Torn To Pieces - Mastering The Arts Of Death

Review



Label/Vertrieb: Cxxt Bxxtcher Records

Neues für die Perversometzel-Fraktion: Torn To Pieces nerven auf ihrem Debütalbum „Mastering The Arts Of Death“ (Cxxt Bxxtcher Records) mit Dritte-Klasse-Death-Metal der alten bzw. amerikanischen Schule. Mampfende Gitarren, holpriges Drumming, Schlachthof-Vocals, gelegentliche Grind-Massaker, die Faszination zu Abartigkeiten und eine miese Produktion bieten einiges an Stumpfsinn, der so provokant und gefährlich wirkt wie meine Oma beim Frühstück. Lediglich der Humor ist ein anderer; wenn ich mal das Sprechintro von „Carcass Bitch“ zitieren darf: „Oh, die ist ja so feucht da unten. Was habt ihr denn mit der Leiche angestellt?“. Ich kann darüber zwar noch nicht mal schmunzeln, aber es soll ja Leute geben, die finden auch „Texas Chainsaw Massacre“ zum totlachen. Wenigstens macht die Platteninfo keinen Hehl daraus, dass es sich bei Torn To Pieces nicht um ein allzu ernstzunehmendes oder ambitioniertes Geschehen handelt. Will ich aber auch meinen…

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