Reviews aus dem Bereich "Sonstige"

Rezensionen, Meinungen und Kritiken


The Love Dictators - DiscoBALLS



Stil (Spielzeit)
: Eurodance, Russendisco (30:55)
Label/Vertrieb (VÖ): Eigenproduktion (27.07.09)
Bewertung: 2/10 (sorry, die Musik alleine ist einfach scheußlich)

Mansfield TYA - Seules Au Bout De 23 Secondes



Stil (Spielzeit):
Indi, Chanson (38:40)
Label/Vertrieb (VÖ): Vicious Circle / Alive (16.10.09)
Bewertung: 5/10

Loreena McKennitt - A Mediterranean Odyssey (Doppel-CD)



Stil (Spielzeit): Celtic Pop/Folk/Weltmusik (47:45 + 56:12)
Label/Vertrieb (VÖ): Quinlan Road (30.10.09)
Bewertung: Keine Bewertung

Pugwash - Giddy

pugwash_giddy

Stil (Spielzeit): 60er Brit-Pop (44:20)
Label/Vertrieb (VÖ): Ape Records/Alive (13.11.09)
Bewertung: 7,5/10

Pascal Comelade - A Freak Serenade

PascalComelade_FreakSerenade

Stil (Spielzeit): Soundtrack, Instrumental, Minimalistic Music (44:48)
Label/Vertrieb (VÖ): Because Music / Alive (16.10.09)
Bewertung: 7 / 10

The Exploding Boy - Afterglow



Stil (Spielzeit):
Dark Wave / Electro-Pop (41:15)
Label/Vertrieb (VÖ): AD Inexplorata Records (28.07.09)
Bewertung: 6,5 / 10    

Maradona - Das Leben ist schön



Stil (Spielzeit): Rock/Crossover/Pop/Rap etc. (64:34)
Label/Vertrieb (VÖ): 313 JWP/Sony Music (02.10.09)
Bewertung: 6/10

Nathen Maxwell - White Rabbit




Stil (Spielzeit): Reggae, Dub, Pop (35:26)
Label/Vertrieb (V.Ö.):
SideOneDummy / Cargo (21.08.09)
Bewertung: 5/10

...And You Will Know Us By The Trail Of Dead - So Divided

And_You_Will_Know_Us_by_the_Trail_of_Dead_-_So_Divided__2006_


Stil (Spielzeit): Rockoper (51:14)
Label/Vertrieb (VÖ): Interscope / Universal (17.11.06)
Bewertung: 7,5/10
Link: http://www.trailofdead.com
http://www.myspace.com/trailofdead
Kaum eine andere Band hat den Begriff der Rockoper so geprägt wie diese Band aus Texas mit dem unverschämt langen Namen, dessen Entstehung immer noch nicht ganz geklärt ist. Denn die Herren entpuppen sich als wahre Lügenbarone und trumpfen in Interviews gerne mit verschiedensten Storys, nicht nur den Namen betreffend, auf. Als handfest erscheint nur ihre Musik, und deshalb sollte auf diese auch das Augenmerk gerichtet sein.

Etwas arrogant kommt der Trupp daher, doch wer Großartiges leistet, hat dazu auch die Legitimation: „Worlds Apart" hieß das Vorgänger- und Meisterwerk, das ganz neue Maßstäbe gesetzt hat, da darf dann auch etwas Rock'n'Roll Posertum erlaubt sein: SLUTs Hotelzimmer verwüsten samt Fernseher aus dem Fenster katapultieren, Polizisten mit Essen beschmeißen oder am Ende jedes Auftritts das Equipment zerstören.

Und nun steht der Nachfolger ins Haus: „So Divided", und bemüht sich den hohen Erwartungen Stand zu halten. Der erste Eindruck: eine tendenzielle Rückentwicklung. Als erstaunlich zugänglich erweist sich die als EP geplante Platte, ohne dabei auf eposartige, sich entwickelnde Songs zu verzichten.

Trotzdem habe ich so meine Probleme: da sind Songs wie „So Divided", bei dem ich beim Gesang sofort an OASIS denken musste, trotz der TRAIL OF DEADschen Steigerung zum Ende des Songs. Britisch geht's weiter bei dem BEATLES angelehnten „Eight Days Of Hell". Es gibt sicherlich schlechtere Bands als diese beiden, und auch die Songs sind besser als Vieles, was andere Bands fabrizieren, und trotzdem verwundert es, dass eine Band, die so sehr für sich selbst steht, auf einmal so viele Assoziationen hervorruft.

Richtige Knallersongs gibt es vergleichsweise wenige. „Life" verzichtet auf großes Kino, kommt aber dramatisch betont, schrittweise mit wie gewohnt poetischem Text und einer Vielzahl an Instrumenten. Ebenfalls ein gutes Beispiel für die eher düstere Stimmung dieses Albums ist „Sunken Dreams": treibende Drums, toller Gesang mit großem mehrstimmigen Finale.

Auch die anderen Songs wie „Wasted State Of Mind" weisen gekonnte Arrangements mit überraschenden Wendungen und vielseitiger Instrumentierung auf. Als Stargast wurde Amanda Palmer von den DRESDEN DOLLS geladen, die „Witch's Web", einem sehr stimmungsvollen Song mit süßer Melodie, ihre Stimme leiht.

„So Divided" setzt, wie jede TRAIL OF DEAD Platte, auf Detailarbeit und einen opulenten Musikteppich. Dass die Fraktion um Conrad Keely ihr Handwerk beherrscht, steht außer Frage. Genauso wie die Tatsache, dass das Album für sich mehr als gut ist und viele Bands niemals eine Platte dieser Qualität abliefern werden. Allerdings dem direkten Vergleich zu „Worlds Apart" hält sie nicht Stand. Was zwar schade ist, aber einen neuen Spielraum für das folgende Album, das bestimmt kommen wird, öffnet.

Ulytau - Two Warriors



Stil (Spielzeit): folkiger Mix aus Metal, Rock, Klassik und Ethno (46:01)
Label/Vertrieb (VÖ): Eigenproduktion (17.07.09)
Bewertung: 7/10

Zarboth - s/t

zarboth_st

Stil (Spielzeit): Undefinierbar (29:28)
Label/Vertrieb (VÖ): Discorporate records (29.02.2009)
Bewertung: 1/10

In Blood We Trust - On Thin Ice




Stil/Spielzeit: Bollo-Ruhrpott-Beatdown ( 25:28)
Label/Vertrieb (VÖ): Filled With Hate (11.06.09)
Bewertung: 6 / 10

The Aggrolites - IV




Stil (Spielzeit): Dirty Reggae, Soul (79:54)
Label / Vertrieb (VÖ): Hellcat / SPV (06.06.09)
Bewertung: 8 / 10

Tribazik - All Blood Is Red


tribazik_allbloodisred

Stil (Spielzeit): Metal, Tribal, Acid, Electro, Dub (53:20)
Label / Vertrieb (VÖ): Eastworld / Soulfood (27.03.09)
Bewertung: 2 / 10
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