Blackrain - s/t




Stil (Spielzeit): US Metal (58:26)

Label/Vertrieb (VÖ): Thundering Records / Manitou Music (27.04.07)

Bewertung: 5/10

Link: http://www.blackrain.atspace.com/main_preload.html

Alles begann bei einer Show von KISS, auf der sich Sänger Swan und Gitarrist Max2 kennen lernten und beschlossen, zusammen Musik zu machen. 
Ihre Einflüsse waren gleich, denn beide standen auf Bands wie W.A.S.P., TWISTED SISTER, METALLICA und MEGADEATH, und so ist es nicht verwunderlich, dass sich BLACKRAIN auch genau so anhören. 
Wie bei so vielen Bands bestand die Setlist auch bei BLACKRAIN zuerst nur aus Coversongs ihrer Faves, aber nach und nach begannen sie auch, ihre eigenen Songs zu schreiben. Einziges Hindernis war das immer wieder rotierende Bandkarussell. Mal fehlte ein Drummer, ein anderes mal der Bassist. 
Meistens stiegen die Jungens kurz vor gebuchten Gigs aus, wodurch Swan und Max2 gezwungen waren, zu nehmen was sich anbot, um die Gigs nicht canceln zu müssen. 

Als BLACKRAIN im Jahr 2004 ihre erste 5-Track Demo mit dem Titel „Twilight, Rain And Darkness“ einspielten, war das Line Up aber endlich komplett, denn mit Heinrich (Bass) und Kenny Snake (Drums) hatten sich endlich zwei Gleichgesinnte gefunden, die ebenfalls der amerikanischen Metal Szene aus den späten Achtzigern verfallen waren. 
Für ihr selbstbetiteltes Debüt haben die vier Amis neun Tracks eingespielt, und sie damit halten konsequent ihren Kurs, dem Metal der Achtziger zu huldigen. 
Auch wenn die ganze Geschichte jetzt nicht wirklich aktuell klingt, wird sie den Fans dieser Szene hundertprozentig gefallen, den Tracks wie „Gods Of Metal“ oder „No Life Till Metal“ klingen ohne Ende nach W.A.S.P., und der Brecher „Kill’ Em All“ ist zum Glück kein Cover von METALLICA, würde aber auch gut auf ein Release von BLACKIE LAWLESS und Co. passen. 
Und mit „Winterwind“ und „Everthing Goes Up In Smoke“ haben BLACKRAIN auch zwei amtliche Balladen im Repertoire, die sich wirklich hören lassen können. 

Produktionstechnisch gibt es auch nichts zu meckern, denn der Sound knallt richtig wuchtig aus den Boxen, und auch der Mix ist gut gelungen. 
Um die Band am besten mit ihren eigenen Songs zu empfehlen, würde ich als Anspieltipps den Opener „Kill `Em All“ und das schnelle „Battleground“ empfehlen. 

Fazit: Vielleicht nicht Jedermanns Sache, da die Musik an sich ziemlich angestaubt klingt, denn man hat wirklich das Gefühl, eine Scheibe aus dieser Zeit zu hören. 
Wer aber mit der US Metal Szene der Achtziger etwas anfangen kann, wird auch an BLACKRAIN Spaß haben. 
BLACKRAIN klingen rau und ungeschliffen, und halten nicht nur die Fahnen ihrer Helden hoch, sie treten auch in ihre Fußstapfen.