Architects - Ruin



Stil (Spielzeit): progressive Mischung aus Hardcore und Metal (39:21)
Label/Vertrieb (VÖ): Century Media (18.07.08)
Bewertung: 7/10

Link: http://www.myspace.com/architectsuk

Die in Brighton, England ansässige Band ARCHITECTS spielte bereits im Alter von 17 Jahren ihr Debüt „Nightmares“ ein und stieß nicht nur in Großbritannien auf viel Gegenliebe. Das zweite Album „Ruins“ wurde bereits vor einem Jahr auf der Insel veröffentlicht und findet nun mit Bonusmaterial auch seinen Weg nach Deutschland, und dafür können Fans der Musikrichtung dankbar sein.

ARCHITECTS spielen einen progressiven Cocktail aus Metal und Hardcore, der erst einmal eine gewisse Zeit benötigt, um verarbeitet werden zu können, aber einige wirklich feine Songs offenbart. Am stärksten klingt die verspielte Mischung dann, wenn Sänger Sam Carter nicht nur brüllt und schreit, sondern seine Stimmbänder wie in „You’ll Find Safety“ um melodischen Gesang bemüht. Dann kann man auch schöne Melodien entdecken, von denen es ruhig noch mehr geben könnte. Teilweise klingen die Tracks nämlich ein wenig zu verkopft und kompliziert und brauchen eine ganze Weile, um sich im Ohr festsetzen zu können. Technisch anspruchsvoll ist „Ruin“ allemal, die Musiker haben es allerdings auch wirklich drauf.

Ob der Hype, den die britische Presse um „ihre“ Band macht, wirklich gerechtfertigt ist, müsst ihr selbst entscheiden. Mir persönlich gefällt „Ruin“ ziemlich gut, auch wenn es ein wenig dauert, sich in das Album reinzufuchsen und man stellenweise kurz davor ist, einfach einen Track nach vorne zu skippen.

Chrischi

Musik ist immer da. Sie ist ein Geschenk und wird nie vergehen. Sie ist Seelentröster, Stimmungsmacher, Runterbringer, Frustbewältigung, Freiheit und Gefühl. Und weil sie oft genug so unfassbar geil ist, sollten wir drüber reden. 

Stile: Metal und (Hard) Rock in allen möglichen Facetten – von knüppelhart über symphonisch bis vertrackt und balladesk.

Bands: Metallica, Iron Maiden, Bruce Dickinson, Blind Guardian, Avantasia, Helloween, Nightwish, Ayreon, Dream Theater, Lorna Shore, Wintersun, Opeth, Foo Fighters, Pearl Jam, Linkin Park, Motörhead, AC/DC, Rammstein, Armored Saint, Night Demon, Hans Zimmer und so verflucht viele mehr ...

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