Alle Reviews in der Übersicht

Aktuelle Reviews

Hier schreiben wir unsere Meinung zu den Veröffentlichungen der letzten Zeit. Eine Empfehlung der Redaktion gibt's ab 8 Punkten, die entsprechenden Artikel sind in der Regel mit dem Hinweis "Tipp" versehen.


Biohazard - Kill Or Be Killed

Kill_Or_Be_Killed

Manchmal ist weniger mehr haben sich wohl die harten Jungs von Biohazard gedacht und sich wieder ihrer reinen Hardcore-Roots besonnen.

Such A Surge - Rotlicht

Review

Such A Surge war noch nie eine Band, die sich musikalisch großartig wiederholt. Jedes Album der über zehnjährigen Bandgeschichte hat seinen eigenen Charakter und muss für sich erschlossen werden. Wobei das Hauptaugenmerk neben der Musik immer auch auf den Texten lag, die stets eine Aussage transportierten und den Fokus kritisch und distanziert auf Gesellschaft, inneren Kampf und den Umgang mit intensiven Gefühlen richtete. „Rotlicht" (Sony) macht da keine Ausnahme, und um es gleich vorweg zu nehmen: Es ist das bisher vielleicht beste, weil straighteste Album der fünf Braunschweiger.


Magenta - Little Girl Lost

Review

„Magenta" ist der Grundfarbton Purpur, der beim Drucken zusammen mit Cyan (Blau), Gelb und Schwarz das benötigte Farbspektrum abdeckt. Magenta ist zudem der Name eines momentan recht erfolgreichen norwegischen Duos, bestehend aus Sängerin Vilde und Anders Odden, laut Booklet verantwortlich für „Gitarre und Zeugs". Ihr Album „Little Girl Lost" (erschienen bei Re:Pop) würde als Druckbild dann auch tatsächlich eher Magenta- und Schwarztöne aufweisen, als fröhliches Gelb oder klares Blau.


Anne Clark & Martyn Bates - Just After Sunset

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Draußen liegt Schnee, es ist kälter als in meinem Eisfach – was gibt es da Schöneres, als mit einer ruhigen, fast klassischen CD im Player vor sich hinzuträumen? Der Soundtrack kommt in diesem Fall von der 80er Ikone Anne Clark, die vielmehr durch Elektro- und Synthiepop bekannt wurde als durch organische Musik.


The Used - s/t

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Alle Welt mag The Used, eine Band, die, so scheint es, mit ihrem gleichnamigen Debüt (Warner) alles richtig gemacht hat: Hardcore-, Rock- und Metalfans singen unisono Lobeshymnen, Kritiker vergeben Höchstnoten in der Melodie- und Härtewertung und alle freuen sich mit Sänger Bert McCracken über die beendete Liaison mit Kelly Osbourne.


Meat Shits - Gorenography

Meat Shits

Stil (Spielzeit): Grindcore (33:52)
Label/Vertrieb (VÖ): Moribund Records (2002)
Bewertung: 1 / 10

Cock And Ball Torture - Sadochismo

Cock And Ball Torture

Stil (Spielzeit): Porn-/Goregrind (40:56)
Label/Vertrieb (VÖ): Ablated Records (2002)
Bewertung: 10 / 10

Own - Nagual

Review


„Nagual" heißt das Album, Own ist der Name der Band. Geboten werden auf der Scheibe sechs Tracks, auf denen die fünf Nürnberger zwar ganz ordentlich rocken, die in der CD-Info ausgewiesenen Vergleichsbands jedoch zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd streifen.


Osh - Red Universe

Review

„Äääh jaaaa..." - Mit diesem kurzen „Satz" ist ziemlich genau wiedergegeben, was mir nach dem ersten Durchlauf von „Red Universe" durch den Kopf ging. Death-Metal wechselt sich mit Thrash und Grind ab, bluesige Bassläufe treffen auf Geknüppel und Cangas, Bongos und Glocken; Sprechgesang ist ebenso dabei wie mehrstimmige Gesänge, black-metal-artiges Gekreische oder Death-Gerülpse ... – die Ingredienzien der dreizehn Songs ließen sich noch erweitern, für eine anfängliche Totalverwirrung sollte dieser Ausschnitt dennoch ausreichen.


Garish - Wo die Nacht erzählt vom Tag

Review

„Garish" beschreibt im Englischen Farben oder Gerüche und bedeutet „grell", „schreiend" oder „aufdringlich". Im Zusammenhang mit dem Album der gleichnamigen österreichischen Band lassen sich diese Adjektive jedoch nur schwerlich gebrauchen. Poppig, manchmal jazzig und meistens relaxt klingt die Musik des Quintetts, an dessen deutschen (und dialektfreien) Texten sich eher die Geister scheiden werden als an der Musik selbst.


Crazy Town - Darkhorse

Review


Wer von Crazy Town andere Musik erwartet als Hip-Hop-Metal-Pop, der wird enttäuscht sein. Fans des ersten Albums der Band mit den zwei Frontmännern hingegen werden wunderbar mit den Songs von "Darkhorse" (Sony) leben können.


Audioslave - s/t

Review


Was hat Audioslave, was andere Bands nicht haben? Erstens: Chris Cornell, den ehemaligen Sänger und Gitarristen der aufgelösten Grungeband Soundgarden. Zweitens: Alle ehemaligen Instrumentalisten der Crossover-Heroen Rage Against The Machine. Drittens: Rick Rubin, als Top-Produzent Garant für besten Sound. Viertens: Das phantastische Album "Audioslave" (Sony). 


Paradise Lost - Symbol Of Life

Paradise Lost - Symbol Of Life Review

Atmosphärisch kühl und distanziert klingt das neue Paradise Lost Album "Symbol Of Life" (BMG) beim ersten Durchlauf. So richtig gewöhnt hat man sich als Anhänger der früheren Werke noch nicht an die elektronischen Effekte und Synthie-Loops, die erst seit "Host" Einzug in die vormals düsteren, gitarrenorientierten Songs erhalten haben.


Prime Sth. - Underneath The Surface

Review


"Underneath The Surface" (Rebelution Entertainment) nennt sich das erste Album der Schweden PRIMEsth. Das eher die Zunge verknotende als sinnvoll erscheinende Kürzel steht für Stockholm, doch blicken wir gemäß Titel unter die Oberfläche: 


Idlewild - The Remote Part

Review

Es gibt kaum einen schöneren Weg, als emotionale Rockmusik auf einer akustischen Gitarre zu schreiben. Lässt man sich dabei von der Wildheit des Meeres und der mythischen Verträumtheit des schottischen Berglandes beeinflussen, muss ein Album wie "The Remote Part" (EMI) dabei herauskommen.

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