Anuk - Der Weg Des Kriegers (soudtrack)




Stil (Spielzeit): Soundtrack (46:02)

Label/Vertrieb (VÖ): Locomotive Records / Soulfood Music (27.04.07)

Bewertung: 2,5/10

Link: http://www.anuk.ch

In England wird in der Steinkreisanlage von Stonehenge ein uns unbekannter Kult zelebriert, während in Ägypten die Bauarbeiten zur Cheops-Pyramide ihrem Ende entgegen gehen. In Mesopotamien entsteht das berühmte Gilgamisch-Epos und irgendwo im Bergland steigt der alte Krieger Pe-Kai mit seinem erwachsenen Sohn Anuk auf einen Berg, um mit ihm einen letzten Initiationsritus zu vollziehen. 
Es ist der Abend vor der letzten Schlacht des großen Bergkrieges. Anuk überlebt die Schlacht, doch zur Ruhe kommt er nicht: Fremde Horden tauchen auf, grausam und rücksichtslos in ihrer Kriegsführung, reiten sie auf unbekannten Tieren, Hirsche ohne Geweihe, denn Pferde haben die Menschen des Berglandes noch nie gesehen. 
Anuks Welt ist bedroht und sein Volk wird untergehen, wenn er nicht den Weg des Kriegers geht. In einer Zeit in der die Geschichte noch keinen Namen hatte, macht sich ein Mann auf eine mystische und gefährliche Reise, sein Volk zu retten und seine Liebe zu finden. 

Nach dieser kurzen Inhaltsangabe, was einem bei ANUK-DER WEG DES KRIEGERS optisch erwartet, war ich auf den Soundtrack doch ziemlich gespannt, denn Filme über Schlachten und Helden könnten kaum besser als mit gutem Rock und Metal untermalt sein. Neben DORO sollte vor allem MARC STORACE (KROKUS), mit seiner unvergleichlichen Stimme, für eine passende akustische Untermalung dieses Streifens sorgen.
Es ist immer schwer, einen Soundtrack zu bewerten, wenn man den Film noch nicht gesehen hat, da sich dann doch ganz andere Bilder im Kopf aufbauen, als wenn man den Soundtrack sozusagen „auf dem Trockenen“ hört. 
Man muss aber festhalten, dass von den 13 Tracks des Albums nur ganze vier Songs richtige Songs sind. Die restlichen Tracks sind mehr oder weniger indianische Glaubens- oder Kriegsgesänge, sowie rein instrumentale Tracks. 
Wie schon erwähnt, es ist schwer, sich da rein zu finden, ohne den Film gesehen zu haben, allerdings habe ich mir von einem Soundtrack eines Filmes mit oben beschriebenem Inhalt wesentlich mehr Rock versprochen.

Ausser „On My Own – Storace/Gasser“, „Warrior Soul – Pesch/Scruggs“, dem sehr gelungenen „Hand To Hold – Gasser/Glanzmann“, sowie der akustischen Version von „Warrior Soul“ ist für mich aus diesem Soundtrack nicht viel herauszuholen. 
Vielleicht, oder mit Sicherheit, ändert sich diese Einschätzung, nachdem ich auch den dazu gehörigen Film gesehen habe. 

Fazit: Dafür, dass solche Szenegrößen wie Doro Pesch und Marc Storace mitwirken, ist das Resultat schon ein bisschen mager. Mein Tip: Erst den Film gucken, dann den Soundtrack hören. 

Tracklist: 
#01 – Song Of The Spirit (Storace/Gasser/Glanzmann) 
#02 – Path Of The Warrior (Gasser/Glanzmann) 
#03 – The Hunt (Gasser/Glanzmann) 
#04 – Meha’s Song / Dirge Version (Pesch/Gasser) 
#05 – On My Own (Storace/Gasser) 
#06 – Battlefield Theme (Storace/Gasser/Glanzmann) 
#07 – Warrior Soul (Pesch/Scruggs) 
#08 – The Edge Of The World (Gasser) 
#09 – Meha’s Song (Pesch/Gasser) 
#10 – The Call (Storace) 
#11 – Hand To Hold (Gasser/Glanzmann) 
#12 – Warrior Soul /acustic version (Pesch/Scruggs) 
#13 – The Quest (Pesch/Gasser)