wie es der Albumtitel zunächst vermuten lässt, kommen die sechs neuen Songs nicht ansatzweise daher. Ganz im Gegenteil. Die Songs sind frisch und abwechslungsreich. Die Abwechslung entsteht durch die verschiedenen Geschwindigkeiten, zwischen denen immer wieder hin und her gewechselt wird. Und diese gedrosselte Geschwindigkeit, die man auch schon auf dem Vorgänger zu hören bekam, steht auch dem neuen Material wieder unglaublich gut.

Aber keine Angst, die Songs sind immer noch abgrundtief schnell, wüst und hasserfüllt, winseln sich aber immer mal wieder langsamer durch die Magenwindungen. Bestes Beispiel dafür ist gleich der Opener „Pilgrim“, zu dem es ganz neu ein Video gibt. Der Song startet extrem schnell und treibt zum Ende hin in einem monoton wirkenden Rhythmus vor sich hin.
Die Songs sind relativ minimalistisch gehalten und kommen ohne großen technischen Schnickschnack aus. Und das steht, wie schon oben erwähnt, den Songs richtig gut. Auch der Sound passt höllisch gut und klingt weder zu klinisch noch zu rumpelig.

Primitiv = Großartig

ARROGANZ zelebrieren ihren ganz eigenen Mix aus Death, Black und Doom. Die Songs sind alle prima in Szene gesetzt und funktionieren als großes Ganzes einwandfrei. Nebenbei klingen sie auch noch so extrem hasserfüllt, dass es einem eine Gänsehaut beschert. Das Quartett entwickelt sich von Album zu Album weiter. Großartig.

ARROGANZ sind:
-K- Vocals, Bass, Guitars //
-P- Guitars //
-T- Drums //
-M- Blood&Vomit

Arne

Stile: Postcore, Deathmetal, Sludge, Hardcore

Bands: Machine Head, Kylesa, Ryker's, Lionheart, Johnny Cash, Cult of Luna, The Ocean, Deserted Fear, TLUF