Khymera - A New Promise


khymera-a_new_promise


Stil (Spielzeit): AOR/Melodic Rock (49:56)

Label/Vertrieb (VÖ): Frontiers Records/Soulfood Music (02.12.06)

Bewertung: 7/10

Link: http://www.frontiers.it

Dass Dennis Ward ein Multitalent ist, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Als Musiker und Produzent hat er sich in der Szene einen hervorragenden Ruf aufgebaut. Das er aber auch ein absolut begnadeter Sänger ist, beweist er erstmals auf „A New Promise“, wo er alleine für die Lead und Backing Vocals zuständig ist, mit unglaublicher Präzision und Leidenschaft. 

„A New Promise“ ist das zweite Album von KHYMERA, einer Band, die eigentlich zuerst nur als Studioprojekt von Daniele Liverani (keyboards/bass) aus der Taufe gehoben wurde. Allerdings kann ich mir schwer vorstellen, dass es nach dem zweiten Silberling dabei bleiben wird. Die Songs schreien förmlich danach, live gespielt zu werden. 
Auf dem Debüt der Band, welches 2003 erschien, wurde als Sänger der KANSAS Frontman Steve Walsh verpflichtet. Vergleicht man die beiden Scheiben alleine vom Gesang her, erkennt man erst richtig, welchen fantastischen Job Dennis Ward hier am Mikro abliefert. 

Die Songs sind sehr abwechslungsreich, die Palette geht vom Rocker, der Gute Laune Nummer bis zur Gänsehaut Ballade, womit für jeden etwas dabei sein sollte. Neben Dennis Ward am Mikro und Daniele Liverani an den Tasten und dem Viersaiter geben sich noch der junge Gitarrist Tommy Ermolli und Dario Ciccione an den Drums die Ehre. 
Und für eine Band, die eigentlich nur als Projekt geplant war, klingen sie verdammt homogen, was auch für die gelungene Produktion spricht. KHYMERA haben hier ein richtig geiles Pfund AOR rausgehauen und damit eigentlich einen Pflichtkauf für alle Melodic Rock Fans erschaffen. Alleine die tolle Stimme von Dennis Ward ist ihr Geld wert. 

Anspieltips von mir: 
„Tomorrow Never Comes“ geht richtig unter die Haut, „After The Way“ und „Let It Burn“ rocken richtig gut und „Looking For You“ ist eine geniale Midtempo Nummer, die vielleicht etwas an die Achtziger erinnert, aber deswegen mit Sicherheit nicht schlecht ist. Das sind jetzt die Songs, die bei mir sofort hängen geblieben sind, und das soll keine Wertung sein. Das ganze Album ist eigentlich auf einem durchgängig hohen Niveau. 

Trackliste: 
#01 – A New Promise 
#02 – Alone 
#03 – Let It Burn 
#04 – Looking For You 
#05 – All That I Have 
#06 - The Damage Is Done 
#07 – After The Way 
#08 – You Can’t Take Me 
#09 – Tomorrow Never Comes 
#10 – Fields Of Fire 
#11 – If You Dare To Dream 
#12 – Give Into The World 
#13 – All Is Gone

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