Pursuit - Quest




Stil (Spielzeit): Prog (1:06:25)   

Label/Vertrieb (VÖ): Import über JustForKicks    

Bewertung: Solides Prog-Album mit Anfänger Fehlern (6/10)
Link: http://www.justforkicks.de
Quest, der Name des ersten Albums der amerikanischen Band PURSUIT ist durchaus berechtigt. Sich in diesem Album zurechtzufinden, einen Einstieg in die Musik zu finden, ist wirklich eine Aufgabe, eine Herausforderung.
Fangen wir bei der großen Schublade an. PURESUIT sind recht eindeutig dem progressiven Sektor zuzurechnen, doch dann wird es auch schon schwierig. Sänger Andrew Zuehlke klingt das eine oder andere Mal sehr nach Ronny James Dio und auch im Sound lassen sich bei dem einen oder anderen Stück Ähnlichkeiten zu RAINBOW feststellen (oder zumindest herbeifantasieren). Aber schon einige Takte später bringt das Trio Stakkato-Riffs, die genau so gut von SYSTEM Of A DONW kommen könnten, während einen Song später VAN HALEN zitiert wird. Und so bleibt kaum mehr als zu sagen, dass sich die Band irgendwo zwischen diesen Bands bewegt. Über die Qualität sagt das noch nicht viel aus und die ist ähnlich schwankend, wie die stilistische Ausrichtung. Dabei gibt es am technischen können der Drei nichts zu bemäkeln, doch scheint mehr als ein Mal der Song beim Komponieren aus dem Blickfeld geraten zu sein. Zu viele technische Spielereien scheinen keinen Zweck zu erfüllen, außer da zu sein.
Ein Bisschen sind PURSUIT in die gleiche Falle getappt, die schon vielen jungen progressiven Bands zum Verhängnis geworden ist. Sie wollten um jeden Preis progressiv sein. Gute Ansätze sind trotzdem nicht zu übersehen und wenn sie sich vielleicht noch etwas in die traditionelle Richtung bewegen, könnte das Trio einer neuer Stern am Prog-Himmel werden.