Helge

Helge

Stile:
Doom Metal, Black Metal, Post Rock, Stoner, Prog

Bands: My Dying Bride, Opeth, Nachtmystium, Saint Vitus, Genesis

E-Mail: helge[@]burnyourears[.]de


Mantar - Pain Is Forever And This Is The End

MANTAR-Fans müssen sich “Pain Is Forever And This Is The End” sicher ein paar Mal anhören, bevor sie das neue Album für sich erschließen können. MANTAR klingen das erste Mal in ihrer Karriere deutlich anders als zuvor. Bisher gab es höchstens kleine Korrekturen am Sound, eher Verdichtungen der Trademarks. Jetzt kommen neue Elemente und ein neuer Ansatz beim Songwriting auf die Hörer:innen zu.


Famyne - The Ground Below

Die britische Band FAMYNE legt die Messlatte für epischen Doom ein Stückchen höher. Das zweite Album “The Ground Below” zeigt deutliche Referenzen an CANDLEMASS oder WARNING, aber FAMYNE klingen alles andere als angestaubt.


The Gathering - Beautiful Distortion

Die längere Pause haben sie mit einem Live-Album und unveröffentlichten Sachen von früher gefüllt, jetzt, zehn Jahre nach “Disclosure”, gibt es wieder ein neues Studioalbum von THE GATHERING. “Beautiful Distortion” nimmt die Fäden von früher wieder auf – die von 2012 und auch die von 1999. 


Marco Pogo - Gschichtn

MARCO POGO ist Arzt, Brauer, Politiker und Musiker – am bekanntesten ist der Österreicher hierzulande wohl für seine Punkband TURBOBIER. Nun hat er seinen reichen Schatz an skurrilen Erfahrungen genutzt, um ein Buch zu schreiben: “Gschichtn”.


Helge - Neuroplasticity

Wenn eine Band so heißt wie ich, muss ich natürlich reinhören. Denn es gibt tatsächlich eine dänische Black-Metal-Band namens HELGE – wie geil ist das, bitte? “Neuroplasticity” ist das Debüt der Truppe, die Bandkopf Helge Nørbygaard schon 1996 gegründet hat – offenbar kam immer was dazwischen, nicht zuletzt Nørbygaards innere Dämonen. So hat das erste Album seiner Band circa doppelt so lange auf sich warten lassen wie einst “Chinese Democracy”.


Dark Funeral - We Are The Apocalypse

Sechs Jahre haben sich DARK FUNERAL Zeit gelassen mit Album Nummer sieben – “We Are The Apocalypse”. Genug Gelegenheit für Mastermind Lord Ahriman, einige seiner Signature-Melodien zu schreiben, ein nichtssagendes monochromes Artwork in Auftrag zu geben und die halbe Band zu ersetzen – alles wie immer bei den schwedischen Black Metallern, könnte man meinen.


Feaces Christ - Gimme Morgue!

FEACES CHRIST: Das sind drei Regensburger mit Vorliebe für Geschmacklosigkeiten. Nach dem Demo “Eat Shit And Die”, das FDA vor zwei Jahren neu veröffentlicht hat, beschenkt uns ebendieses Label nun mit dem ersten Album “Gimme Morgue!”. Seinem räudigen Stil zwischen Death Metal und Crustpunk bleibt das Trio treu.


Acranius - Mercy Denied

Die Rostocker Truppe ACRANIUS ist vor allem: tief. Und heavy. Aber vor allem tief. Die Saiten sind bis kurz vors Scheppern runtergestimmt und auch beide Schreihälse sind im Vergleich zu üblichen Death-Metal-Growls gefühlt eine Oktave tiefer gelegt. Die fünf Freunde der Ultrabrutale veröffentlichen mit “Mercy Denied” bereits ihr viertes Album.


Tankard - For A Thousand Beers: Das Noise-Records-Deluxeset

40 Jahre TANKARD – eine lange Zeit, in der sich die Frankfurter Thrasher sicher oft selbst gewundert haben. Wer hätte schließlich gedacht, dass die bierselige Krawalltruppe so lange durchhält? Aber es gibt sie immer noch, und zum Geburtstag gibt es jetzt eine Box mit den ersten sieben bei Noise Records erschienenen Alben. Für BurnYourEars eine gute Gelegenheit, einen genauen Blick auf den frühen TANKARD-Sound zu werfen.


Steve Braun - V-Mann (Buch)

Steve Braun war einige Jahre in der Nürnberger Punk-Szene unterwegs. Mitttendrin im Treiben hat er gesoffen, gefeiert – und fotografiert. Diese Fotos sind nun als eindrücklicher Bildband mit knapp 600 Seiten erschienen. Titel des Buchs: “V-Mann”.


Navian - Cosmos

Schwieriges üben und sich dann freuen, wenn es klappt – NAVIAN aus Norwegen haben einen eher nerdigen Zugang zu Musik. Ein intellektueller Ansatz dreier Musikstudierender. Dass dabei was mit Prog herauskommt, ist irgendwie logisch. “Cosmos” ist das erste (kurze) Album der Band.


Ophis - Spew Forth Odium

Wer tonnenschweren, finsteren Death-Doom-Metal mag, kann sich freuen: Die Hamburger Band OPHIS hat mit “Spew Forth Odium” nach vier Jahren ihr fünftes Album veröffentlicht. Trotz Besetzungswechsel bleiben sie ihrer bewährten Linie treu und machen das, was sie am besten können. 


October Noir - Fate, Wine & Wisteria

OCTOBER NOIR verstehen sich als die Erben von TYPE O NEGATIVE. Dabei orientieren sie sich an der romantischen Gothic-Seite der ikonischen Band um Peter Steele, also am Sound des Albums “October Rust” und Singles wie “Everything Dies” oder “September Sun”. Das heißt auch: Die Hardcore-Wurzeln und Black-Sabbath-Einflüsse ihrer Vorbilder klammern OCTOBER NOIR auch auf ihrem neuesten Album “Fate, Wine & Wisteria” weitestgehend aus. 


Organic - Where Graves Abound

ORGANIC beginnen ihr zweites Album mit harmonischem Chorgesang. Doch keine Sorge, schon nach 22 Sekunden startet die Death-Metal-Säge. Soweit also alles beim Alten – bis auf ein paar kleinere Stellschrauben, an denen die Südtiroler bei ihrem zweiten Album “Where Graves Abound” gedreht haben.


John - Nocturnal Manoeuvres

Dass zwei Typen namens John ihre Band JOHN nennen, ist nachvollziehbar – auch wenn das wohl der lahmste Bandname der Welt ist. Zumal er der Power dieses Duos nicht gerecht wird.


Lunar Spells - Where Silence Whispers

LUNAR SPELLS aus Griechenland spielen räudigen Black Metal, allerdings nicht besonders gut. Mit “Where Silence Whispers” veröffentlichen sie jetzt ihr Debüt-Album.


The Rods - Rock Hard (Re-Release)

Für alle, die nicht über 600 Euro für die Originalpressung des Debüts von THE RODS hinlegen wollen, schafft High Roller Records Abhilfe: “Rock Hard” gibt es jetzt als limitiertes Re-Release auf CD und verschiedenen LP-Formaten. 


Ophidian I - Desolate

Erster Gedanke: Kann das wirklich ein echter Drummer sein? Klingt eher, als würde der Terminator am Schlagzeug sitzen. Doch ja, es ist ein Mensch. Nur: Ähnlich wie Arnie in seiner Paraderolle gehen die Isländer OPHIDIAN I auf “Desolate” brutal, unmenschlich und ohne Rücksicht auf Verluste vor.