Silverstein - Discovering The Waterfront



Stil (Spielzeit): Emo (39:13)
Label/Vertrieb (VÖ): Victory/Soulfood (16.08.05)
Bewertung: Mitreißend [8/10]
Link: www.silversteinmusic.com

Als Silverstein 2003 ihr Victory-Debüt „When Broken Is Easily Fixed“ veröffentlichten, landete man damit einen klaren Überraschungserfolg. Mit „Discovering The Waterfront“ versucht man nun an den Vorgänger anzuknüpfen und bleibt dabei mit Stieltreue auf der sicheren Seite. So sind der Widererkennungswert und der typische Silversteinsound unverkennbar. Diesmal jedoch durch verschiedenste Einflüsse etwas aufpoliert, was wahrscheinlich daran liegt, dass man sich als Produzent für Cameron Webb entschieden hat und der schließlich schon auf erfolgreiche Zusammenarbeiten mit Bands wie Motörhead oder Sum 41 zurückblicken kann.

Die 5 Jungs aus Burlington, Kanada bieten auf ihrer Scheibe den üblichen Wechsel zwischen Shouts und Screams sowie cleanem Gesang. Die hauptsächlich doch eher poppig angehauchten Nummern werden zwischendurch von härteren Gitarrensounds durchmischt und knüpfen dann nahtlos an ruhigere Parts an. Beim Titeltrack werden die balladenähnlichen Passagen sogar noch zusätzlich von Streichern unterstützt. Trotz der recht verspielten Einzelheiten und der eingängigen Melodien ist das Gesamtwerk jedoch leicht durchschaubar und mit nur knapp 40 min. Spielzeit zu schnell vorbei.

Zusätzliches Plus: ein liebevoll gestaltetes Artwork.

Ingesamt hat man „Discovering The Waterfront“ mit mehr Detailliebe versehen. Rundum eine schöne CD.

Anspieltipps: „The Ides Of March“ und „Always And Never“.