Geschrieben von Freitag, 21 Dezember 2007 18:46

Glyder - Interview mit Gitarrist Bat Kinane zum Release von "Playground For Life"

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Mit ihrem zweiten Longplayer „Playground For Life“ haben die irischen Hard Rocker von GLYDER erneut einen riesen Schritt nach vorne gemacht, und zwar in allen Punkten. 
Das Songwriting der Band klingt, im Vergleich zum ebenfalls starken Debüt, wesentlich reifer, ohne dabei an Frische und Spontanität zu verlieren. Auch der Sound, für den sich Produzenten-Legende Chris Tsangarides ins Zeug legte, unterstreicht die positive Entwicklung der Band. 
Sehr zufrieden und gut gelaunt klang auch Gitarrist Bat Kinane (Foto: ganz rechts), der mal wieder für ein paar Fragen herhalten musste. 

Hallo Bat. Zuerst einmal möchte ich euch ganz herzlich zu eurer neuen Scheibe „Playground For Life“ gratulieren, die mich wirklich überrascht hat, denn im Vergleich zu dem wirklich schon sehr starken selbstbetitelten Debüt Album macht ihr erneut einen gewaltigen Sprung nach vorne.
 

Hi Dirk. Vielen Dank für das Kompliment und dass du dir die Zeit für das Interview nimmst.

Immer wieder gerne. Was ist denn deiner Meinung nach der größte Unterschied zwischen dem Debüt und „Playground For Life“? 

Der größte Unterschied liegt meiner Meinung nach im Abwechslungsreichtum des Albums. War das Debüt noch ein reinrassiges „Mitten ins Gesicht“-Hard Rock-Album, verarbeiten wir auf „Playground“ wesentlich mehr Stilrichtungen und erzeugen mehr unterschiedliche Stimmungen.

Als wir uns das letzte mal unterhalten haben, hast du mir von den Problemen und Schwierigkeiten der Irischen Musikszene berichtet, und dass ihr im Ausland wesentlich erfolgreicher seid als in eurem Heimatland; die Geschichte von dem bekannten Propheten, der im eigenen Land nicht gilt. 
Zeichnet sich denn einen Monat nach dem Release eine Änderung dieser Verhältnisse ab?

Das ist sehr schwer einzuschätzen. Wir haben auf unsere Website ein Gewinnspiel laufen, und tatsächlich kamen die meisten Antworten aus dem Ausland, was mir persönlich dadurch aufgefallen ist, da ich die ganzen Einsendungen gerade bearbeite. Es gibt offensichtlich mehr Fans von überall auf der Welt, die unseren Werdegang ziemlich genau beobachten, als dies die Menschen in Irland tun. 
In Bezug auf eine Tour durch Irland halten wir uns deshalb auch noch sehr zurück, weil wir das erst in Angriff nehmen, wenn wir 100%ig sicher sind, dass wir dabei nicht draufzahlen. 
Irland ist ein schwieriger Markt, und es ist schwer, die Leute für Gigs zu begeistern, da es einfach zu viele gute Musiker hierzulande gibt. Anders verhält es sich natürlich, wenn du absoluter Mainstream bist, dann machen selbst Konzerte in Irland Sinn. Meine Idee ist es daher, zuerst im Ausland den Erfolg zu suchen, und erst dann in Irland aufzutreten. 
Ein weiteres Problem ist, dass die Irische Presse Bands wie GLYDER mehr oder weniger tot schweigt. Wir erhalten null Unterstützung durch die einheimischen Medien. 
Im Oktober haben wir einen PR-Agenten engagiert, der eine Kampagne starten sollte. Der ist dann allerdings mit 400 Euro und 220 CDs über alle Berge verschwunden. So etwas ist natürlich sehr entmutigend, worauf wir beschlossen haben, keine weitere Zeit und Mühen auf dem irischen Markt zu verschwenden. Zumal wir aus Deutschland, Frankreich, Schweden, Griechenland, dem U.K und Japan ganz tolle Reaktionen auf das neue Album bekommen haben.

Aufgrund dieser Geschichten kann ich eure Reaktion auch absolut nachvollziehen, obwohl es ja immer etwas ganz Besonderes ist, vor den eigenen Landsleuten aufzutreten.
Wann habt ihr denn mit dem Songwriting für „Playground“ begonnen?
 

Wir haben bereits im September 2006 mit dem Songwriting begonnen. „Sweets“ war als erster Song fertig, danach kam „Over And Over“, gefolgt von „Puppet Queen“ und der Ballade „For Your Skin“. Im Jahr 2007 ging es weiter mit dem Titelsong „Playground For Life“, dann kam „Dark Meets Light“, welches eigentlich zuerst „Satellite“ hieß. 
Wenn du die Demos zu diesem Song hörst, würdest du nie vermuten, dass da einmal „Dark Meets Light“ draus werden würde. Dann haben wir das Songwriting erst einmal unterbrochen, weil wir mit THUNDER auf Tour gegangen sind. 
In einer einwöchigen Tourpause, die wir in Frankreich verbrachten, haben wir dann „Gamblers Blues“ geschrieben. „The Merrygoround“ ist ein alter Track, der es fast auf unsere erste EP geschafft hätte, im Nachhinein gesehen aber wesentlich besser auf „Playground“ passt. „Sleeping Gun“ ist ein Song, der auf besagter EP „Black Tight Silver Path“ vertreten ist. 
Allerdings haben wir Musik und auch die Lyrics komplett umgeschrieben. Der letzte Song war dann „Walking My Own Ground“, hieß in der Demo Version noch „Walking My Own Shoes“, und hört sich jetzt ebenfalls komplett anders an, als in der ersten Version. 

Mit eurem Debüt habt ihr es immerhin auf Platz 7 der Burrn! Magazine Album Charts geschafft. Wie fühlt es sich denn jetzt an, im Rock Hard Magazine Frankreich zum Album des Monats gewählt worden zu sein? Das ist in meinen Augen ein riesiger Erfolg. Sei ehrlich, Bat, wie viele Pints habt ihr darauf getrunken? 

Bis jetzt bin ich vor lauter Arbeit überhaupt noch nicht zum Trinken und Feiern gekommen. Aber versteh mich nicht falsch, ich bin natürlich super glücklich über diesen Erfolg, hoffe aber auch, dass noch viele solcher positiven Ereignisse passieren. Und wenn ich dann jedes mal ins Delirium falle, würde mich das auch nicht weiter bringen. Die Zeit des Feierns wird aber definitiv auch noch kommen. 

Bat, bist du sicher, dass du Ire bist? Hahaha... Würdest du mir zustimmen, wenn ich die Behauptung in den Raum stelle, dass „Playground For Life“ im Vergleich zur ersten Scheibe eine ganze Ecke düsterer ausgefallen ist? Wenn ja, wo liegt deiner Meinung nach der Grund dafür? 

Ja, da stimme ich dir definitiv zu. „Playground“ ist tatsächlich sehr düster ausgefallen. Bei unserem Debüt waren wir noch sehr optimistisch, und natürlich auch noch etwas naiv, weil wir nicht damit gerechnet haben, wie schwer es ist, in der Rock-Szene Fuß zu fassen. Da sind wir jetzt einen Schritt weiter, denn seit dem Debüt sind in unserem Leben viele Dinge geschehen, die nicht gerade schön waren. 
Das alles hat ganz offensichtlich auf unsere Stimmung beim Songwriting reflektiert, wodurch diese dunkle Grundstimmung entstanden ist. Dunkel aber gleichermaßen melodisch. 

Habt ihr, in dem Zusammenhang, eigentlich die Gitarren runter gestimmt? Ich bin mir da nicht so ganz sicher gewesen, aber bei einigen Song hatte ich schon das Gefühl. 

Bis auf „The Merrygoround“, bei dem wir die Gitarren im normalen Konzert Tuning gestimmt haben, sind alle Gitarren auf E flat gestimmt. Das Intro von „Gamblers Blues“ ist in C sharp, aber das ist nur für diesen einen Song. Für „Walking My Own Ground“ habe ich im Studio einige Parts mit einem Kapo eingespielt. Wie ich das jetzt am besten live umsetze, muss ich mir noch überlegen. 

Nachdem ich die neue CD das erste Mal gehört habe, ist mir eure Ähnlichkeit in vielen Passagen zu THIN LIZZY wieder einmal aufgefallen. Allerdings habe ich nach ein paar weiteren Durchläufen auch viele Dinge festgestellt, die ganz klar die Handschrift von GLYDER tragen. Und zwar erheblich mehr, als man das noch auf dem Debüt feststellen konnte. Stimmst du mir da zu? Und wenn ja, wie würdest du eure Trademarks beschreiben?. 

Ja, ich glaube auch, dass wir langsam unseren eigen GLYDER-Sound an die Oberfläche bringen. Wir werden aber immer unsere Ähnlichkeiten zu THIN LIZZY haben, denn alleine Tonys (Cullen, Foto 2. v.l.) Gesang ähnelt in Betonung und Tonlage sehr der Art und Weise, wie Phil Lynott gesungen hat. Auch Pete (Fisher, Foto 2. v.r.) und ich sind als Gitarristen sehr von dem Gitarresound von LIZZY beeinflusst. Ebenso wie Davy (Ryan, Foto links), der sich sehr viel vom Drumstil eines Brian Downey abgeschaut hat. 
Allerdings sind wir ja nicht nur von THIN LIZZY, sondern von sehr vielen unterschiedlichen Musikern beeinflusst, was die Vielfältigkeit der Songs auf „Playground“ deutlich zeigt. Unsere Trademarks sind für mich sehr schwer zu definieren, da ich ja selber involviert bin. Aber ich denke, die Chords die wir zum größtenteils verwenden, wie zum Beispiel bei „Playground For Life“ oder „Sleeping Gun“, sind nicht sehr typisch für diese Art Musik, und fallen alleine deshalb schon auf. Was ebenfalls eines unserer Trademarks sein könnte, sind die Stimmungen, die wir mit unserer Musik ausdrücken. 

Die meisten Songs hast du wieder zusammen mit Tony geschrieben, oder hat sich in eurer Art und Weise, Songs zu schreiben irgendetwas geändert? Sind Davy und Pete dieses mal mehr ins Songwriting involviert? Davon mal abgesehen spielt Pete ein paar Hammer-Soli auf der Scheibe. 

Nein, wir arbeiten immer noch so, wie wir es am besten können. Tony und ich ergänzen uns perfekt und werfen uns oftmals die Bälle beim Songwriting zu. Und es gibt genug Dinge, die Tony besser kann als ich und umgekehrt. Von daher besteht kein Bedarf, etwas zu ändern. Pete hat zum Debüt (zum Beispiel zu „Colour Of Money) und zu „Playground“ („Dark Meets Light“) auch einige Riffs beigesteuert, und er hat mir auch die ersten beiden Chords zu „Gamblers Blues“ gegeben, um die ich dann den Song komponiert habe. 
Er ist in meinen Augen ein sehr begabter Songwriter, aber er ist auch ein sehr schüchterner Typ, der nicht immer sofort mit seinen Ideen rausrückt. Ich habe aber schon ein paar Ideen von ihm gehört, die wir mit Sicherheit auf dem nächsten Album auch verwerten werden. Dafür, und da gebe ich dir 100%ig Recht, spielt er ein paar wirklich gnadenlose Soli auf der Scheibe. Für mich ist er in dieser Beziehung, neben Randy Rhoads, mein Lieblingsgitarrist. Ich stehe sehr auf melodische, gefühlvolle Soli, die auch gerne ein wenig bluesig sein dürfen. Dass hat Pete drauf wie kaum ein anderer. 
Davy ist natürlich als Drummer in die Arrangements der Songs voll mit eingebunden. Er bestimmt das Tempo der Songs. Und genau dafür sind Drummer ja auch da!

Das Album wurde von Chris Tsangarides abgemischt, der aber auch als Keyboarder bei einer handvoll Songs in Aktion tritt. Beim Sound hat er ganze Arbeit geleistet, denn er ist sehr druckvoll und transparent. Hat er denn auch bei einigen Songs in die Arrangements mit eingegriffen, oder hat er wirklich nur „gemischt“? Und was war der Grund, dass ihr das Album nicht in Irland, sondern in Englang abgemischt habt? 

Chris hat das Debüt produziert und gemischt, war aber auf „Playground For Life“ „nur“ für den Mix zuständig, dem er aber ganz offensichtlich seinen Stempel aufgedrückt hat. In England haben wir abgemischt, weil Chris gerne mit seinem gewohnten Equipment arbeiten wollte. Es wäre zwar möglich, aber letztendlich ein viel zu großer Aufwand gewesen, den ganzen Krempel nach Irland zu holen. 
Aber der Trip nach England hat sich definitiv gelohnt, denn er hat dem Album die „Eier“ gegeben, die es benötigte. Eigentlich ist Chris ja mehr auf Metal spezialisiert, aber er hat den Songs einen wirklich geilen Mix verpasst. Es erstaunt mich immer wieder, wie kreativ man beim Mix noch sein kann. 

Als ihr diesesmal mit dem Songwriting begonnen habt, lag euer Fokus da mehr auf den Lyrics oder mehr auf der Musik? Ich finde, im Vergleich zum Debüt sind eure Texte wesentlich „erwachsener“ geworden, und ihr greift auch aktuelle Themen auf, wie zum Beispiel mit „Sleeping Gun“ die Highschool Massaker, die in den USA passierten, und damit auch die Waffengesetze im allgemeinen. Handelte der Song, den es ja bereits schon auf der EP „Black Side Silver Path“ in anderer Form gab, auch schon von diesem Thema? Leider muss ich das fragen, da ich diese EP nicht besitze. 

Nein, der Song war tatsächlich komplett anders, und hat in der aktuellen Version wirklich nichts mehr mit der ersten Version zu tun. Ich glaube auch, dass unsere Songs im Allgemeinen „intelligenter“ ausgefallen sind, wobei die Musik zu 100% zu den Texten passt, und umgekehrt. Das soll jetzt nicht größenwahnsinnig klingen, aber ich denke, wir sind da so eine Mischung aus THIN LIZZY und PINK FLOYD. Es gibt viele große Bands, die legen ihr Hauptaugenmerk auf die Musik und schreiben schreckliche Texte dazu. Das ist nichts für mich. Bei mir müssen Musik und Texte zusammen passen, und auf einem gleichen, im besten Fall hohen Level sein. 

Welcher Song ging euch denn am leichtesten von der Hand, und am welchen habt ihr am längsten rumgefrickelt? 

„Gamblers Blues“ fiel uns mehr oder weniger zu und war in 15 Minuten fertig. Die meisten Anläufe und die meiste Arbeit habe ich für „Walking My Own Ground“ gebraucht und hinein gesteckt, obwohl es im Endeffekt ein sehr einfacher Song ist. 

Habt ihr noch dasselbe Equipment benutzt wie beim Debüt, oder hat sich da auch etwas geändert? 

Für das Debüt haben wir den ganzen Kram von Chris Tsangarides benutzt. Er hat eine große Auswahl an handgearbeiteten, russischen und polnischen Amps in seinem Studio. Auch die Gitarren haben wir damals von ihm genommen. Aber es waren auch Gibson Les Pauls, von daher kein großer Unterschied. Außerdem haben wir damals einen „Tubescreamer“ für die Soli benutzt, ebenso wie ein "Governor Pedal" von Marshall. 
Dieses mal haben wir Amp-technisch voll auf Marshalls gesetzt, wobei wir da auch unterschiedliche Verstärker-Tops ausprobiert haben. Die Palette ging von späten 60er Plexiheads, bis zu den aktuellen TSLs. Die Verzerrung habe ich von einem Marshall JMP-1 in einen cleanen Vintage Kanal eingeschleift. Gitarrentechnisch sind auf „Playground For Life“ wieder einige Gibson Les Pauls zu hören. 

Was denkst du, welcher Song von dem neuen Material live am schwierigsten zu spielen sein wird? 

Eigentlich sind sie alle sehr einfach zu spielen, aber ich denke, wenn überhaupt, dann wird „Sweets“ eine Herausforderung werden. 

Kommen wir mal zum Cover Artwork, das ich persönlich sehr gelungen finde. Wer war dafür verantwortlich, und wer hatte die Idee, die Songs und Themen, die man alle irgendwo auf dem Cover wieder findet, in das Bild zu integrieren? 

Das Cover wurde von Mark Wilkinson entworfen, der durch seine Arbeit mit MARILLION bekannt wurde, aber auch schon für IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST und THE DARKNESS arbeitete. Wir haben ihm damals nur die Songtitel und eine grobe Idee gegeben, wie wir das Cover gerne hätten. Den Rest hat Mark seiner Fantasie und Vorstellungskraft überlassen. 
Ich finde, er hat einen großartigen Job gemacht. Auf den Albumtitel bin ich gekommen, weil es mal einen Song namens „Perfect Armour“ von einer Band gab, auf die ich als Teenager unglaublich stand. In diesem Song kam die Textzeile „Playground For Life“ vor, und ich dachte damals schon, dass dies auch ein fantastischer Album- und Songtitel wäre. 
2006 kam mir diese Idee wieder in den Sinn, und ich hab sie mit Tony weiter ausgearbeitet, der ebenfalls sofort begeistert war. Und aufgrund dieses Albumtitels kam Mark dann auf die Idee mit dem Cover.

Anfang Januar spielt ihr auf den „Vibes For Philo“, eine Veranstaltung, die zu Ehren von PHIL LYNOTT jedes Jahr zu seinem Todestag in Dublin stattfindet. Werdet ihr da „nur“ THIN LIZZY Songs spielen, oder kommen auch ein paar eurer eigenen Songs zum Zuge? 

Wir werden vier THIN LIZZY Cover spielen, und dazu zwei unserer eigenen Songs. Allerdings haben wir uns noch nicht festgelegt, welche wir spielen werden. 

Bat, ihr seid ja für das Sweden Rock Festival im nächsten Jahr bestätigt, und werdet FISH auf deren Europatour supporten. Habt ihr noch andere Live-Aktivitäten in Planung? 

Wir arbeiten in verschiedene Richtungen, um noch mehr Gigs in Europa zu spielen. Und ich hoffe wirklich sehr, dass wir es mal wieder nach Deutschland schaffen. 

Ich weiß, dass du, neben deiner Funktion als Gitarrist und Songwriter, auch noch der Manager und der Webmaster eurer Homepage für GLYDER und wahrscheinlich noch einige andere Dinge, die ich noch gar nicht weiß, bist. Ziemlich viel zu tun, oder? Wie willst du das denn noch managen, wenn euer Erfolg weiter zunimmt? Oder hat dein Tag mehr als 24 Stunden? 

Tja, leider haben wir kein großes Label im Rücken, das uns das nötige Geld zur Verfügung stellt, um solche Dinge an externe Institutionen abzugeben, und einer muss es ja im Endeffekt machen. Glücklicherweise habe ich in den Bereichen Grafic Design, Sound Engineering und Video Editing in den letzten Jahren einige Erfahrungen sammeln können, so dass ich diese Aufgaben übernehmen kann. Zurzeit arbeite ich in einem Halbtagsjob, denn meine Rechnungen müssen ja auch bezahlt werden. 
Das gibt mir aber wiederum die Möglichkeit, mich nach Feierabend um alle Belange von GLYDER zu kümmern. Hey, und das ist ja das, was ich liebe, also ist es ja auch nicht wirklich Arbeit. Und weil es eben auch Spaß macht, habe ich auch genug Motivation, das durchzuziehen. 
Natürlich hoffe ich aber, dass sich irgendwann ein Manager um all diese Belange kümmern wird, und ich den Kopf ganz frei für das Wesentliche habe, nämlich Musik schreiben und live spielen. 

Bat, wie immer gehen die letzte Worte an unsere Leser … 

… ok, lass mich mal was ganz anderes sagen als die üblichen Schlussworte. Also, wenn jeder von euch seine Socken nur noch jeden zweiten Tag wechselt, dann könnten wir alle einen großen Beitrag leisten, um eine weitere Erderwärmung zu verhindern… 
Nein im Ernst, Leute macht Werbung für GLYDER, sorgt dafür, dass wir 2008 bei euch spielen können. Ich liebe Deutschland so sehr, euer Bier, HELLOWEEN und „Keeper Of The Seven Keys, Part I“, Doro Pesch und WARLOCK… Ich möchte ganz schnell wieder bei euch spielen. 
Und vor allem, vielen Dank, dass ihr dieses Interview gelesen habt. Und vielen Dank auch an dich für deine interessanten Fragen.

Vielen Dank, Bat, dass du dir mal wieder so viel Zeit genommen hast, diese Fragen zu beantworten. Ich wünsche dir, der Band und euren Familien ein Frohes Weihnachtsfest, und freu mich schon sehr darauf, die Songs von "Playground For Live" im Januar live zu hören. 
Bis dahin, Slainte!

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