Eigentlich ist mir das Album "A Reign To Conquer" der mir bis dato unbekannten Band HELA aufgefallen, weil ich in mich reingrinsen musste – Curryketchup, anyone? Naja, das Lachen verging mir, als ich das 2019er Album "Vegvisir" angetestet habe – das ist nämlich sehr gut und ließ mein Doom- und Gothic-Herz höher schlagen.
Leider trat mit dem neuen Output der spanischen Band schnell Ernüchterung ein. Zwar sind HELA immer noch in doomigen Sphären unterwegs, die mit psychedelischen Tendenzen eine schöne Schnittmenge aus melodischem Peaceville-Stoff und THE GATHERING bilden. Nur hat's seit dem letzten Album einen Sängerinnen-Wechsel gegeben.
"Vegvisir" konnte auch gesanglich dem THE-GATHERING-Vergleich standhalten. Aber, bei allem Respekt: Wer die niederländische Referenz-Band wegen der Sängerinnen liebt, wird bei HELA mächtig enttäuscht werden. Der Gesang schrammt hier leider regelmäßig an der Schieflage entlang, sodass "A Reign To Conquer" trotz guter Songs keinen Spaß macht.
