Hopelezz - Black Souls Arrive

Hopelezz Black Souls Arrive

Stil (Spielzeit): Melodeath (50:36)
Label / Vertrieb (VÖ): 7 Hard Records / New Music Distribution (07.04.2012)
Bewertung: 7/10

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Mit niederschmetternder Wucht hauen uns HOPELEZZ ihr Debüt „Black Souls Arrive“ um die Ohren. Das westfälische Quintett veröffentlichte vor zwei Jahren ihre EP, die drei Tracks finden sich auf dem aktuellen Album ebenfalls wieder und können dieses wohlklingend ergänzen.

HOPELEZZ lässt sich als der böse Bruder IN FLAMES‘ beschreiben, und ihr Debüt „Black Souls Arrive“ ist durchaus Meoldic Death Metal, wobei vor allem der Death Anteil nicht zu kurz kommt. Angereichert mit genretypischen Melodieläufen und präziser Härte, lassen HOPELEZZ kein Auge trocken und hämmern alles nieder. Die fetten Thrash Riffs, hasserfüllten Shouts und die erhöhte Dosis Death kommen der Platte zugute und verleihen dem Ganzen einen eigenen Stil.

Normalerweise gebe ich nicht viel auf Intros, aber dieses hier ist verflucht episch und etwas melancholisch. Es fesselt und macht Lust auf mehr. Mit einem Knall geht’s schließlich los: „Made Of Stainless Steel“ (bereits auf der EP zu finden) gibt einen guten Opener. Bekannte Riffs und donnernder Bass dominieren. Das anschließende „Devils Ride“ ist perfekt, um wach zu werden, die Bassdrums hämmern, als gäbe es kein morgen und werden als Kontrast von ruhigen Vocals und einem eingängigen Refrain abgelöst.

Der brachiale Sound trägt ohne Probleme über das gesamte Album. Fabios Vocals sind kräftig, kennen jedoch nur Shouts. Diese ergänzen den Sound ausgesprochen gut, jedoch könnten ein paar mehr Facetten die Titel besser voneinander abgrenzen, damit auch jeder Track für sich einzigartiger klingt.

Der Sound auf dem Debüt klingt bereits sehr ausgereift und spricht für HOPELEZZ, weshalb die Jungs mit ihrem eingeschlagenen Kurs auch nicht viel verkehrt machen können. Das gesamte Album macht von Anfang an Spaß, ein Song besser als der nächste, und die Scheibe knallt von Anfang bis Ende ordentlich. HOPELEZZ haben alles richtig gemacht.

Tracklist:
01. Tragedy (Intro)
02. Made Of Stainless Steel
03. Devils Ride
04. Black Souls Arrive
05. The New Delight
06. Atheist
07. Surrounded By Destruction
08. Milk The Goat
09. Monster Inside
10. Eternal Night
11. Contraspit
12. What You Think About