Switchblade Romance - Old Gods' Return

Switchblade Romance - Old Gods' Return
    Hard Rock

    Label: Calygram
    VÖ: 24.04.2020
    Bewertung:4/10

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SWITCHBLADE ROMANCE mag vermutlich niemandem was sagen, doch dieses brandneue Projekt wurde von keinem anderen als dem langjährigen BONFIRE Bassisten Uwe Köhler ins Leben gerufen, der sich hier an Sechssaiter und Mikrofon versucht und auf diesem Debüt eine Rückrufaktion der „Alten Götter“ starten will – man kann gespannt sein.

Bevor ich mich an einem kläglichen Versuch abmühe, das Debüt von vorne bis hinten zu beschreiben, würde ich es wohl gleich an dieser Stelle mit einem in meinen Augen passenden Stichwort versehen: Langweilig.

Das mag zwar ein wenig hart klingen, doch ein wirklich interessantes und hörenswertes Album zu schreiben ist bei dieser Flut an Veröffentlichungen nicht leicht. SWITCHBLADE ROMANCE haben defintiv kein grauenhaft schlechtes Album geschrieben, doch so wie der Albumtitel eigentlich schon verrät, soll es vermutlich eine Ode an die Rock- und Metalgrößen der 80er/90er darstellen. Falls das die Intention gewesen sein soll, haben sie den Nagel auf den Kopf getroffen – das Problem ist nur, dass, wenn man Musik schreibt, die wie ein billiger Abklatsch von IRON MAIDEN, AC/DC, AEROSMITH und Co. klingt, nicht erwarten kann, dass der Hörer dann nicht doch lieber zum Original greift.

„Old Gods' Return“ klingt für mich ein wenig so, als ob jemand eine Checkliste erstellt hat mit Kriterien an einen Metalsong und dann alles in einen Metalmusik-Generator geschmissen hat, um einfach sowas ähnliches zu produzieren. Das Ergebnis ist entsprechend unglaublich durchschnittlich und ohne jegliche Abwechslung. Und wenn wir mal ganz ehrlich sind: Texte wie „We Are One“ oder „I Am What I Am“ tragen nicht sonderlich dazu bei, die Songs auf ein lyrisch hochwertiges Niveau zu heben.

Fazit

Wer guten Rock hören will, der wie alles klingt, was man schon vorher gekannt hat, kann gerne zum Debüt von SWITCHBLADE ROMANCE greifen, doch auf Innovationen kann man vergeblich hoffen. Vielleicht sollte man die alten Götter doch lieber einfach ruhen lassen.

Trackliste

  1. We Are One
  2. Sanity & Reason
  3. Leaves Counter
  4. From Down Under To The Top
  5. No More Limits
  6. The Best Next To You
  7. I Am What I Am
  8. Fall In - Fall Out
  9. Way Down Inside
  10. Hole In My Soul
  11. Send Me An Angel

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