Alcoa - Bone & Marrow Tipp

Alcoa - Bone & Marrow
    Country / Folk / Singer & Songwriter

    Label: Bridge9
    VÖ: 01.03.13

    Bewertung:9/10

Wer dieses Review nach gezielter Suche gefunden hat, wird es vermutlich bereits wissen: ALCOA ist das „Solo"-Projekt von DEFEATER Sänger Derek Archambault. Und wer jetzt hofft, dieses Ding würde so in die Richtung der vier Akustiktracks des letzten DEFEATER-Albums gehen – der kann sich jetzt genau so begeistert zurücklehnen wie ich. Denn ALCOA sind ziemlich genau das.

The Boatsmen - s/t Tipp

The Boatsmen - s/t
    Punk/ Rock´nRoll

    Label: Zorch Productions
    VÖ: 18.1.2013

    Bewertung:8/10

Seemänner tragen Bärte und lieben Punkrock. Zu diesem Schluss kommt man spätestens beim Betrachten des Covers vom selbstbetitelten Debüt von THE BOATSMEN. Vier bärtige und raue Gesellen blicken einem da in gezeichneter Form entgegen. Was das im Endeffekt mit der Platte zu tun hat? Einiges, schließlich schlägt dem geneigten Hörer sofort nach Drücken der Wiedergabetaste rauer Garagen-Punk entgegen. Die vier Herren sind dabei keine Unbekannten. So ist Frontmann Hakan beispielsweise auch als Bassist bei DURANGO RIOT am Start.

Gentrification - Part Of The Process Tipp

Gentrification - Part Of The Process
    Death/Thrash Metal

    Label: Eigenproduktion
    VÖ: 01.06.12

    Bewertung:8/10

Nanu? Bereits am 01.06.12 veröffentlicht und jetzt noch ein Review? Ja, denn die in Eigenregie veröffentlichte 5-Track-EP der Berliner Band GENTRIFICATION hat mich echt umgehauen.

Diving For Sunken Treasure - Motherfucker Jazz Bar Tipp

Diving For Sunken Treasure - Motherfucker Jazz Bar
    Gypsy Punk und noch einiges mehr

    Label: Rookie Records / Cargo Records
    VÖ: 15.02.2013

    Bewertung:9/10

Als mit dem Instrumental „Albatross" die ersten Töne von „Motherfucker Jazz Bar" (toller Titel!) ertönen, denke ich spontan an einen Quentin Tarantino Soundtrack. Verruchter und lässiger Sound klingt aus den Boxen. DIVING FOR SUNKEN TREASURE haben viel versprochen im Vorfeld, aber so richtig konnte ich mir nicht vorstellen, wie man den Gypsy Sound mit anderen Genres verschmelzen lassen kann.

Agrypnie - Aetas Cineris Tipp

Agrypnie - Aetas Cineris
    Black Metal

    Label: Supreme Chaos Records
    VÖ: 22.02.2013

    Bewertung:8/10

AGRYPNIE sind eine Ausnahmeband, ausdrucksstark und beeindruckend. Was 2004 als Soloprojekt aus der Asche von NOCTE OBDUCTA entstand, hat sich längst zum Garant für tröstende Tristesse in Form von Black Metal mit deutschen Texten und angenehm epischen Ausschweifungen entwickelt. Nun liegt mir das neuste Werk namens „Aetas Cineris" vor, was frei übersetzt soviel wie „Das Zeitalter der Asche" bedeutet.

Hero’s Fate - Human Tides: Black Light Inception Tipp

Hero’s Fate - Human Tides: Black Light Inception
    Melodic Death Metal

    Label: Eigenvertrieb
    VÖ: 7.9.2012

    Bewertung:10/10

Dass in den letzten Jahren immer mehr Newcomer-Bands ihr Glück in der Metalszene suchen, ist durchaus bekannt – dass nicht gerade viele davon wirklich überragend gut sind, auch. Daher sollte man sich von einer im Jahre 2009 gegründeten Band wie HERO’S FATE auch nicht allzu viel erhoffen, oder? Falsch gedacht! HERO’S FATE sind fünf Hamburger Jungs, die Melodic Death Metal à la DARK TRANQUILLITY oder INSOMNIUM spielen, und dies überraschend gut.

Valborg - Nekrodepression Tipp

Valborg - Nekrodepression
    Dark / Doom Metal

    Label: Zeitgeister
    VÖ: 2.11.2012

    Bewertung:10/10

Musik wie ein Klotz Beton. Wie ein tonnenschwerer, kalter Quader von perfekter Geometrie. Auf den ersten Blick einfach: sechs graue, identische Flächen. Bei näherem Hinsehen fasziniert die raue Oberfläche, die erkundende Hände blutig reißen kann, und die machtvolle, bedrückende Eleganz.

[b.abuse] - Devil`s Harvest Tipp

[b.abuse] - Devil`s Harvest
    Chaos / Metal / Postrock / Ambient

    Label: Midsummer
    VÖ: 17.08.12

    Bewertung:9/10

Ich hab mal irgendwo gelesen, dass eine Band, die nicht in den ersten paar Jahren durchstartet, ihr Ding eigentlich begraben kann. Naja. Das mag vielleicht für Verkaufszahlen stimmen (oder auch nicht), aber so ein Album wie „Devil's Harvest" schreibt man nun mal nicht, wenn man grade die ersten paar Tage zusammen im Proberaum war!

Deserted Fear - My Empire Tipp

Deserted Fear - My Empire
    Deathmetal

    Label: FDA Rekotz
    VÖ: 28.09.2012

    Bewertung:9/10

Eine weitere Veröffentlichung aus dem Hause F.D.A. Rekotz. Nach SKELETAL REMAINS, REVOLTING und CHAPEL OF DISEASE erscheint jetzt das Debüt „My Empire“ von einer weiteren deutschen Band, DESERTED FEAR. Wie CHAPEL OF DISEASE wurden auch DESERTED FEAR 2008 gegründet, allerdings in Eisenberg.


Me.Man.Machine - Reviver Tipp

Me.Man.Machine - Reviver
    Alternative

    Label: Echozone / Soulfood
    VÖ: 16.11.2012

    Bewertung:8/10

ME.MAN.MACHINE haben sich erst im Oktober 2010 gegründet und sind mit ihrem Debüt „Reviver" eine wahre Wohltat für jeden Rezensenten. Wenn die erste dumpfe Basswelle dahinwabert, der warme packende sonore Gesang einsetzt, sich die hellen weitläufigen Gitarrenmelodien über den fluffigen Schlagzeugtakt legen, das erste Lied Fahrt aufnimmt, dann weiß man: ME.MAN.MACHINE wissen, wie man gute Musik macht!

Enforcer - Death By Fire Tipp

Enforcer - Death By Fire
    Speed Metal mit NWOBHM- und Rock-Anleihen

    Label: Nuclear Blast
    VÖ: 01.02.2013

    Bewertung:10/10

Alter Schwede! Ein anderer Ausspruch kann einem bei "Death By Fire", dem dritten Album der schwedischen Combo ENFORCER, kaum in den Sinn kommen. 35 Minuten nach dem kurzen, atmosphärischen Intro und eine Zeitreise in die Achtziger mit der NWOBHM, Speed Metal und schmutzigem Rock später bin ich mir sicher: Schon ganz früh im Jahr 2013 ist "Death By Fire" ein Platz unter den besten Alben des Jahres sicher!

Manilla Road - Mysterium Tipp

Manilla Road - Mysterium
    Epic/Heavy Metal

    Label: ZYX/Golden Core
    VÖ: 01.02.2013

    Bewertung:8/10

Im Underground-Lager genießen MANILLA ROAD spätestens seit ihrem Epic-Meisterwerk "Crystal Logic" und "Open The Gates" absoluten Kultstatus. Nachdem Bandchef Mark Shelton MANILLA ROAD 1990 auf Eis legte, belebte er die Truppe nach der Jahrtausendwende wieder. Seither hat die Truppe einige Alben auf den Markt gebracht, dem sich mit "Mysterium" nun ein neues Werk anschließt.

Man The Change - Defeated EP Tipp

Man The Change - Defeated EP
    Punk / Hardcore / Emo

    Label: Hooked On Records
    VÖ: 13.11.12

    Bewertung:8/10

Seit einiger Zeit kommen immer öfter richtig starke Veröffentlichungen heraus, bei denen der Punkrock mit etwas Emo angereichert wird und damit den ganzen Emo/Posthardcore-Begriff wieder ins richtige Licht rückt – weg von bescheuerten Frisuren und Kajal. MAN THE CHANGE sind wieder mal so eine Band. Und wieder mal lohnt es sich, zuzuhören.

The Bronx - IV Tipp

The Bronx - IV
    Punk, Rock`n Roll

    Label: Pias/Ato (Rough Trade)
    VÖ: 1.2.2013

    Bewertung:9/10

Darauf hat die Welt gewartet: Das vierte Album mit dem vielsagenden Titel "IV" von THE BRONX ist nun endlich auf dem Markt. Fünf Jahre nach dem dritten Album folgt also der Nachfolger. In der Zwischenzeit hatten die Kalifornier unter dem Namen Mariachi El Bronx etwas anderer Musik gefrönt.

Sonic Reign – Monument In Black Tipp

Sonic Reign – Monument In Black
    Black Metal

    Label: Apostasy Rec./Edel
    VÖ: 01.02.13

    Bewertung:9/10

Ist es wirklich schon sechs Jahre her? „Raw Dark Pure" hieß es damals – und so war es auch. Nicht nur ich war begeistert von diesem böse-schwarzen Album, das von den zwei Süddeutschen plötzlich am verdunkelten Himmel auftauchte. Nun war es einige Zeit ruhig, denn gut Ding will Weile haben. Ein Kollege, der mal bei DARK FORTRESS war, schrieb einige Texte und wird sich anscheinend in Zukunft dem Duo anschließen. Und soviel sei verraten: „Monument In Black" hat seinen Namen verdient. Ein Schwarzlichtblick zu Beginn des neuen Jahres.

Gojira - L'Enfant Sauvage Tipp

Gojira - L'Enfant Sauvage
    Extrem Metal

    Label: Roadrunner / Warner
    VÖ: 22.06.2012

    Bewertung:9/10

Als ich vor einigen Tagen die News auf BurnYourEars postete, dass GOJIRA für zwei Livekonzerte nach Deutschland kommen, habe ich mir erst ein Loch ins Knie gefreut und dann erschreckend festgestellt, dass wir die letzte Platte „L'Enfant Sauvage" (Der Wolfsjunge=das wilde Kind) nicht besprochen haben. Dabei handelt es sich sicherlich um eine der besten Platten im letzten Jahr und auch um eine der meist gehörten in meiner Sammlung.

Palindrome - Bundle These Last Scattered Synapses EP Tipp

Palindrome - Bundle These Last Scattered Synapses EP
    Mathrock / Prog

    Label: Edelbrand
    VÖ: 18.01.13

    Bewertung:8/10

Wow – Mathrock, der abgefahren, teilweise ziemlich heavy aber dennoch melodisch ist. Die Österreicher von PALINDROME machen beinahe alles richtig!

Faun - Von den Elben Tipp

Faun - Von den Elben
    Mittelalter-Folk

    Label: Universal
    VÖ: 25.01.13

    Bewertung:8/10

Kaum ein Album der Mittelalter-Institution FAUN sorgte im Vorfeld für so viel Aufregung, wie ihr nunmehr achtes Studioalbum "Von den Elben", dem ersten Album bei Universal. Der Protest und die Kritik von Seiten der Fans ging offenbar so weit, dass Bandgründer Oliver S. Tyr dazu in einem offiziellen Statement Stellung nahm.

Acrimonious – Sunyata Tipp

Acrimonious – Sunyata
    Occult Black Metal

    Label: Agonia Rec./Soulfood
    VÖ: 30.11.12

    Bewertung:8/10

Ungefähr eine Dekade vor dem neu angebrochenen Jahr machte sich eine Gruppe Griechen auf, die Welt mit okkultem Schwarzmetall zu pflastern. Fleißig bastelten sie kleine Demos und EPs, bis vor drei Jahren ihr Debüt erschien. „Sunyata" ist nun der Nachfolger, der harte düstere Klänge mit okkulter Atmosphäre mixt.

When Icarus Falls – Aegean Tipp

When Icarus Falls – Aegean
    Postrock

    Label: Headstrong
    VÖ: 21.09.2012

    Bewertung:9/10

Ich durfte schon in die EP “Over The Frozen Seas” von 2009 reinhören und einen Bericht über die schweizer Band WHEN ICARUS FALLS schreiben. Und schon damals habe ich ihnen 7 von möglichen 10 Punkte gegeben und war der Meinung, dass sie ihre Scheuklappen ablegen und auch mal über den Tellerrand hinwegschauen müssten. Nun, knapp zwei Jahre später, wird „Aegean“ veröffentlicht. Was hat sich geändert?
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