Geschrieben von Freitag, 29 August 2008 00:48

Summer Breeze 2008 - Der Festivalbericht


Review
Stundenlanger Stau zierte dieses Jahr das Stadtbild von Dinkelsbühl und Umgebung am Mittwoch, dem Hauptanreisetag für das diesjährige Summer Breeze Festival, denn ab der Autobahnausfahrt ging gar nichts mehr. Viele Besucher standen vier bis acht Stunden (Einzelne sogar länger) in einem nicht enden wollenden Stau auf der Landstraße. Eigentlich war versprochen, dass der Anreisestau dieses Jahr verkürzt wird, leider wurde es aber schlimmer. Eine einzige Zufahrt ist für ein Festival in der Größenordnung einfach zu wenig. Auch wenn viele Besucher nach der anstrengenden Anreise erst einmal ziemlich genervt ihre Zelte aufschlugen, so blieb einem doch nichts anderes übrig, als nach vorne zu blicken und zu hoffen, dass wenigstens das restliche Festival reibungslos abläuft, und um eines vorweg zu nehmen: Das tat es zum Glück größtenteils auch.


Mittwoch


LAY DOWN ROTTEN hatten zwar mit einem grottigen Sound zu kämpfen, überzeugten aber mit einer souveränen Show und einem großen Maß an Spielfreude, und so konnten sie spätestens mit ihrem gelungenen „Heartwork“-Cover auch den letzten Zuschauer zum Mittun bewegen.

Zu HAIL OF BULLETS war das Partyzelt dann brechend voll, und auch wenn die Interaktion des Herren van Drunen mit dem Publikum diesmal nicht ganz so herzlich war wie noch eine Woche zuvor beim Party.San, machte es einmal mehr großen Spaß, den sympathischen Holländern bei der Arbeit zuzusehen. Das Publikum sah das genauso, und so wurde zu den treibenden Brechern der Oldschool-Deather von Beginn an ordentlich gefeiert.

Wer nach BORN FROM PAIN immer noch einen Rest an Puste zum Weitermoschen hatte, dem dürfte sie wohl beim Gig der Death-Metaller von FLESHCRAWL letztendlich doch ausgegangen sein. Mit obligatorischen Krachern wie „As Blood Rains From They Sky“ oder „Damned In Fire“ im Gepäck hatte die Band ein leichtes Spiel, das Publikum erneut anzustacheln und ließ den ersten Festivalabend mehr als angemessen ausklingen.


Donnerstag

Mittelalterrock liegt voll im Trend. Das bewiesen SALTATIO MORTIS auf ein Neues, denn bereits zu dieser verhältnismäßig frühen Spielzeit versammelten sich tausende Fans vor der Mainstage. Die Stimmung vor der Bühne war riesig, und den Jungs war deutlich anzumerken, dass auch sie von so viel Fanliebe nicht unberührt blieben. So wurden geschlossen Songs wie z.B. „Prometheus“ lautstark angestimmt. Meiner Meinung nach wieder eine klare Steigerung zum Auftritt von 2006. Ein netter Zusatz zur Show war der Auftritt des Fronters Hannes von KISSIN' DYNAMITE, der zum Song „Wirf den ersten Stein“ seine Vocals beisteuerte.
Nun wurde es wieder düster, denn GRAVEWORM enterten die Painstage. Gleich ab dem Opener „I, The Machine“ hatten die Tiroler das Publikum im Griff. Präsentiert wurde ein Mix aus hauptsächlich den letzten drei Alben „Collateral Defect“, „(N)utopia“ und „Engraved In Black“. Der starke, vom Keyboard unterstützte Sound kam bei den Fans sehr gut an. Selbst eine „Wall of Death“ kam zu Stande, ein Ritual, welches mittlerweile bei nahezu jeder Band zelebriert wird, egal welche Musik gespielt wird. Nach einem gelungenen Set verabschiedeten sich die Dame und die Herren schließlich mit „Beauty Of Malice“.  

Obwohl mit SOILWORK zur selben Zeit eine beachtliche Konkurrenz zu Gange war, schafften es die Celler Jungs von DRONE eine große Zahl an Zuschauern ins Partyzelt zu ziehen, die zu dem erfrischenden Metal im Stile von MACHINE HEAD und Co. ordentlich zu feiern verstanden.

Ich hätte es eigentlich nicht für möglich gehalten, aber die Ambient-Black-Metaller von NEGUR? BUNGET hatten einen noch schlechteren Sound erwischt als all die Bands im Partyzelt zuvor. Basedrum-Mikro und Gesang fielen kontinuierlich aus, und insgesamt war von der kunstvollen Musik der Band nicht viel mehr zu hören als ein kreischender Gitarrenmatsch. Sehr schade um die tolle Musik!
Sehnsüchtig wurden ARCH ENEMY auf der Mainstage von der Masse erwartet. Es folgte ein Best of der letzten Alben einer von vorne bis hinten gut aufgelegten Formation. Frau Gossow sprang kreuz und quer über die Bretter und feierte mit dem Publikum, aber auch der Rest der Band war in absoluter Spiellaune. Songs wie z.B. „We Will Rise“ wurden von den Fans lautstark mitgegröhlt. Ein sehr starker Auftritt, welcher mit vielen Zugabe-Rufen belohnt wurde.
Da die Grillkohle nicht ganz so wollte, wie ich es gern gehabt hätte, konnte ich mir leider nur noch das Ende des Gigs von BEHEMOTH ansehen. Was ich jedoch noch mitbekam war, dass die Black-/Death-Metaller eine sehr solide Show boten, die auch vom Publikum wohlwollend aufgenommen wurde.

Auf den Auftritt vom DIABLO SWING ORCHESTRA freute ich mich bereits seit ich ihr Debütalbum „The Butcher’s Ballroom“ gehört habe. Die Schweden präsentierten einen musikalischen Mix aus Rock, Jazz, Klassik, Latin Rock und Blues, welcher bei den Zuschauern für eine ausgelassene Stimmung sorgte. Die Band rackerte sich ab, bis auch wirklich jeder den „Balrog Boogie“ tanzte. Für mich eine der Neuentdeckungen des Jahres 2008.
Aufgrund ihrer ausgedehnten Festival-Tour hatte ich in diesem Jahr bereits drei Mal das Vergnügen gehabt, die Färinger von TÝR live in Aktion zu erleben – und auch beim vierten Mal schafften sie es leider nicht, mich vollends von sich zu überzeugen. Der Großteil des Publikums hatte mit dem folkloristischen Midtempo-Metal jedoch keine Probleme, und dementsprechend wurde die Band auch trotz der späten Stunde noch gehörig bejubelt.


Freitag


SCHELMISH waren auf dem Summer Breeze (leider) nicht mit ihrem reinen Mittelalter-Programm unterwegs, doch auch ihre Mittelalter-Rock-Schiene wurde von den Zuschauern von Beginn an sehr beifällig aufgenommen. Bei der obligatorischen Stripeinlage von Luzi das L. gab es kaum noch ein Halten, und auch dem sympathischen Aufruf des Fronters Dextro zum Headbangen – „Hier sind doch viele Leute mit langen Haaren, oder? Benutzen!“ - wurde widerstandslos Folge geleistet.

Unerwartet war bei KORPIKLAANI nicht ganz so viel vor der Mainstage los wie bei einigen anderen Bands zu dieser Uhrzeit. Die Leute, die trotzdem da waren, störte das allerdings wenig, und so wurde zu Hits wie „Hunting Song“, „Spirit Of The Forest“ oder dem obligatorischem „Beer, Beer“ getanzt, gefeiert und gesungen. Nicht nur bei KORPIKLAANI konnte man übrigens beobachten, wie man versuchte, den diversen Crowdsurfern die Schuhe auszuziehen. Was den Leuten nicht alles einfällt…

ENEMY OF THE SUN benötigten eine kleine Aufwärmphase, bis ihr moderner Metal beim Publikum so richtig zündete, im Laufe des Gigs machte es aber immer mehr Spaß, der Band um Gitarrero Waldemar Sorychta zuzusehen. Kurz vor Schluss enterte noch überraschend Gus Chambers die Bühne, und da nun schon einmal die Hälfte der momentan auf Eis liegenden GRIP INC. vor Ort waren, ließen sie es sich natürlich auch nicht nehmen, zwei Songs der Band zu zocken.

Die Musik der Gothic-Rocker BELOVED ENEMY entsprach leider gar nicht meinem Geschmack, und damit stand ich wohl auch nicht alleine da, denn obwohl die Band erst auf den frühen Abend spielte, waren nicht sonderlich viele Zuschauer vor der Bühne erschienen. Man muss den Jungs aber zu Gute halten, dass sie sich den Spaß trotzdem nicht verderben ließen und einen überraschend heiteren und erfrischenden Auftritt zeigten.

Die Schweden von MÅNEGARM brachten das Wunder fertig, das Partyzelt bis zum Bersten zu füllen, obwohl auf der Main Stage zeitgleich SIX FEET UNDER zu Gange waren. Dies schafften sie aber auch völlig zu Recht, denn nicht nur ihre Bühnenshow war mehr als sympathisch anzusehen (der Geiger hatte anscheinend Hummeln im Hintern), auch musikalisch konnten sie mit ihrem blackig angehauchten Viking-Metal vollends überzeugen.

Den Kanadiern von KATAKLYSM war auf dem Hinflug das komplette Equipment verloren gegangen, dank der schnellen Hilfe der Kollegen von ELUVEITIE und ABORTED konnte der Gig der Deather aber zum Glück trotzdem stattfinden. Von 'As I Slither' über den 'Manipulator Of Souls' bis hin zu 'Crippled and Broken' (welches übrigens dem Turbanmann Singh gewidmet wurde) bekamen die Fans einen Nackenbrecher nach dem anderen um die Ohren gehauen, und als das obligatorische 'In Shadows And Dust' nach einer knappen Stunde schließlich den Abschluss einläutete, schaute ich in fast ausschließlich glückselige Gesichter.
Kurzer Nachtrag: Direkt vor dem Auftritt von KATAKLYSM hatte übrigens erneut ein Mitmensch das Bedürfnis, sich mitten ins Publikum zu entleeren - ich frage mich, warum gerade ich so etwas auch immer noch mitbekommen muss...

Bereits vor Beginn ihres Auftrittes wurden SUBWAY TO SALLY frenetisch bejubelt und mit Sprechchören gefeiert, und als die Potsdamer dann schließlich die Bühne enterten, gab es kaum noch ein Halten. Von Anfang an wurden Stücke wie 'Sieben', 'Henkersbaut', 'Erdbeermund', 'Kleid aus Rosen' oder der Bundesvision Song Contest-Siegersong 'Auf Kiel' inbrünstig mitgesungen und selbst, als sich die Band nach ihrem eineinhalbstündigen Gig dann schließlich verabschiedet hatte, tönten die Fangesänge noch über das Gelände.
Auch wenn im Vorfeld wieder viel über die Bestätigung von ASP gemeckert wurde, so warteten doch viele Fans vor der Painstage auf den Gig des schwarzen Schmetterlings. Man kann über den Mann denken was man will, meiner Meinung nach ist ASP einfach ein genialer Entertainer, der über die Bühne rennend, wild gestikulierend und Fahne schwingend die Besucher in seinen Bann zieht. Zu Songs wie „Sing Child“, „Ich Bin Ein Wahrer Satan“ oder „Ich Will Brennen“ wurde gefeiert und gesungen. Ein sehr gelungener Abschluss am Freitag auf der Painstage.

Die Horror-Metaller von THE VISION BLEAK wurden trotz der späten Stunde bereits sehnsüchtig erwartet, und obwohl auch sie mit argen Soundproblemen zu kämpfen hatten (diesmal war der Gesang kaum zu verstehen), mobilisierte das Publikum noch einmal alle Kraftreserven, um die Songs inbrünstig mitzusingen und zu ihnen zu bangen, was das Zeug hielt. Stücke wie 'Kutulu!', 'Amala & Kamala' oder die 'Black Pharaoh Trilogy' wurden begeistert aufgenommen, und somit dürfte sich auch für die Band die späte Spielzeit am Ende doch noch gelohnt haben.


Samstag


Bereits früh am Morgen wurden die Metzgermeister von DEBAUCHERY mit frenetischen „Ausziehen“- Rufen auf der Painstage von den doch recht zahlreich erschienenen Dinkelsbühler Frühaufstehern begrüßt. Blutverschmiert stimmten die Schwaben gemeinsam mit dem Publikum die Götter des Blutes mit Schlagern wie z.B. „Back In Blood“ oder „Blood For The Blood God“ gutmütig. Wenn man die Uhrzeit bedenkt, kann man diesen Versuch auch wirklich als gelungen anerkennen.
Direkt im Anschluss eröffneten JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE auf der Mainstage mit Gebrüll im Doppelpack. Erst entschuldigten sie sich noch für die frühe Störung, dann wurde losgeknüppelt. Stücke wie „Verpackt In Plastik“ oder „Verrat Am Metal“ wurden von der doch recht überschaubaren Menge gut angenommen.
Für die richtige Portion Black Metal am Samstag sorgten die Mannen von ENDSTILLE. Eine große Menge von Fans des schwarzen Stahls versammelte sich hierfür vor der Mainstage, um die Band lautstark zu begrüßen. Ihrem Ruf als heißester Black Metal Export Deutschlands machten die Jungs um Sänger Iblis, welcher unentwegt über die Bühne rannte, finstere Grimassen schnitt und poste was das Zeug hält, alle Ehre. Songs wie „Frühlingserwachen“ oder „Endstilles Reich“ wurden frenetisch bejubelt. Den Schlusspunkt eines äußerst erfolgreichen Siegesmarsches setzte schließlich noch „Navigator“.

War das Publikum zu NEAERA noch sinnlos ums Mischpult gerannt, ging es bei ENSIFERUM dann glücklicherweise ein wenig ruhiger zu. Sänger Petri Lindroos war von den zuvor spielenden Metalcorern aber anscheinend so beeindruckt, dass er nicht nur einmal zu einer „Wall of Death“ aufrief. Diese wollte zu dem getragenen Folk-Metal der Finnen aber irgendwie nicht so richtig passen, und ich kann nur hoffen, dass Lindroos sich diese Unarten auch ganz schnell wieder abgewöhnt. Auch wenn der Sound vor der Bühne wie bei vielen anderen Bands alles andere als gelungen war, schien es den sehr zahlreich erschienenen Fans sehr zu gefallen, und so wurden Stücke wie „Token Of Time“, „Iron“ oder „One More Magic Portion“ lauthals mitgesungen.

Wer DESTRUCTION sind, muss an dieser Stelle wohl nicht erklärt werden, und selbst den Besuchern des Summer Breeze waren sie natürlich keine Unbekannten - nur einige kleine Mädchen, die mit erschrockenen Gesichtern eingekeilt in der ersten Reihe standen, wussten wohl nicht so ganz, wie ihnen gerade geschah. Die Schwaben zogen aber auch alle Register der Thrash Metal-Kunst, und so gab's neben einer Feuershow und hübsch lauten Knalleffekten auch den ein oder anderen Fleischbrocken, der seinen Weg in die Menge fand. Insgesamt gesehen wirkten DESTRUCTION jedoch nicht ganz so frisch, und so wurden Songs wie 'Mad Butcher' (natürlich mit dem "echten" Butcher auf der Bühne), 'Thrash 'Til Death' oder 'Bestial Invasion' gar schon ein wenig desinteressiert heruntergezockt. Alles in allem war's aber ein ordentlicher Gig, der besonders den Mädels in der ersten Reihe eine Weile in Erinnerung bleiben dürfte.
Am Samstagabend gab es über dem Summer Breeze Gelände noch eine Mondfinsternis zu bestaunen, und welche Band sollte zu diesem Ereignis besser passen als CRADLE OF FILTH? Allerdings sahen das nicht alle Besucher so, denn vor der Bühne waren doch etwas weniger Zuschauer als bei so manch anderem Headliner. Wenn man mal von den ersten ca. 30 Sekunden absieht, in denen Dani Filth wie ein bekloppter in das Mikrofon kreischte, ohne dass auch nur ein Ton zu hören war, war der Sound ausnahmsweise wirklich einwandfrei und der mit Keyboard orchestral untermalte Düster-Metal kam sehr gut zur Geltung. Die Engländer präsentierten einen Querschnitt durch ihre komplette Bandgeschichte – alles war dabei. Angefangen bei „From The Cradle To Enslave“ über „Dusk And Her Embrace“ bis hin zu „Guilded Cunt“. Für das ruhigere „Nymphetamine“ übernahm, wie live üblich, Backgroundsängerin Sarah Jezebel Deva die Gesangparts von Liv Kristine. Zehn Minuten vor dem offiziellen Ende ging Cradle dann vorzeitig von der Bühne. Entweder sie hofften, lautstark noch mal von den Fans auf die Bühne zitiert zu werden, oder sie hatten bemerkt, dass die Reihen vor der Mainstage sich zum Schluss hin langsam lichteten. Bis dahin war es auf jeden Fall ein toller Schlusspunkt eines über große Strecken tollen Festivals.


Fazit Andi:
Das Summer Breeze Festival wird mir persönlich langsam etwas zu groß. Mit 25000 Besuchern war es auch sehr voll auf dem Campingplatz. Was sich auf jeden Fall verbessert hat, war der Einlass zum Festivalgelände. Hier hat man dieses Jahr eigentlich nie länger als eine Minute warten müssen. Außerdem wurde die Händlermeile umgestaltet, was viel mehr Platz geschaffen hat. So konnte man in Ruhe durch die Stände bummeln. Hierfür muss ich auch mal ein Lob aussprechen. Das Festival an sich verlief relativ reibungslos. Dafür gibt es aber zwei ganz große Kritikpunkte: Ein Minus ist der allgemein schlechte Sound an allen Bühnen. Entweder haben die Techniker ihr Handwerk nicht verstanden, oder die Anlage war Mist! Und nun zum dicksten Patzer: der berühmte Anfahrtsstau! Vier bis acht Stunden Stau sind einfach nicht akzeptabel. Der massive Regen am Dienstag erschwerte den Einlass natürlich ein wenig, aber das ist und darf nicht der Hauptgrund sein. Ich denke, mehr Zufahrten zum Campinggelände könnten Abhilfe schaffen. Die Veranstalter werden sich bis zum nächsten Mal sicher etwas einfallen lassen (müssen).
Fazit Josi: Zum Glück hatten wir uns bei der Anreise verfahren und waren somit nicht über den eigentlich geplanten Weg nach Dinkelsbühl hineingekommen, sondern fanden über tausend Dörfchen zu unserem Ziel. Zum Glück deshalb, weil, wie Kollege Andi schon beschrieben hatte, der Anfahrsstau wirklich immens war. Wir mussten durch unser Verfransen somit „nur“ eine Stunde stehen, um endlich auf das Gelände zu kommen...
Insgesamt gesehen war für mich das Summer Breeze erschreckend voll. Da fahr ich extra nicht mehr zum Wacken Open Air, um den Ansturm der riesigen Massen an 15-jährigen Teenies zu entgehen, und hier erwartet mich genau das gleiche. Selbst Schuld, muss ich an dieser Stelle aber auch gestehen, denn wer sich vorher nicht informiert, sondern nur auf die Bands achtet... Nun sei’s drum, ein bisschen Spaß gemacht hat’s am Ende nämlich trotzdem, und wenn man von dem täglichen Aufreger des wirklich grottigen Sounds auf egal welcher Bühne einmal absieht, ist den Veranstaltern gerade auch der ausgewogenen Bandauswahl wegen ein stimmiges Festival gelungen.


http://www.summer-breeze.de

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