The Order - Son Of Armageddon




Stil (Spielzeit): Hard Rock meets Heavy Metal (42:09)

Label/Vertrieb (VÖ): Dockyard1/Soulfood (23.06.06)

Bewertung: 8/10

Link: http://www.theorder.ch
http://www.dockyard1.com

Nach seinem fünfjährigen Gastspiel bei GURD hat Gitarrist Bruno Spring sich Ende 2004 zu dem Schritt entschieden, seine eigene Band ins Leben zu rufen. 
Zusammen mit Andrej Abplanalp am Bass und Mauro Casciero an den Drums, mit denen er nicht nur in Bands wie JERK, SWAMP TERRORISTS und GURD zusammen spielte, sondern zu denen er auch ein mehr als freundschaftliches Verhältnis über all die Jahre hatte, starteten sie das Unternehmen THE ORDER. 

Anfang 2005 stieß dann noch Gianni Pontillo zu der Band und vervollständigte damit das Line Up. Pontillo hatte zuvor bei PURE INC. seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt und sich einen Ruf als hoch talentierter Shouter erworben. 
Im Oktober 2005 spielten sie die neun Tracks für „Son Of Armageddon“ unter der Leitung von V.O. Pulver ein. Und die Songs knallen richtig. Mit einer gesunden Mischung aus klassischen Hard Rock- und modernen Metal-Elementen liegen sie voll im Trend. Eingängige Melodien, kraftvolle Gitarren, begeisternde Riffs, stampfende Rhythmen und eine tolle Stimme sind die Markenzeichen der Songs von THE ORDER, mit denen sie nach der Veröffentlichung hoffentlich bald auf Tour gehen.

 „Son Of Armageddon“ bietet eine vielfältige Palette von Sonstrukturen: Der Track „Madmen With Loaded Guns“ ist ein typischer Opener, bei dem schon mal richtig Gas gegeben wird. Mit dem Titeltrack geht es weiter, auch hier wird das Tempo hochgehalten und Pontillo zeigt hier die ganze Breite seines Stimmvermögens. „On The Radio“ rast nicht mehr so sehr aus den Boxen, sondern stampft richtig gut mit geilem Groove. Das nachfolgende „Sweet Stranger“ ist nicht nur vom Aufbau her ein Metal-Klassiker. Geniale Riffs zu Beginn des Songs, toller Rhythmus und ein Refrain, der einem sofort ins Ohr jagt und einfach nicht mehr verschwinden will. Das gefühlvolle „Loved Died“ geht  dann richtig unter die Haut. Aber bevor man wirklich zur Ruhe kommt, knallt „Not Satisfied“ aus den Boxen und rockt einen wieder nach oben. „As One Tonight“ ist dann wieder so ein typischer Stampfer, bei dem man unmöglich still sitzen oder stehen kann und unwillkürlich mindestens mitwippt. Mit „Looser“ geht es im selben Stil weiter. Abgeschlossen wird dieses starke Album mit dem tollen midtempo Song „One Man“.

Auf „Son Of Armageddon“ ist definitiv kein Ausfall zu verzeichnen und dieses geile Debüt von THE ORDER hat mich voll und ganz überzeugt. Die tolle Mischung von Hard Rock und Heavy Metal kommt richtig gut rüber, ohne in irgendeiner Form ins Extreme zu verfallen. Die Band versucht hier nicht, das Rad neu zu erfinden, sondern vermischt traditionelle Hard Rock-Komponenten mit modernen Metal-Elementen, was ihnen richtig gut gelingt. Anhänger des Hard Rock sowie des Metals sollten sich diese Scheibe auf keinen Fall entgehen lassen. 

Anspieltipps von mir: Das komplette Album.

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