Geschrieben von Dienstag, 19 Dezember 2006 23:11

BurnYourEars Redaktion - Jahresrückblick 2006

Einige Highlights und Tiefpunkte des musikalischen Jahres 2006, aus Sicht der BurnYourEars-Redaktion:

Kat

Beste Alben 2006:
Entfällt bei mir. Ich habe einfach viel zu wenig aktiv mitbekommen weil NULL Zeit für die Reviews. Allerdings eines muß ich hervorheben:
Slayer - Christ Illusion 

Enttäuschendste Alben 2006:
Paul Stanley - Live To Win

DVD des Jahres:
Metal - A Headbanger´s Journey

Konzerte des Jahres:
D.A.D. - Hamburg / Fabrik
Eastpak Antidote Tour - Hamburg / Fabrik

Schlechtestes Konzert:
Keins war so mies, dass ich schnaubend gegangen bin.

Festival des Jahres:
Wie immer: das Headbanger´s Open Air. Obwohl das Rock Hard nahe dran ist.

Interview des Jahres:
D.A.D. waren jedenfalls die freundlichsten, John Calabrese der faulste und Jutta Weinhold die, die am meisten geredet hat.

Newcomer des Jahres:
Wenn Sabaton noch gelten, dann die.

Überraschung des Jahres:
Ausverkauft heisst gar nicht ausverkauft, wenn man über das Wacken Open Air redet.

Persönliche Entdeckung des Jahres:
Mark Bragg

René

Beste Alben 2006:
1. Communic - Waves Of Visual Decay
2. I - Between Two Worlds
3. Contradiction - Warchitect
4. Betontod - Schwarzes Blut
5. Necrodeath - 100% Hell
6. Grailknights - Return To Castle Grailskull
7. Catamenia - Location Cold
8. Diamond Head - It`s Electric
9. Circle II Circle - Burden Of Truth
10. Syncronomica - Gate

Enttäuschendste Alben 2006:
Horna - Ääniä Yössä
Blut Aus Nord - MoRT

Symptomatisch für Teile der Blackmetalszene...

Songs des Jahres 2006:
I - Cursed We Are

Festival des Jahres:
Irgendwas hätte immer besser sein können und Größe allein hilft auch nicht. Den besten Auftritt hatten aber Turisas auf dem Summer Breeze. Den Festivalgängern geht es immer weniger um die Musik/Bands, was ich persönlich schade finde. Campen kann man auch in Italien...

Interview des Jahres:
Diamond Head

Überraschung des Jahres:
I - Between Two Worlds
Meine Erwartungen waren eigentlich nicht allzuhoch, aber Abbath und Co. haben Immortal neu erfunden!

Persönliche Entdeckung des Jahres:

Die BurnYourEars-Seite

Dirk

Beste Alben 2006:
1. Jon Oliva's Pain - Maniacal Renderings
2. Motörhead - Kiss Of Death
3. Thunder - Robert Johnson's Tombstone
4. Pretty Maids - Wake Up For The Real World
5. Celesty - Mortal Mind Creation
6. Theory Of A Deadman - Gasoline
7. Saidian - Phoenix
8. B.Impatient - Intensity
9. Randy Piper's Animal - Violent New Bread
10. Crystal Tears - Choirs Of Immortal

Enttäuschendste Alben 2006:
Iron Maiden - A Matter Of Live And Death
Also so richtig schlecht ist es ja nicht, aber ich hatte mir doch wesentlich mehr davon versprochen. Das bezieht sich auf das Songwriting, aber genauso auf den für Maiden-Verhältnisse unterirdischen Sound.
Skid Row - Revolutions Per Minute
Vielleicht war meine Erwartungshaltung hier auch zu groß. Trotzdem finde ich, dass dieses Album leider total konzeptlos wirkt.

DVD des Jahres:
Gary Moore & Friends - One Night In Dublin / A Tribute To Phil Lynott
Für mich persönlich die DVD schlechthin, wahrscheinlich auch auf Jahre hinaus. Hier vereinen sich so unglaublich viele Dinge, die ich einfach liebe. Gary Moore, Dublin und Songs von Thin Lizzy. Das auf dieser DVD auch noch Phil Lynott, einer der genialsten Songwriter und Musiker, geehrt wird, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Selbst beim 20 x Ansehen jagt eine Gänsehaut die Nächste, von anderen Gefühlsregungen ganz zu schweigen. Nicht zu toppen, auch wenn mit KAMELOT - "One Cold Winter's Night" und SENTENCED - "Burried Alive" noch zwei weitere megastarke DVDs veröffentlicht wurden.

Songs des Jahres 2006:
Judas Priest - Angel
Ich weiß, der Song ist nicht von 2006. Aber er wäre auch 2004 und 2005 mein Song des Jahres geworden. Und die Chancen für 2007 stehen ebenfalls gut. (tys)
Thunder - My Darkest Hour
Wenn es einen Song aus 2006 gibt, der sich für mich extrem aus der Masse heraushebt, dann diese melancholische, traurige Akustikballade, bei der Danny Bowes alles an Gefühl aus seiner Stimme herausholt, was er nur kann. Gänsehaut garantiert.

Konzerte des Jahres:
Jon Oliva's Pain - All Acustic Show / Bochum Matrix
Absolut gelungen, tolle Songauswahl, eine äusserst spielfreudige Band und ein Jon Oliva in Hochform. Nicht nur aus diesen Gründen ein mehr als unvergesslicher Abend.
Santana - Köln Arena
Den wollte ich immer schon mal sehen. Und er war begnadet. Das Konzert bekam nachträglich gesehen noch eine mehr als tragische Seite, weil kurz vor dem Auftritt Santanas Mutter, der er sehr nahe stand, verstorben ist, er das Konzert aber nicht absagen wollte. Manche Gefühlsregungen von Carlos Santana bekamen so im Nachhinein eine ganz andere Bedeutung.
Slayer - The Unholy Alliance Tour.
Ich hätte nie gedacht, dass mich diese Band nochmal so umhauen würde.
Iron Maiden - Dieses Konzert war einfach nur der Hammer, weil es mein erstes in Dublin war und ich absolut nicht damit gerechnet hätte, dass dort so dermaßen die Post abgeht. Maiden waren zwar auch Klasse, aber das irische Publikum hat diesen Gig mit ihrem unglaublichen Enthusiasmus für mich zu einer unvergesslichen Geschichte werden lassen.
(Pink - Auch wenn Pink nicht ganz auf diese Seite passt, war ihr Konzert in Köln doch mehr als nur oberflächlicher Pop. Die Frau hat, im Vergleich zu dem Sound ihres Albums, wesentlich härter abgerockt, als man das erwarten konnte. Sehr beeindruckend, der gesamte Abend.)

Schlechtestes Konzert:
Glücklicherweise blieb mein Konzertjahr 2006 von richtig großen Enttäuschungen verschont. Hat man ja auch nicht oft. Wenn überhaupt, muß ich hier feststellen, dass We als Opener von Motörhead den schwächsten Eindruck hinterließen, ansonsten haben sich alle Headliner richtig ins Zeug gelegt

Festival des Jahres:
Bang Your Head 2006 - Das Billing war zwar nicht so furchtbar toll, aber die Atmosphäre macht es ja auch, und die ist kaum zu toppen. Ausserdem treffe ich dort immer so viele tolle Menschen wieder, die ich das ganze Jahr über nicht sehen kann, was die Angelegenheit jedes Jahr mehr zu einem großen Familientreffen mutieren läßt.
Naja, und das BYH muss auch hier stehen, weil es 2006 leider mein einziges Festival war.

Interview des Jahres:
Da ich dieses Jahr ja erst zur BurnYourEars-Familie gestossen bin, war mein erstes Telefon-Interview natürlich etwas ganz Besonderes. Und ich hatte mehr als Glück, den mit Brigitte Berg von B.Impatient hatte ich nicht nur eine supersympathische und sehr mitteilungsfreudige Interviewpartnerin, sondern ihr war es auch noch egal, dass wir das Interview fast mitten in der Nacht geführt haben. Hat aber sehr viel Spaß gemacht, weswegen das Interview auch mehr als lang ausgefallen ist.

Newcomer des Jahres:
Da waren so viele tolle Bands dabei, die kann ich unmöglich alle aufzählen. Einige sind ja schon oben bei meinen 10 Lieblingsalben 2006 dabei. Dawn Of Silence, The Order und Fairyland gehören aber definitiv auch dazu.

Überraschung des Jahres:
Das für mich überragende Comeback der Holländer Vengeance, die Konsequenz, mit der Europe ihr Ding durchziehen und die Tatsache, dass Death Metal fast schon Mainstream ist und sich teilweise als massenkompatibel herausstellt.
Blues kommt immer noch gut an, wie David Coverdale mit Whitesnake eindrucksvoll unter Beweis stellt, und Musiker des gesetzteren Alters, wie zum Beispiel Ronnie James Dio oder Lemmy, zeigen den Jungen immer noch, wo der Live-Hammer hängt.

Neben den musikalischen Aspekten war die WM in unserem Lande für mich ebenfalls eine große Überraschung. Die Party zog sich wirklich durch's ganze Land, und irgendwie sind wir alle endlich mal ein bisschen näher zusammen gerückt. Ich hätte nie gedacht, dass unsere Nationalhymne mal von mehr Leuten als nur einer Handvoll Spieler mitgesungen wird. Was für mich aber der positivste Effekt war, ist die Tatsache, dass die ganze Welt endlich mal gesehen hat, dass wir Deutschen auch richtig feiern können. Wir Metaller wussten das ja schon immer, aber jetzt weiß es auch der Rest.

Persönliche Entdeckung des Jahres:
Musikalisch gab es nie so viel Vielfalt wie 2006. Viele junge Bands spielten tolle Debüts ein, bleibt nur zu hoffen, dass sie ihren Weg einfach konsequent weitergehen können, ohne von der Musikindustrie verheizt zu werden, bevor sie die Chance bekommen, sich auf natürliche Weise weiterzuentwickeln. Und neben der Musik: Man kann Regen riechen, Liebe anfassen und weiße Shirts auf Metalkonzerten sind der Hammer...

Deniz

Beste Alben 2006:

1. Fear Before The March Of Flames - The Always Open Mouth
2. Mastodon - Blood Mountain
3. Deftones - Saturday Night Wrist
4. Sikth - Death Of A Dead Day
5. Isis - The Absence Of Truth
6. Threat Signal - Under Reprisal
7. Blackmail - Aerial View
8. Heaven Shall Burn - Deaf To Our Prayers
9. MuteMath - MuteMath
10. Trivium - The Crusade

Enttäuschendste Alben 2006:
Iron Maiden - A Matter Of Life And Death (öde, unnötig lange Songs, verwaschene Produktion - der Vorgänger war dreimal so gut)
Killswitch Engage - As Daylight Dies (Stagnation auf hohem Niveau ist trotzdem Stagnation)
Sepultura - Dante XXI (das schlechteste, weil einfallsloseste Album ihrer Karierre, traurig, traurig...)
Bleeding Through - The Truth (die Wahrheit ist: Sänger Brandan kann nicht clean singen und Rob Caggiano nicht produzieren)

DVD des Jahres:
Metal - A Headbanger's Journey
Stromberg - Staffel 1 & 2

Song des Jahres 2006:
Sikth - Bland Street Bloom

Konzerte des Jahres:
Dredg, Bochum
Thrice, Köln
In Flames, Köln
Turbostaat, Kassel

Schlechtestes Konzert:
The Used, Köln (auf der Taste-Of-Chaos-Tour)

Festival des Jahres:
War nur auf dem Rock Hard Festival, und das fand ich bis auf das tolle Amphitheater sehr mittelmäßig.

Interview des Jahres:
Habe nur zwei dieses Jahr gemacht, aber das mit Paulo von Sepultura war schön ehrlich.

Newcomer des Jahres:
Threat Signal, Sikth (trotz drittem Album und großer Popularität in UK, in Deutschland kennt die talentierte Band keine Sau und im Rest der Welt haben die noch nicht einmal einen Plattendeal), Battle Of Mice, MuteMath (danke, Emrah)

Überraschung des Jahres:
Walls Of Jericho - With Devils Amongst Us - ins Gesicht von vorne bis hinten; hat es leider aus Platzgründen nicht in meine Top Ten geschafft ;-)

Persönliche Entdeckung des Jahres:
Fear Before The March Of Flames, Sikth, Blackmail (ja, ich weiß, die gibt's schon seit Ewigkeiten), Norma Jean, Scott Walker

Robert

Beste Alben 2006:

1. The Briggs - Back From Higher Ground
2. The Casualties - Under Attack
3. Born To Lose - Sweet Misery
4. Nervous Chillin - Bad Reputation
5. Sick Of It All - Death To Tyrants
6. Ignite - Our Darkest Days
7. Street Dogs - Fading American Dream
8. Red Union - Black Box Recorder
9. Deadline - Take A Good Look
10. Asta Kask - En För Alla Ingen För Nan

Enttäuschendste Alben 2006:
Shelter - Eternal
ZSK - Discontent Hearts and Gasoline

Songs des Jahres 2006:
Down And Away - Bombs Are Falling
The Briggs - Back From Higher Ground
Sick Of It All - To Die Alone

Konzerte des Jahres:
Persistence Tour 2006, Hamburg
The Briggs, Hannover

Interview des Jahres:
Lou Koller von Sick Of It All
Herve von Deadline

Newcomer des Jahres:
Red Union

Überraschung des Jahres:
Reunion von Asta Kask

Persönliche Entdeckung des Jahres:
Red Union aus Serbien, richtig guter Punkrock

Lars

Beste Alben 2006:
Fuoco - A Travelogue
T - Voices
Riverside - Voices In My Head (Re-Release)
Portugal. The Man - Waiter: "You Vultures!"
Red Hot Chili Peppers - Stadium Arcadium
Sigurd - Doppelgänger
Madrugada - Live At Tralfamadore
Gnarls Barkley - St. Elsewhere
Rx Bandits - ...And The Battle Begun
Devastations - Coal
Arctic Monkeys - Whatever People Say I Am, That's What I'm Not
außer Konkurrenz: Meat Loaf - Bat Out Of Hell III (der vielleicht letzte große Auftritt meines Lieblingsklopses)

Songs des Jahres 2006:
Clinic – Harvest
Portugal. The Man - (stellvertretend) Elephants, Chicago, Gold Fronts
Fuoco – You Can't Comfort The City
Gnarls Barkley – Crazy, Just A Thought und Storm Coming
Red Hot Chili Peppers – (stellvertretend) Torture Me
Devastations – Take You Home und Dance With Me
Ex-Vagus – Un Petit Empire
Rx Bandits – Only For The Night
Sigurd – Planète Noire
Arctic Monkeys - Red Light Indicates Doors Are Closed, When The Sun Goes Down, I Bet You Look Good On The Dancefloor (zugegeben: letzteres erschien bereits Ende 2005 als Single, aber das Album kam erst 2006 raus)

Ansonsten blieben viele tolle Songs des Jahres 2005 auch 2006 in meiner "Heavy Rocktation", z.B. diverse Songs von Riverside, Oceansize, Opeth, Pain Of Salvation, Against Me!

Konzerte des Jahres:
Portugal. The Man in Münster

Interview des Jahres:
mit John Gourley von Portugal. The Man

Newcomer des Jahres:
Portugal. The Man

Überraschung des Jahres:
1. dass T sich noch einmal steigern konnte
2. dass (noch) kein Schwein Fuoco zu kennen scheint

Persönliche Entdeckungen des Jahres:
Fuoco
The Beautiful Girls
The Tea Party
Clinic

ChristianR

Beste Alben 2006:
1. Sodom - Sodom
2. Legion Of The Damned - Malevolent Rapture
3. Beyond Fear - Beyond Fear
4. Tankard - The Beauty And The Beer
5. Motörhead - Kiss Of Death
6. Blind Guardian - A Twist In The Myth
7. Sadus - Out For Blood
8. Slayer - Christ Illusion
9. Iron Maiden - A Matter Of Life And Death
10. Sacred Steel - Hammer Of Destruction

Enttäuschendste Alben 2006:

Von den oben genannten die Maiden-Scheibe... Viel zu langatmig und zu wenig Klassikerpotenzial.. Und neben unzähligen Gurkenpromos auch die neue Platte von Celtic Frost, aber vielleicht wird das noch...

DVD des Jahres:
Sodom - Lords Of Depravity Pt. I

Songs des Jahres 2006:
Sodom - City Of God

Konzerte des Jahres:
Exodus am 14.11 und Anthrax am 17.04, beides in der Matrix in Bochum

Schlechtestes Konzert:
Das war im März, Manowar... Ah ne, im Dezember, ah, doch, im März (2007)... Die müssen Einiges gut machen, die Herren von Manowar... Abgesehen davon ist es die größte Schweinerei aller Zeiten gewesen, dass Maiden live auf die absoluten Überklassiker verzichtet haben, ganz grobes Foulspiel an den Fans.

Festival des Jahres:
Und in hundert Jahren noch: Das ROCK HARD FESTIVAL 2006!
Denn eine Wurst ist erst dann richtig gut, wenn sie nach drei Tagen ungekühlt von selbst auf den Grill springt...

Newcomer des Jahres:
Legion Of The Damned und Beyond Fear haben sich fest in meiner Playlist etabliert. Erstere bieten feinsten Thrash, letztere bieten dem Ripper endlich ein gutes zu Hause...

Überraschung des Jahres:
Dass ich das Rock Hard Festival überlebt habe...

Persönliche Entdeckung des Jahres:
Desaster... gibt's zwar schon länger, aber bin erst in diesem Frühjahr richtig auf die aufmerksam geworden, wenn ich mich recht entsinne...

Marcus

Beste Alben 2006:
1. Burning Skies - Desolation
2. Dead Man in Reno - Dead Man In Reno
3. Neaera - Let The Tempest Come
4. Parkway Drive - Killing With A Smile
5. Versus The Mirror - Home
6. Raunchy - Death Pop Romance
7. Raised Fist - Sound Of The Republic
8. Sinking Ships - Disconnecting
9. Shook Ones - Facetious Folly Feet
10. Teamkiller - Bad Signs

Enttäuschendste Alben 2006:
As We Fight - Midnight Tornado - Zwar keine echte Enttäuschung, da immernoch gut, aber ich hätte erwartet, dass sie sich nach ihrem ersten Album mehr weiterentwickeln würden.
In Flames - Come Clarity - Warum wird um diese Band noch so ein Wirbel gemacht? Meiner Meinung nach haben sie ihren Zenit schon vor Jahren erreicht.

DVD des Jahres:
Keine DVDs für mich dieses Jahr.

Songs des Jahres 2006:
Burning Skies - RKD
Dead Man In Reno - Cursed
Shook Ones - First Lunch, Then War
Neaera - God-Forsaken Soil
Purified In Blood - Gates Of Gehenna
Parkway Drive - Romance Is Dead
Bury Your Dead - Let Down Your Hair
Raunchy - The Curse Of Bravery

Konzerte des Jahres:
Boy Sets Fire & Tribute To Nothing - Hyde Park/Osnabrück - 18.03.2006
Sinking Ships, Shook Ones & Grace - Baracuda Bar/Kassel - Das genaue Datum weiß ich gar nicht mehr, irgendwann im Oktober oder so.

Schlechtestes Konzert:
Ich geh nicht mehr auf schlechte Konzerte. ;-)

Festival des Jahres:
War auf keinem Festival dieses Jahr.

Interview des Jahres:
Interview mit Tobi und Stefan von Neaera am 03.04.2006

Newcomer des Jahres:
Dead Man In Reno. Was die Jungs auf ihrem Debüt abgeliefert haben, schaffen manche Bands nach zwanzig Jahren nicht!

Überraschung des Jahres:
Überrascht hat mich eigentlich keine Band wirklich. Außer natürlich Dead Man In Reno.

Persönliche Entdeckung des Jahres:
Pendulum - Hold Your Colour - Eines der geilsten Drum N Bass Alben, das ich kenne. Ist zwar schon von 2005, aber ich habs erst dieses Jahr entdeckt.

Kai

Beste Alben 2006:
1. Protest The Hero - Kezia
2. I Am Ghost - Lover`s Requiem
3. As Blood Runs Black - Allegiance
4. Walls Of Jericho - With Devils Amongst Us All
5. Rise Against - The Sufferer And The Witness
6. Scapegoat - Let Our Violins Be Heard
7. The Aggrolites - s.t.
8. Set Your Goals - Mutiny
9. Waterdown - All Riot
10. Sondaschule - Rambazamba

Enttäuschendste Alben 2006:

Underoath - Define The Great White Line (das Album ist ja gar nicht schlecht, aber ich persönlich hätte mir wieder einige Hits gewünscht)
Senses Fail - Still Searching (coole Mucke, aber der Sänger fiept wie im Stimmbruch)
The Draft - In A Million Pieces (auch nicht wirklich schlecht, aber für die Besetzung einfach zu durchschnittlich)

DVD des Jahres:
Hatte nicht so viele, aber vielleicht die Boys Night Out - aber eigentlich müsste ich die Star Wars Box nennen, die ich mir zugelegt habe (die alten Filme, versteht sich)

Songs des Jahres 2006:
Snow Patrol - Chasing Cars
As Blood Runs Black - In Dying Days
Walls Of Jericho - A Trigger Full Of Promises
Vanna - A Dead Language For A Dying Lady
My Chemical Romance - Mama
Alexisonfire - You Burn First
Samiam - Do You Want To Be Loved
Zox - Anything But Fine
Scapegoat - After Class With Mrs. Brown

Konzerte des Jahres:
Taking Back Sunday auf der Taste Of Chaos Tour in Köln 08.11.06/ E-Werk
Underoath auf dem Groezrock in Belgien
Thrice in Köln 02.09.06 Live Music Hall

Schlechtestes Konzert:
Senses Fail auf der T.O.C. in Köln

Festival des Jahres:
Groezrock in Belgien

Interview des Jahres:
Inti mit Chris Dudley (Keyboarder) von Underoath (kommt noch)

Newcomer des Jahres:

Protest The Hero

Überraschung des Jahres:
Waterdown - Sie sind zurück!

Persönliche Entdeckung des Jahres:
Sondaschule (hat mich echt gewundert, dass mich eine deutsche SkaPunk-Platte mit witzigen Texten noch so begeistern kann)

Eva

Beste Alben 2006:
2006 entpuppte sich leider als eine ziemliche musikalische Enttäuschung, obwohl einige meiner favorisierten Bands Alben rausbrachten. Viele Platten waren ganz okay, weder besonders gut noch schlecht, eben so lálá. Da es aber in diesem Jahr eine Platte gab, die mich mit Abstand am meisten begeistert und beeindruckt hat, soll diese auch als einzige hier erwähnt sein:
Say Anything - …Is A Real Boy

Enttäuschendste Alben 2006:
Ganz aktuell: Incubus - Light Grenades
Eine Platte mit Textzeilen wie aus Glückskeksen: "Love hurts, but sometimes it's a good hurt and it feels like I'm alive". Danke für diese Weisheit!

Konzerte des Jahres:

Radio 4
The Gossip

Schlechtestes Konzert:
Absolut schlecht, wie bereits im Jahr zuvor: Sugarplum Fairy. Manchmal kann's eben schon sehr hilfreich sein, mit jemand Berühmten verwandt zu sein… Und, nicht zu vergessen, Menfolk. Nie wieder die "Manowar of Denmark" für mich!

Festival des Jahres:
Wenn ich nicht scherziger Weise drei Tage vor dem Festival eine schön eitrige Mandelentzündung bekommen hätte, mit Sicherheit das MELT!. Aber gut, nächstes Jahr dann…

Newcomer des Jahres:
Obwohl nicht so wirklich ein Newcomer: Boy Omega. Auch wenn er zu der Singer/Songwriter Fraktion gehört und ich eigentlich Bands mit mehr Schmackes mag, gehört seine EP "The Grey Rainbow" zu den wenigen Schönheiten des Jahres 2006.

Überraschung des Jahres:
Wenn bei einem Billy Talent Konzert ein 12jähriges Mädchen vor mir steht, frag ich mich: sind die Leute auf den Konzerten wirklich alle soviel jünger oder werde ich einfach nur alt?

Persönliche Entdeckung des Jahres:
Ich mag Musik, von der ich weiß, dass ich mich eigentlich dafür schämen sollte (u.a. Panic! At The Disco) … Und, egal wie betrunken man ist, man kann NICHT zu Sido "Mein Block" tanzen...

Chris

Beste Alben 2006:
1. Mastodon - Blood Mountain
2. Slayer - Christ Illusion
3. Suffocation - s/t
4. Mogwai - Mr. Beast
5. Dry Kill Logic - Of Vengeance And Violence
6. Mutemath - s/t
7. Hevein - Sound Over Matter
8. Death Before Disco - Barricades
9. Regurgitate - Sickening Bliss
10. Killswitch Engage - As Daylight Dies

Enttäuschendste Alben 2006:
Body Count - Murder 4 Hire (Demontage ihrer selbst)
Iron Maiden - A Matter Of Life And Death (Fängt stark an und kleckert am Ende lahm vor sich hin)
Tool - 10.000 Days (Die Götter steigen von ihrem Thron und kochen nur noch mit Wasser)

DVD des Jahres:
Dream Theater - Score
Mastodon - The Workhorse Chronicles

Songs des Jahres 2006:
Mastodon - Capillarian Crest
Mutemath - Typical
The Forecast - And we all return to our roots
Boys Night Out - Waking
Dog Eat Dog - ESB

Konzerte des Jahres:
Mastodon - Hamburg / Logo
Stone Sour & Flyleaf - Hamburg / Markthalle

Schlechtestes Konzert:
+44 - Hamburg / Markthalle

Festival des Jahres:
Wie immer habe ich sämtliche Festivals erfolgreich umschifft. Ich hatte allerdings kaum Zeit... aber auch definitiv keinen Bock.

Interview des Jahres:
Das Interview mit Brann Dailor (Mastodon) war für mich aus rein persönlichen Gründen der absolute Hammer. Und Sel Balamir von Amplifier gehört in die Top 10 der nettesten Gesprächspartner aller Zeiten.

Newcomer des Jahres:
Flyleaf gehören zu den für mich wichtigsten Newcomern, da sie modernem Rock ein neues Gesicht verleihen.

Überraschung des Jahres:
2006 war für mich musikalisch gesehen lange nicht so fett wie 2005. Um dennoch einige freudige Höhepunkte zu nennen: Schweisser sind nach Jahren der Funkstille wieder am Start, Pearl Jam können doch noch gute Songs schreiben, Gurd hauen nach quälender Durststrecke mal wieder eine richtig fette Scheibe raus, und Dog Eat Dog hatten nach Jahren der Abstinenz meine persönliche Gute-Laune-Sommerscheibe im Gepäck.

Persönliche Entdeckung des Jahres:

Flyleaf (so klingt intelligenter, tighter, moderner Rock), Hevein (das phantastische Debüt lässt für die Zukunft Einiges erwarten!), Mutemath (geniale, layd back Prog-Weirdos).

BYE Redaktion

Wenn Du Metal, Rock, Hardcore oder Alternative hörst und Szene-Polizisten für das Letzte hältst, was Musik braucht, dann bist Du hier zu Hause.
 
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