Fatal Embrace - The Empires of Inhumanity



Stil (Spielzeit): Thrashmetal (48:43)
Label/Vertrieb (VÖ): Metal Blade / Sony (04.06.10)
Bewertung: 7 /10

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Holt die Bierdosen von der Tanke, werft euch die Jeans-Kutten um und schaut mal nach, wo euer SLAYER-Shirt geblieben ist! Ladies and Gentlemen: German Thrash Fucking Metal!

Dass die Berliner FATAL EMBRACE auf ihrem neuen Output so oldschoolig klingen, ist nicht aufgesetzt. Die Thrasher sind bereits seit Anfang der 90iger unterwegs und liefern hier ihr drittes (oder viertes?) Album ab. Und wie zu Beginn erwähnt, lassen sie sich wunderbar mit SLAYER vergleichen. Aber auch alte METALLICA kommen mir in den Sinn. Aber über große Strecken sind die Vorbilder von FE eben die Kultband, deren Namen man nicht leise aussprechen darf. Die Produktion ist wie erwähnt relativ oldschoolig und bollert ein wenig - was den Jungs aber auch irgendwie ihren Charme gibt.

In einer guten Dreiviertelstunde gibt es hier vor allem eines: Highspeed-Attacken der alten Schule. Hier unterscheiden sie sich zum Beispiel auch recht deutlich von ihren Labelmates von DEW SENTENCED, denn bei FATAL EMBRACE gibt es zwar auch mal Midtempopassagen und kleine Auflockerungen, aber hier klingt nichts sonderlich modern, und die Dynamik der Songs ist dem Aggressionspegel ein wenig untergeordnet worden. Dass die Soli dementsprechend schnell, hoch und flirrend sind, versteht sich von selbst. Einzig das IRON MAIDEN-Cover zum Schluss des Albums fällt ein wenig aus dem Rahmen und verleiht der Langrille noch mal ein paar zusätzliche Farbtupfer.

Wer auf althergebrachten Thrashmetal steht, SLAYER mag und kein großer Freund von zu vielen Neuerungen ist, muss hier mal reinhören!
Kai